Es gibt immer noch Einschränkungen

München nach Sturmtief Niklas: die große Bilanz

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Die Arbeiten nach dem Sturm kommen gut voran.

München - Der Sturm ist vorbei, doch die Auswirkungen bleiben vorerst: Wo die Schäden noch deutlich zu sehen sind, welche Einschränkungen weiterhin bestehen und was das Ganze kosten wird:

Nein, noch immer ist nicht alles vorbei. Sturm Niklas hat am Dienstag die ganze Stadt ins Chaos gewirbelt – und die Nachwehen werden wir noch ein bissl spüren. Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer und Zugausfälle sorgten für reichlich Ärger in der Stadt. Jetzt ist der Wind weg, die Schäden sind aber oft noch da. Laut einer ersten Schätzung der Versicherungskammer Bayern gab es im Freistaat 45.000 Schäden durch den Sturm. Die Kammer geht von Schadensleistungen in Höhe von rund 40 Millionen Euro aus. Damit kommt Niklas nicht an Sturm Kyrill (Schaden: 69 Millionen Euro) heran.

Deutlich zu sehen sind die Schäden noch auf Münchens Friedhöfen. Der Waldfriedhof, der Waldfriedhof Solln, der Alte Südliche Friedhof und der Ostfriedhof bleiben bis auf weiteres geschlossen. Der Grund: Es besteht immer noch die akute Gefahr, dass Bäume umstürzen und/oder Äste herunterfallen könnten.

Dem Besuch der lebenden Verwandten steht dagegen fast nichts im Weg. Laut Bahn sollen viele der S-Bahn Strecken jetzt wieder planmäßig zu befahren sein. Gesperrt sind lediglich die S2 zwischen Erdweg und Altomünster, die S3 zwischen Holzkirchen und Ostbahnhof, die S6 zwischen Gauting und Tutzing sowie bei der S7 die Strecken Neubiberg – Kreuzstraße und Höllriegelsgreuth – Wolfratshausen. Arbeiter sind fieberhaftdabei, diese Strecken wieder befahrbar zu machen – sie benutzen Reparaturzüge (wie auf dem Foto oben). Auf den Bahnstrecken in Südostbayern sind sie schon fertig, hier gibt es keine Einschränkungen mehr. Dementsprechend gilt auch: Die Strecke München – Rosenheim ist bereits wieder befahrbar.

Hier werden Münchner vom Wind umgeworfen: Wetter-Fotos aus Bayern

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Florian Fussek

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