Ärger nicht nur vor Weihnachten

Mega-Kunden-Ärger! Ist das die schlechteste Post-Filiale Münchens?

Die Schlangen stehen immer wieder bis auf die Straße raus, wie Google-Nutzer Philipp P. zeigt.

Klagen über die Post haben zur Weihnachtszeit Hochkonjunktur. In München ist besonders eine Filiale harter Kritik ausgesetzt - und das zu jeder Jahreszeit.

München - „Diese Poststation ist eine Frechheit“, beginnt die erbarmungslose Abrechnung eines wütenden Kunden. In seiner Google-Rezension über die Post-Filiale am Tegernseer Platz in Giesing klagt er über lange Schlangen und unmotivierte Mitarbeiter, die „keinen blassen Schimmer“ hätten. Mit seinem Zorn ist er nicht alleine.

Kunden in München: „Schlechter kann‘s nicht mehr werden“

Im Netz finden sich zahlreiche User, die kein gutes Haar an der Filiale lassen. „Päckchen, die hinterlegt sein sollten, fehlen. Briefe, die dort aufgegeben werden, kommen nicht an. Irgendwas passt hier nicht“, berichtet eine verärgerte Kundin.

„Hier Samstagmorgen hinzugehen, ist der perfekte Start ins Wochenende. Schlechter kann‘s dann nicht mehr werden“, übt sich ein weiterer User in Sarkasmus. Ist die Post-Filiale am Tegernseer Platz die schlechteste in ganz München?

Die Filiale belegt in München einen traurigen „Spitzenrang“

Insgesamt wurde sie mit lediglich 1,3 von möglichen 5 Google-Sternen bewertet. Damit nimmt der Standort in München einen traurigen „Spitzenrang“ ein. Ebenso schonungslos wird in der Landeshauptstadt aber auch die Filiale in der Agnesstraße eingestuft, die auch bei 1,3 Sternen rangiert. Auffallend viele negative Google-Bewertungen wurden in den vergangenen Wochen abgegeben. Hat der Weihnachts-Wahnsinn bei der Post bereits begonnen?

„Ziel ist es, die Wünsche der Kunden kompetent und zügig zu erfüllen. In den meisten Fällen gelingt das auch“, kommentiert eine Sprecherin der Postbank die zahlreichen Beschwerden. Für die kommenden Tage macht sie den verärgerten Usern allerdings wenig Hoffnung.

So reagiert die Post auf Beschwerden der Kunden

„Längere Wartezeiten können wir in der Zeit vor Weihnachten nicht vermeiden“, heißt es in der Stellungnahme des Unternehmens. Grund sei die überdurchschnittlich hohe Kundenfrequenz. In den Tagen vor Heiligabend sollen in der Obergiesinger Filiale verstärkt Auszubildende als „Weihnachtsengel“ eingesetzt werden, um die Wartezeiten zu verkürzen. Ob diese Ankündigung die wütenden User dauerhaft versöhnt? Die Zufriedenheit der Kunden genieße oberste Priorität, heißt es bei der Postbank. „Treten zu einer Filiale vermehrt Beschwerden auf, nehmen wir dies zum Anlass, die Situation genauer zu prüfen“, versichert die Unternehmenssprecherin. Ob etwaige Maßnahmen greifen, wird sich dann auch im Google-Ranking verfolgen lassen.

Dass auf die Post gerade im Netz viel Kritik einprasselt, ist für sich genommen keine Neuigkeit mehr. Einige Münchner Filialen scheinen in der Gunst der Kunden allerdings wesentlich höher zu liegen. Der Standort am Bahnhofsplatz etwa hat sich immerhin 2,4 Google-Sterne erarbeitet (wenn auch nur bei fünf Bewertungen).

Und egal, wie groß der Ärger ist: Man muss die Mitarbeiter in den Filialen auch in Schutz nehmen. Sie tun sicherlich ihr Bestes, aber für Strukturprobleme und knappes Personal können Sie dann doch nichts. Und so sind wohl die langen Schlangen, die immer wieder entstehen, wohl am ehesten zu erklären.

Immer wieder schnappte sich ein

Postmitarbeiter in München Handys, die per Post verschickt wurden - und verkaufte sie

weiter. Jetzt flog die Masche auf. Wie

schwer es sein kann, einen Brief in die Niederlande zu schicken, erlebte eine Frau in Tutzing. Während ein Schreiben mit wichtigen Dokumenten verschollen ist

, kam ein anderes immer wieder zu ihr zurück, berichtet Merkur.de*.

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