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Imposante Aktion in München: Licht gegen Querdenker – Strahlende Botschaften an der Rathaus-Fassade

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Von: Phillip Plesch

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Blick vom Marienplatz auf das Münchner Rathaus
Der Marienplatz mit dem Münchner Rathaus zählt zu den Sehenswürdigkeiten der bayerischen Landeshauptstadt. © Felix Hörhager/dpa

Mit einer imposanten Aktion möchte die Stadt München Querdenkern entgegentreten. Und laut OB Dieter Reiter gleichzeitig dem Rest der Bevölkerung danken.

München – Es sind leuchtende Botschaften gegen Querdenker – oder andersrum ein Dankeschön der Stadt München* an alle, die die Corona*-Maßnahmen mittragen. #Wissenschaft, #Solidarität, #Demokratie und #Zusammenhalt – diese Begriffe zieren am Mittwoch (2. Februar) eine Münchner Sehenswürdigkeit*: das Rathaus.

Von 18 bis 23 Uhr werden sie am Mittwochabend mit Licht an die Fassade projiziert. Die Aktion gilt allen Mitarbeitern, vor allem im Gesundheitswesen und der Pflege, denn ihnen habe die Pandemie viel abverlangt. „Deshalb freue ich mich über diesen Vorschlag des Stadtrats, danke zu sagen und zudem ein Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt zu setzen“, sagt OB Dieter Reiter* (SPD).

Der Dank gelte allen, die sich geduldig an Regeln hielten, die sich haben impfen lassen und die ihren Mitmenschen in Notlagen beistehen. Die Licht-Aktion des Kulturreferats wird auch am Freitag (4. Februar) und am Montag (7. Februar) zu sehen sein – jeweils von 18 bis 23 Uhr.

München: Demo gegen Corona-Politik kurzfristig abgesagt

Unterdessen haben die Verantwortlichen von „München steht auf“, die schon mehrfach coronakritische Demos angemeldet hatten, für Dienstagabend (1. Februar) zunächst wieder eine Aktion auf dem Königsplatz angemeldet. Doch die wurde von den Antragstellern kurz danach selbst wieder abgesagt. Wohl deshalb, weil die Initiative auch einen Demo-Zug durch die Stadt plante. Der ist aber nicht erlaubt.

In den sozialen Medien teilten die Gegner der Corona-Maßnahmen mit: „Wenn wir nicht laufen dürfen, sagen wir ab.“ Und: „Dass dann viele Menschen in der Kaufingerstraße und Umgebung unterwegs sind, geschieht außerhalb unserer Initiative. Wir werden nichts tun, um irgendjemanden davon abzuhalten.“ tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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