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Nach Bedrohung in Bäckerei: Münchner (23) irrt mit Messer durch die Stadt - dann droht Situation zu eskalieren

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Polizei Bayern
Ein Fahrzeug der bayerischen Polizei fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt. © Peter Kneffel/dpa/Symbolbild

In einer Münchner Bäckerei kam es zu einer Bedrohungslage durch einen Mann. Bewaffnet mit einem Messer war der Mann zunächst geflohen, konnte dann jedoch gefasst werden.

München - In Sendling kam es am Mittwoch, 27, Oktober, mitten am Tag zu einer Bedrohungslage in einer Bäckerei. Ein mit einem Messer bewaffneter Mann bedrohte eine Verkäuferin nach einer verbalen Auseinandersetzung. Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich die Tat gegen 15.50 Uhr. Wie es weiter heißt, machte sich der Täter nach der Bedrohung dann, „deutlich“ mit einem Messer bewaffnet, aus dem Staub.

München: Mann mit Messer irrt durch die Stadt - dann wird es brenzlig

Wie die Polizei weiter mitteilt, wurden sofort mehrere Streifen in diesen Bereich geschickt. Kurz vor der Kreuzung Lindwurmstraße Ecke Implerstraße machte ein Passant eine vorbeifahrende Polizeistreife darauf aufmerksam, dass er einen Mann mit Messer in der Nähe gesehen habe. Kurz darauf konnte der Tatverdächtige, ein 23-Jähriger mit Wohnsitz in München, durch die Einsatzkräfte angetroffen werden. Nachdem dieser auf deutliche Aufforderungen der Polizei, das Messer wegzulegen, nicht reagierte, wurde ihm der Schusswaffengebrauch mehrfach angedroht. Im Verlauf dieser Ansprachen durch die Polizei, näherte sich ein 24Jähriger mit Wohnsitz in München unbemerkt dem 23-Jährigen und hielt ihm die Arme fest, woraufhin die Polizeibeamten ihn sofort festnehmen konnten. 

Er wurde wegen einer Bedrohung angezeigt und aufgrund eines fremdgefährdenden Verhaltens wurde er nach Abschluss der Maßnahmen in ein Krankenhaus eingewiesen. Das Kommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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