Problem besteht seit Jahren

Unterwasser-Keller in Schwabing: Jetzt besteht erste Hoffnung - Reiter froh über „schnelle Lösung“

Immer wieder sammelt sich das Grundwasser im Keller einiger Schwabinger. Bislang mussten sich die Anwohner selbst behelfen. Nun scheint eine Lösung für das Problem gefunden.

München - „Verhalten optimistisch“: So beschreibt Franziska von Gagern ihre Gefühlslage. Seit Jahren haben sie und rund 40 andere Anwohner in der Genter und der Osterwaldstraße (Schwabing*) Wasser im Keller. Seit Februar haben sie über 214 Millionen Liter klares Grundwasser auf eigene Kosten abgepumpt.

Jetzt gibt es Hoffnung, dass der Hochwasser-Horror bald ein Ende hat. Am Donnerstag kam es vor dem Verwaltungsgericht nämlich zu einem ersten Mediationstreffen zwischen den Parteien. Ergebnis: Die Stadt soll im Regenauslasskanal Pumpen installieren. Damit soll der Grundwasserstand sinken - und die Keller hoffentlich wieder trocknen. Diese Einigung ist auch im Sinne von OB Dieter Reiter* (SPD).

Wasser im Keller: Für Franziska von Gagern und die anderen Anwohner soll dieses Ärgernis nun ein Ende finden.

Schwabing: Reiter sieht Mediationsprozess als erste Lösung

Allerdings: Das wäre nur eine Übergangslösung: Dadurch wird Zeit gewonnen, um die Ursache zu finden und das Problem dauerhaft aus der Welt zu schaffen. Im Herbst soll die Mediation fortgesetzt werden. Reiter jedenfalls ist zuversichtlich, dass man jetzt auf einem guten Weg ist.

Er sagte auf Nachfrage: „Ich habe gebeten, eine schnelle Lösung zu finden, um das objektiv dringliche Problem der Menschen vor Ort zu beheben. Deshalb freut es mich, dass im Mediationsprozess eine erste Lösung gefunden wurde. Die nächsten zwei Wochen müssen nun intensiv genutzt werden, dass der Lösungsansatz im Rahmen dessen, was die öffentliche Hand leisten kann, auch greift und den Betroffenen wirklich weiter hilft.“ (pp) *tz.de ist ein Angebt von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Sigi Jantz

Auch interessant

Kommentare