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Suche nach Messer-Mann vom Münchner Hauptbahnhof: Neue Spur führt ins Ausland

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Von: Laura Felbinger

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Die Münchner Bundespolizei fahndet zusammen mit der Landespolizei nach dem abgebildeten Mann.
Die Münchner Bundespolizei fahndet zusammen mit der Landespolizei nach dem abgebildeten Mann. © Bundespolizei

Die Fahndung nach dem Angreifer vom Münchner Hauptbahnhof läuft weiterhin auf Hochtouren. Die Bundespolizei hat nun neue Details bekannt gegeben.

München - Der Messer-Mann vom Münchner Hauptbahnhof hat die Stadt in Aufruhr versetzt. Der unscheinbar wirkende Lockenkopf hat am Mittwoch, den 22. September, am Hauptbahnhof Passanten angegriffen – und mit einem großen Messer bedroht (wir berichteten). Die Fahndung läuft auf Hochtouren. Nun gibt es eine neue Spur.

Nach Angriff am Münchner Hauptbahnhof: Bundespolizei gibt neue Details bekannt

„Es deuten sich Spuren ins Ausland an“, sagt Wolfgang Hauner, Sprecher der Bundespolizei unserer Zeitung. Offenbar ist der Mann mit dem Musketierbart gen Süden geflohen. Genauer will Hauner die Spur nicht präzisieren. Derzeit stimme man sich mit Behörden im Ausland ab. Eine europaweite Öffentlichkeitsfahndung stehe im Raum.

Mann schlug Rentnerin ins Gesicht und drohte mit Messer

Rückblick: An jenem Mittwochvormittag soll der Angreifer zunächst eine 79-jährige Münchnerin am Hauptbahnhof im Vorbeigehen mit seinem Rennrad gestreift haben. Als sich die Dame beschwerte, rastete er plötzlich aus. Er schlug der Rentnerin ins Gesicht.

Als sich ein Passant (56) einmischte, ging der etwa 30-Jährige auch auf ihn los. Es kam zum Gerangel. Schließlich zog der Angreifer ein großes Messer, hob es drohend in die Luft – und rannte Richtung Bahnhofplatz/Elisenstraße davon. Zurück blieben verstörte Menschen und das Rennrad des Täters (Marke Triban). Auch wenn der Angreifer nun wohl gar nicht mehr im Land ist, freut sich die Polizei über jeden Hinweis. Zeugen melden sich unter Tel. 089/51 55 50 11 11.

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