Täter werden von der Polizei gesucht

Raubüberfälle im Lehel: Täter greifen zweimal zu - und fliehen mit gleicher Masche

Auf Rollsplit ausgerutscht und verletzt hat sich ein 16-Jähriger nahe Hausen.
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Auf einem Motorroller flüchten Räuber mit gestohlener Armbanduhr vom Tatort. (Symbolbild).

Im Lehel ist es in den vergangenen Tagen gleich zu zwei Raubüberfällen mit ähnlicher Masche gekommen. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise.

Lehel – Eine 72-jährige Münchnerin und ihr Ehemann waren am Samstagmittag, 7. August, mit dem Auto unterwegs. Ihr Mann, der das Auto fuhr, hielt auf der Höhe Steinsdorfstraße und Mariannenplatz verkehrsbedingt an. Als das Auto zum Stehen kam, griff ein dunkel gekleideter Unbekannter durch das Fenster am Beifahrerplatz, wo seine Ehefrau saß. Wie der Polizeibericht meldet, entriss der Täter, der Handschuhe und einen schwarzen Motorradhelm trug, dabei der 72-Jährigen die Armbanduhr.

Der Ehemann versuchte noch den Angreifer festzuhalten, was ihm jedoch nicht gelang. Der unbekannte Mann stieg dann mit der Armbanduhr auf ein Motorrad, das ganz in der Nähe stand. Auf dem Motorrad wartete schon ein Komplize des Täters. Beide Männer, die mit der geklauten Damenuhr flohen, werden zur Zeit noch gesucht.

Raubüberfall im Lehel: zwei Männer beklauen 63-Jährige am helllichten Tag

Der zweite Überfall am Montag, 9. August, ereignete sich auf der Bürkleinstraße, wo eine 63-jährige Münchnerin am Nachmittag zu Fuß unterwegs war. Hier wurde sie von einem noch unbekannten Täter angegriffen*, der ihr die Armbanduhr vom linken Arm abzog. Die ältere Dame verlor dabei das Gleichgewicht, stürzte zu Boden und prallte mit dem Hinterkopf auf.

Auch hier wartete ein Komplize des Täters mit einem Motorroller darauf so schnell wie möglich den Tatort mit dem Raubgut zu verlassen. Passanten, die den Vorfall beobachtet hatten, verständigten den Notruf. Mehrere Streifen der Münchner fahndeten nach den Tätern. Bisher ohne Erfolg. Die Dame wurde später von einem Rettungsdienst ins Krankenhaus* gebracht, wo ihre Kopfverletzung behandelt wurde.

Zeugenaufruf: Das Kommissariat 21 hat den Fall übernommen und ermittelt aktuell nach Zusammenhängen beider Taten. Wer Hinweise abgeben möchte, wird gebeten sich an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, zu wenden: Tel. 089/2910-0. Auch andere Polizeidiensstellen können kontaktiert werden. (Polizeipräsidium München, tr) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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