Mit einem pikanten Aufkleber „verschönert“

Pikanter Aufkleber an sehr problematischer Stelle: Unbekannter „verschönert“ berühmte Statue im Herzen von München

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Die Statue von Erasmus Graf von Deroy wurde von einem Unbekannten umgestaltet. 

Ein Unbekannter hat die Statue von Graf Bernhard Erasmus von Deroy in der Maximilianstraße umgestaltet. Er hinterließ einen pikanten Aufkleber.

  • Ein unbekannter Klettermaxe machte sich wohl einen Spaß.
  • Er gestaltete die Statue von Graf Bernhard Erasmus von Deroy um. 
  • Nun ziert ein pikanter Aufkleber die Statue des Generals.

München - Die Statue von Graf Bernhard Erasmus von Deroy, der General der bayerischen Armee war, wurde durch einen Unbekannten umgestaltet. Wie Leser-Reporter Djordje Matkovic erklärte, habe er am Sonntagnachmittag (9. Februar) die blühenden Krokusse in der Maximilianstraße bei Sonnenschein fotografieren wollen, bevor sie vom Sturmtief „Sabine“*, das derzeit über ganz Bayern hinwegfegt, zerstört werden.

Statue in München umgestaltet: Pikanter Aufkleber ziert den Schritt des Generals

Matkovic habe dann beim Fotografieren realisiert, dass etwas an der Statue des Generals verändert wurde. Vermutlich habe sich ein Klettermaxe an der Statue zu schaffen gemacht, vermutet er. Denn ein durchaus pikanter Aufkleber zierte das beste Stück von Graf Bernhard Erasmus von Deroy. „Ich habe  gemerkt, dass Erasmus Graf von Deroy einen Koloss im Schritt hat“, schreibt Matkovic.

„Koloss“ ziert das beste Stück von Graf Bernhard Erasmus von Deroy.

Der unbekannte “Künstler“ hat sich wohl einen großen Spaß gemacht, ist auf die Statue geklettert und hat dem wehrlosen General einen Aufkleber mit dem Wort „Koloss“ in den Schritt beziehungsweise auf sein bestes Stück geklebt. Auch der U-Bahnhof am Candidplatz in Untergiesing sorgt immer wieder für Aufsehen. Denn der einst in Regenbogenfarben bemalte Bahnhof, wird durch weiße Flecken verschandelt. 

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In München kam es am Sonntagabend (9. Februar) zu einem Großeinsatz der Polizei. Auf einem Bolzplatz waren zwanzig Personen aneinander geraten. Dabei wurde ein Münchner schwer verletzt.

Diesen Urlaub wird eine Münchner Familie wohl nie mehr vergessen. Als das siebenjährige Kind plötzlich kollabiert, kommt es zu einer dramatischen Kette von Telefonaten.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Kommentare

Weigand
(0)(0)

Des Wapperl wird er wohl selber mit einer Teleskopverlängerung vorher schnell hinpappt und nachher gleich wieder abgezogen haben ;-) Immerhin ein Artikel wert

EbbyAntwort
(1)(0)

Er ist aber Linksträger, sie auch?