Mann rast mit 147 Sachen durch die Stadt

München - Angeblich war er auf dem Weg zum Flughafen: Mit fast 150 Sachen raste ein 38-Jähriger Kfz-Mechaniker durch die Stadt - und prompt der Polizei in die Falle.

Gegen 10.30 Uhr raste der 38-jährige Kfz-Mechaniker mit einem 415-PS-starken Sportwagen über die Effnerstraße zum Föhringer Ring.

Dort kontrollierte die Verkehrspolizei München mit einem Handlasermessgerät. Die Beamten staunten nicht schlecht, als die Laserpistole die Geschwindigkeit von 147 Stundenkilometern maß. Die Beamten hielten den Raser an. Der 38-Jährige gab an, auf dem Weg zum Flughafen zu sein, um dort seinen Flug zu erwischen.

An der Kontrollstelle ist eine Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern erlaubt. Nach Abzug der Messtoleranz ist daher noch eine Überschreitung der Geschwindigkeit von 82 Stundenkilometern übrig.

Der Bußgeldkatalog sieht für Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 70 Stundenkilometern ein Bußgeld von 600 Euro, vier Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot vor. Bei einer derart hohen Überschreitung ist zudem von Vorsatz auszugehen. Diese führt zu einer Verdoppelung des Bußgelds.

Die zuständige Führerscheinstelle wird über den Vorfall informiert, um die charakterliche Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges des Betroffenen zu überprüfen.

pak

Rubriklistenbild: © dpa

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