1000 Neubauten pro Jahr

München: 250 Millionen Euro für Wohnungsbau

München - Die Wohnungsnot in München ist weiterhin groß. Die Stadt unternimmt sehr viel dagegen, hinkt aber dem Plan hinterher. Es fehlen weiterhin 250 Millionen Euro.

München braucht Wohnungen. Die städtischen Baugesellschaften hinken allerdings dem Plan hinterher. 1000 Neubauten pro Jahr will die Stadt, GWG und Gewofag können für den anvisierten Zeitraum bis 2022 allerdings durchschnittlich nur rund 780 im Jahr errichten. Für alles weitere brauchen sie mehr Geld. Und das soll der Stadtrat heute genehmigen: Weitere 250 Millionen Euro für den Wohnungsbau!

Dadurch erhofft sich die Stadt, dass ab 2018 im Schnitt sogar 1250 neue Wohnungen jährlich entstehen. Ferner soll das Rathaus auf die Gewinnausschüttung verzichten. Das Geld sollen GWG und Gewofag direkt wieder in den Wohnungsbau investieren.

Zudem soll die Stadt vermehrt ihre Grundstücke zur Verfügung stellen. Kostenfrei. Bislang hatte München Grundstücke an die Tochtergesellschaften verkauft – wenn auch zu günstigen Konditionen. Infrage kommen dazu Flächen in Freiham, der Bayern- oder Prinz-Eugen-Kaserne sowie im Domagkpark oder Grundstücke in der Messestadt Riem. 

ska

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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