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Kämpf‘ weiter, kleine Emma! Sterbenskrankes Mädchen benötigt dringend Spenden

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Von: Stéphanie Mercier

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Kämpft um ihr Leben: Emma hat einen seltenen Hirntumor.
Kämpft um ihr Leben: Emma hat einen seltenen Hirntumor. © privat

Emma ist sechs Jahre alt. Und sterbenskrank. Seit einem Dreivierteljahr kämpft die Kleine mit einem Hirntumor. Die Familie gibt die Hoffnung nicht auf, benötigt für eine Therapie aber Spenden.

München - Wenn Marion Karl die Hand ihrer Tochter Emma hält, dann ist alles erträglicher. Dann lässt die Sechsjährige die Krebsbehandlung über sich ergehen, ohne zu weinen. Von dieser Liebe zehren beide in dieser schweren Zeit. Denn Emma hat einen bösartigen Gehirntumor, ein diffuses intrinsisches Ponsgliom (DIPG), wie die Ärzte es nennen.

Diese seltene Form des Hirntumors ist nahezu unheilbar. Die mittlere Überlebenszeit nach der Diagnose beträgt neun Monate. Emma lebt seit Juli 2018 mit der Krankheit - genau neun Monate. Aber Emma ist stark und ihre Familie gibt nicht auf. Sie hoffen jetzt auf eine spezielle Therapie in Köln.

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Niederschmetternde Diagnose an einem Freitag den 13.

Ausgerechnet an einem Freitag den 13. stellt ein Arzt per MRT die Diagnose, die das Leben von Emma, ihren zwei Brüdern und ihren Eltern erschüttert. Dabei fing alles ganz harmlos an: Wochen zuvor klagte Emma über Kopfschmerzen, die Eltern schoben es zunächst auf die Sommerhitze.

Als Emma dann plötzlich schielte und die Schmerzen sich verschlimmerten, fuhr die Mutter mit ihrem Kind ins Krankenhaus. „Mein Mama-Herz ist gebrochen“, sagt Marion Karl. „Die Fakten stehen gegen uns, es gibt realistisch gesehen kein Wunder, wir hoffen dennoch auf eines.“

Emma und Mama Marion Karl hoffen auf eine spezielle Therapie - sie hat vielleicht nicht mehr lang zu leben.
Emma und Mama Marion Karl hoffen auf eine spezielle Therapie - sie hat vielleicht nicht mehr lang zu leben. © privat

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Immuntherapie soll Emmas Leben verlängern

Die 38-jährige Mutter von drei Kindern ist davon überzeugt, dass Emma besonders stark ist. „Sie trägt die Kraft in sich, um den Krebs zu besiegen“, sagt sie mit fester Stimme. Deshalb will die Familie jetzt den nächsten Schritt gehen, eine Immuntherapie soll ihnen kostbare Zeit mit ihrer Tochter schenken.

Das Problem: Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die etwa 50.000 Euro teure Therapie nicht. Deshalb hat der Flughafenverein München e.V. jetzt eine Spendenaktion gestartet - beide Eltern arbeiten am Flughafen. „Bisher konnten wir alle Behandlungskosten von unserem Ersparten zahlen, aber das geht bei einer so großen Summe nicht“, sagt die Mutter, die schon jetzt von dem Zuspruch vieler Spender überwältigt ist.

Sollte mehr Geld zusammenkommen als die Familie für die Behandlung braucht, will sie das Geld weitergeben, an die Krebsforschung und an die Initiative Krebskranke Kinder München e. V..

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Spendenkonto für Emma

Wer spenden will, kann hier helfen:

Stichwort: EMMA, IBAN: DE 39700519950020480695, Filiale Flughafen Verwaltung, Kreis- u. Stadtsparkasse Erding - Dorfen

Stephanie Mercier

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