Details zur Drehenswürdigkeit

München kriegt Riesenrad als Wahrzeichen - Jetzt stehen der neue Name und die Öffnungszeiten fest

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78 Meter hoch, der Durchmesser beträgt 74 Meter: So soll das künftige „Wheel of Munich“ im Werksviertel mal aussehen.

Ab April 2019 soll im Werksviertel ein Riesenrad stehen: Jetzt wurden die Öffnungszeiten und ein neuer Name für die Attraktion bekannt gegeben. 

Update vom 28.12.2018: Das Ziel, mit dem größten mobilen Riesenrad der Welt einen neuen Publikumsmagneten in München zu etablieren, rückt immer näher. Wie der Betreiber der geplanten Attraktion, die Motorworld Group aus Baden-Württemberg, in einer Pressemitteilung erklärte, gibt es jetzt einen neuen Namen für das kreisrunde Fahrgeschäft. So wird aus dem „Wheel of Munich“ das „Hi Sky München“. 

Neben klassischen Fahrten haben Besucher auch die Möglichkeit, ein Weißwurstfrühstück zu genießen oder Meetings in den Gondeln abzuhalten. Mindestens zwei Jahre lang soll das „Hi Sky München“  im aufstrebenden Werksviertel, in unmittelbarer Nähe zum Ostbahnhof stehen. Ganze 365 Tage im Jahr soll Münchens neue Attraktion in Betrieb sein und von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet haben. 

Die Eröffnung ist demnach schon für April 2019 geplant.

Ein Riesenrad für München - Touristenattraktion mit Potenzial zum Wahrzeichen

Unser Artikel vom 18. September 2018:

München - Das Wheel of Munich (WOM) im Werksviertel am Ostbahnhof wird 78 Meter hoch sein und einen Durchmesser von 74 Metern haben. 27 voll klimatisierte Gondeln, darunter auch eine VIP-Kabine, werden daran hängen. In jeder Kapsel haben 16 Personen Platz. Die Innenräume kann man auch für Events ausstatten, zum Beispiel mit einem Dinnertisch oder einer Bar. Die Herstellungskosten liegen im unteren zweistelligen Millionenbereich.

Christian Braun (l.), CEO von Maurer, OB Dieter Reiter (M.) und Riesenrad-Designer Ronald Bussink präsentierten am Dienstag die bereits fertigen Gondeln.

Das R80XL, so die offizielle Produktbezeichnung, hat bereits einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde – als größtes transportables Riesenrad der Welt. Normalerweise dauert die Fertigung rund eineinhalb Jahre. Das künftige München-Rad ist aber schon fertig. Im Februar soll der Aufbau losgehen. Dauer: sechs Wochen. „Wir planen am Palmsonntag fertig zu werden, zu den Osterferien soll es in Betrieb gehen“, sagt Christian Braun, Chef des Stahlbau-Unternehmens Maurer. Die Firma mit Sitz am Frankfurter Ring ist ein weltweit bekannter Hersteller von Riesenrädern. Wie lang die neue Drehenswürdigkeit im Werksviertel bleiben soll, ist offen. „Vorerst sind wir mal hier, schau ma mal, wo wir dann sind“, sagt Braun. Der Standort sei veränderbar, soll „aber nicht der letzte in München sein“.

Lesen Sie auch:  Die Oide Wiesn 2018: Oktoberfest wie vor hundert Jahren

Eine normale Fahrt soll 15 bis 20 Minuten dauern. Der Fahrpreis sowie die Öffnungszeiten stehen noch nicht fest, weil man in Verhandlungen mit dem späteren Betreiber steht. Eine Fahrt werde mehr als die 8 Euro auf der Wiesn kosten. Auf dem Oktoberfest steht aktuell das höchste transportable Riesenrad der Welt (50 Meter). Braun: „Es ist aber anders, wir haben hier ein Aussichtsrad.“ Für OB Dieter Reiter (60, SPD) ist das neue Münchner Rad „ein weiteres Mosaiksteinchen für die Attraktivität der Stadt“. Und was ist mit dem Gerücht, dass es auch im Olympiapark bald ein fest aufgebautes Riesenrad geben könnte? Der Park sagt, man habe davon keine Kenntnis. Falls ein Angebot eines Betreibers käme, wäre man dagegen: So ein Projekt würde nicht in den Park passen und dem Denkmalschutz widersprechen.

Die Gondeln.

So wird das neue Areal

Im Zentrum des neuen Werksviertels mit rund 39 Hektar stehen zwei große Gebäude: Das eine ist das Werk 3, markant in Orange, das ehemalige Pfanni-Produktionsgebäude. Hier ist Raum für u. a. Büros, Handels- und Showroom-Flächen, -Restaurants, Bars, eine Bühne und Ateliers. Das andere ist der Konzertsaal für die BR-Symphoniker, der wohl 2020 begonnen wird und München endlich einen Weltklasse-Klassiktempel -bescheren soll. Das Plaza soll auf 5000 Quadratmetern -Supermarkt, -Discounter, Drogerie und Kleinhandel bieten, dazu gibt’s etwa auch den neuen Stammsitz von Serviceplan auf fast 40 000 Quadratmetern. Wie der ausschauen soll, sehen Sie auf dem Foto gleich unten.

So wird der neuen Stammsitz von Serviceplan aussehen.

Im Werksviertel gab es am Dienstag noch einen besonderen Moment: Der 35 Meter hohe Schornstein der früheren Telekom-Fernmeldeschule wurde gesprengt, hier entstehen 300 Mietwohnungen.

C. Ick-Dietl

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Berg am Laim – mein Viertel“.

Video: Beeindruckend - Das sind die größten Riesenräder der Welt

Video: Riesenrad auf dem Oktoberfest - Fantastischer Blick auf die Wiesn

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