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„Lieber Dieter“: Klitschko wendet sich in emotionalem Brief an Münchens OB

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Von: Marc Kniepkamp

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Per Video Vitali Klitschko im März dem Stadtrat zugeschaltet. Im Vordergrund (v.li.): Katrin Habenschaden, Dieter Reiter und Verena Dietl.
Per Video war Vitali Klitschko im März dem Stadtrat zugeschaltet. Im Vordergrund (v.li.): Katrin Habenschaden, Dieter Reiter und Verena Dietl. © Sven Hoppe/dpa

Münchens OB Reiter erreichte ein Brief aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Er ist von Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko, der sich darin aber auch an die Münchner wendet.

München - Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, hat sich in einem Brief an seinen Münchner Amtskollegen Dieter Reiter für die Unterstützung seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bedankt. Kiew ist Münchens Partnerstadt.

Kiews Bürgermeister Klitschko bedankt sich bei Reiter für Engagement und Hilfe

„Wir schätzen Ihre Hilfe sehr und sind dankbar für Ihr großes Herz und Ihre Solidarität in dieser für unsere Heimat so schwierigen Zeit“, schreibt Klitschko in dem Brief, den er handschriftlich mit der Grußformel „Lieber Dieter!“ überschrieben hat. „Als wir in Kiew humanitäre Bedarfe feststellten, zeigte die Stadt München und Sie persönlich vom ersten Augenblick an ein hohes Maß an Engagement, an Kompetenz und große Bereitschaft, uns zu helfen.“

Die Stadt München hatte bereits im März komplett ausgestattete Krankenwagen und Transportfahrzeuge sowie 14 Container mit Medikamenten und Verbandsmaterial, Babynahrung und Windeln, Konserven und Wasser, Schlafsäcken und wärmender Kleidung nach Kiew gebracht.

Brief aus Kiew an München: „Danke“ geht auch an die Münchner

Klitschko hob vor allem die unbürokratischen und schnellen Informationswege mit der Stadt hervor. „Professionelle Strukturen, hohe Werteorientierung und ein gemeinsames Ziel bauen die notwendigen Brücken zu einer friedlicheren, freundlicheren und sichereren Zukunft für alle.“

Klitschko und Reiter dankten dabei auch allen Münchner, „die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass wir die Not und das schreckliche Leid in unserer Partnerstadt Kiew wenigstens etwas lindern können.“ (mk)

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