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Uns geht´s gold - Tipps fürs Kirchweihwochenende in der Stadt

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Von: Martina Williams, Phillip Plesch

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Eine Familie tollt in der Herbstsonne
Ein goldenes Oktober-Wochenende erwartet uns zur Kirchweih. © Halfpoint

Ein herrliches Wochenende steht vor der Tür - passend zur Kirchweih. Tipps fürs Wochenende: Hier lassen sich leckeres Essen und ein Ausflug ins Grüne miteinander verbinden.

A gscheiter Kirta dauert bis zum Irta ... heißt’s in der altbayerischen Redensart. Kirchweih wird traditionell am dritten Sonntag im Oktober gefeiert - und kann schon mal bis Dienstag dauern… Wir haben ein paar Tipps parat, wo Sie in der Stadt Enten- oder Ganserlbraten, Kirtahutschn und Kirchweihnudeln genießen können. Und weil das Wetter mitspielt, zeigen wir Ihnen gleich noch, wo Sie in der Oktober-Sonne spazieren gehen können. Uns geht’s gold - kommen Sie mit!

Auer Dult und Museumsnacht

Antiquitäten, Geschirr, Schmankerl oder Karussell fahren: Rund um die Mariahilfkirche in der Au findet die Kirchweihdult statt. Sie beginnt an diesem Samstag und endet am Sonntag, 24. Oktober. Der Verkauf startet ab 10 Uhr, die Fahrgeschäfte drehen sich ab 10.30 Uhr - geöffnet ist bis 19 Uhr. Am besten kommen Sie mit der Tram 28, den Buslinien 52 und 62 hin oder auch der U1/2 (Halt: Fraunhoferstraße oder Kolumbusplatz).

Doch damit nicht genug! An diesem Samstag hat ein anderes Ereignis die Stadt im Griff - zumindest in den späten Abendstunden. Denn in München findet die lange Nacht der Museen statt. Von 18 bis 1 Uhr sind über 70 Museen, Sammlungen, Galerien, Kunsträume und vieles mehr geöffnet. Das Ticket kostet 15 Euro - man muss es vorher personalisiert kaufen.

Erst Waldwirtschaft, dann Isar

Kirchweih-Stimmung gibt’s auch im Münchner Süden. In der Waldwirtschaft (Georg-Kalb-Straße 3) Samstag und Sonntag von 11.30 bis 21.30 Uhr: Die Viertel Gans für 25,50 Euro und die Halbe Ente für 22,50 Euro - frisch aus dem Ofen mit Blaukraut und Knödel. Zur Nachspeise: Auszogne für 5,80 Euro, mit Vanilleeis 7,60 Euro. Reservierung: Tel.: 089/74 99 40 30. Der Biergarten öffnet nur bei schönem Wetter.

Tour: An der Isar lässt sich das Essen bei einem Spaziergang perfekt verdauen. Entweder geht’s oben am Hochufer entlang, oder unten, näher am Wasser.

Zwei Kellner servieren Essen und Trinken.
Ente und Gans gibt´s an Kirchweih auch in der Waldwirtschaft. © SIGI JANTZ

Schlemmen im Franziskaner

Franziskaner Garten (Friedenspromenade 45): Von Freitag bis Sonntag gibt’s das traditionelle Gans- und Entenessen mittags und abends. Ein Viertel Gans mit Kartoffelknödel, Soße, Bratapfel, Blaukraut oder Selleriesalat kostet 25,50 Euro. Eine Viertel Ente mit Kartoffelknödel, Soße und Apfelblaukraut 17,50 Euro, die halbe Ente 22,90. Reservierung unter Tel.: 089/430 09 96.

Tour: Auf in den Ostpark! In dem 1973 eröffneten Park im Südosten der Stadt gibt’s einen See, Spielplätze, Ball- und Tischtennisplätze. Mit dem Auto kann man am Parkplatz Michaelibad parken - man ist direkt am Park und geht rund 30 Minuten zum Wirtshaus.

Live-Musik im Bachmaier Hofbräu

Sonntag ab 12 Uhr im Bachmaier Hofbräu (Leopoldstr. 50): Eine Halbe 3,2 Kilo-Ente vom Geflügelhof Lugeder aus Pleiskirchen mit Apfel-Blaukraut, zwei Kartoffelknödel und selbstgemachter Portwein-Entensauce für 28,50 Euro. Man kann die halbe Ente auch zu zweit bestellen und zusammen essen. Dazu Live-Musik von der Band IsarGroove. Reservierung: 089/383 86 80.

Tour: Die Idylle ist nicht weit weg. Nur ein paar Meter weiter geht er los, der Englische Garten. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Richtung Monopteros oder Kleinhesseloher See. Hier lässt sich bestens entspannen und die Sonne genießen.

Kirchweihschmaus im Spatenhaus

Samstag und Sonntag gibt’s im Spatenhaus an der Oper (Residenzstraße 12) mittags und abends das Kirchweih-Angebot: Eine Portion resche Kirchweihgans mit Knödeln, Blaukraut, Maronen und Beifußsauce kostet 36 Euro. Reservierung: 089/ 290 7060.

Tour: Etwa 500 Meter entfernt liegt der Hofgarten - ruhig und ideal für einen gemütlichen Stadtspaziergang. Bewundern Sie den zwölfeckigen Dianatempel mit seiner berühmten Bronzefigur am Dach und das Kriegerdenkmal vor der Staatskanzlei. Auf einem der vielen Bankerl in dem wunderbaren Renaissance-Garten aus dem 17. Jahrhundert lässt sich herrlich die Sonne genießen.

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