Teenager lässt nichts aus

Münchner (18) rast mit Mercedes nachts durch die Stadt: Nach Kontrollen geht der Wahnsinn erst richtig los

Ein Münchner (18) ist dreimal von der Polizei aufgehalten worden. (Symbolbild)
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Ein Münchner (18) ist dreimal von der Polizei aufgehalten worden. (Symbolbild)

In München wollte sich ein Raser einfach nicht belehren lassen: Er wurde ganze drei Mal von der Polizei aufgehalten und zurechtgewiesen. Doch erst nach Stunden konnte der Mann dingfest gemacht werden.

München - Am Mittwoch, 18.11.2020, gegen 00.20 Uhr, bemerkten zivile Polizeibeamte der Polizei in München im Rahmen ihrer Streifentätigkeit einen Mercedes, welcher deutlich zu schnell fuhr. Nachdem die Beamten dem Pkw-Fahrer hinterherfuhren, konnten sie eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h messen. Der 18-jährige Fahrer wechselte die Fahrspuren ohne zu blinken und überholte mehrfach andere Autofahrer.

Raser-Wahnsinn in München: Teenager wird dreimal angehalten - in derselben Nacht

Anschließend wurde er durch die Polizeibeamten aufgehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen, was eine Geldstrafe und ein zweimonatiges Fahrverbot mit sich brachte. Doch davon wollte er sich scheinbar nicht beirren lassen: Gegen 01.02 Uhr war derselbe Pkw-Fahrer auf der Landshuter Allee unterwegs und konnte erneut mit einer deutlich überhöhten Geschwindigkeit durch andere Polizeibeamte festgestellt werden. Er wurde erneut bezüglich des Geschwindigkeitsverstoßes angezeigt.

Mercedes-Raser in München: 18-Jähriger fährt mit 160 km/h durch die Stadt

Als wäre das nicht alles schon genug, dachte sich der Fahrer wohl „Alle guten Dinge sind drei“: Gegen 01.25 Uhr fiel der Fahrer wieder mit demselben Fahrzeug einer anderen Polizeistreife auf, da er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h am Mittleren Ring unterwegs war. Er wurde von den Beamten aufgehalten und es wurde eine Strafanzeige wegen einem verbotenen Fahrzeugrennen gestellt.

Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete eine Sicherstellung des Führerscheins des 18-Jährigen an. Weitere Ermittlungen übernimmt die Münchner Verkehrspolizei.

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