Auf der Corneliusbrücke

Münchner setzt sich einfach auf Bank - und ist danach um 10.000 Euro reicher

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Bojan aus München (r.) setzte sich neben den Mann mit Zylinder - und gewann Geld.

Ein Münchner ist um 10.000 Euro reicher. Dabei klingt das, was er getan hat, ziemlich einfach: Er hat sich auf eine Bank gesetzt. Was dahinter steckt.

Eigentlich, so denkt man oft, hält das Fernsehen keine echten Überraschungen mehr bereit. Alles schon mal da gewesen. Joko und Klaas aber, die beiden Entertainer von ProSieben, schaffen es doch immer wieder, auch im Jahr 2019 noch besondere TV-Momente zu kreieren. Jüngstes Beispiel: Am Mittwochabend (19.6.) verschenkten sie live von 20.15 Uhr an vier Mal 10.000 Euro – ein glücklicher Gewinner kommt aus München! 

Das Prinzip der Show „Joko & Klaas gegen ProSieben“, bei der es kürzlich eine Panne gab, ist, dass die Moderatoren – für den Fall, dass sie gegen ihren Sender gewinnen – 15 Sendeminuten extra bekommen, mit denen sie machen können, was sie wollen. Vor drei Wochen boten Joko und Klaas drei besonderen Menschen eine Bühne und sorgten für Gänsehaut, als sie unter anderem auf das Leid von Obdachlosen aufmerksam. In der dritten Folge der Sendung, die am Dienstag lief, waren die zwei wieder die Sieger und bekamen folgerichtig erneut 15 Sendeminuten geschenkt. Die Idee diesmal: „Wir verschenken Geld!“ Und zwar eine ganze Menge: In München, Berlin, Hamburg und Köln hatten die TV-Stars jeweils einen schwarz gekleideten Mann samt Koffer mit 10.000 Euro auf eine Parkbank gesetzt. Wer an den angegebenen Adressen zuerst auftauche, sich auf das Kissen neben dem Mann setze und den Satz „Ich liebe Fernsehen“ sage, erhalte das Geld, verkündeten die Entertainer. 

München: Joko und Klaas verschenken 10.000 - an denjenigen, der sich auf Bank auf Corneliusbrücke setzt

In München war die Corneliusbrücke der Ort des Geschehens – aber während in den anderen Städten innerhalb weniger Minuten der Gewinn vergeben war, dauerte es hier eine Weile, ehe sich was tat. „In München geht natürlich keiner für 10.000 Euro auf die Straße“, scherzte Joko. Schließlich tauchte aber doch ein junger Mann auf, der sich als Bojan vorstellte – und sich natürlich diebisch freute. „Ich zittere, bin ganz aus der Puste“, lachte er, als er via Telefon zu Joko und Klaas gestellt wurde. „Danke, ist das geil“, meinte er und erzählte, dass er gerade vom Einkaufen gekommen sei, den Fernseher daheim angeschaltet und dann den Aufruf gesehen habe. Glück gehabt! 

1,61 Millionen Zuschauer sahen das Spektakel live mit an, der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei über 20 Prozent.

Mehr News aus München: Ein bekanntes Electro-Festival musste am Samstagabend abgebrochen werden - ausgerechnet, als ein Star-DJ auf der Bühne stand.

Eine Flachwitz-Bildunterschrift zu Joko Winterscheidt geht im Netz viral.

Klaas Heufer-Umlauf kündigt bei 15 Minuten live „nichts für schwache Nerven“ an.

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