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Kritik von Aktion Münchner Fahrgäste

Völlig wirr! Ärger um die neuen MVV-Pläne

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Der neue Plan für S- und Regionalbahn.

München - Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) hat neue Netzpläne entwickelt. Statt einem Plan gibt es nun drei verschiedene Pläne.

Der Plan für S-Bahn und Regionalzugnetz

Der neue Plan für S-Bahn mit Tram und Expressbus

Der neue S-Bahn-Plan

Die neuen Netzpläne des MVV sind noch gar nicht draußen – da gibt es schon Kritik daran: Die Aktion Münchner Fahrgäste ärgert sich, dass der MVV ab Dezember gleich drei – noch dazu schlecht gemachte – Netzpläne aufhängen will. „Dies erfordert bei den Fahrgästen ein hohes Maß an Abstraktionsvermögen, sonst führt es leicht zur Verwirrung“, sagt Sprecher Andreas Nagel. Ab dem Fahrplanwechsel sollen in S-, U- und Regionalbahnen unterschiedliche Pläne kleben.

Vor allem ärgert sich Nagel, dass die Linien völlig gleichberechtigt eingezeichnet sind – egal, ob sie im 10-Minuten-Takt fahren oder nur zu Stoßzeiten. Die S6 zum Beispiel fahre nach wie vor nur im Berufsverkehr nach Zorneding. Auch die U7 fährt nur morgens und am Nachmittag, die neue U8 sogar nur am Samstag. Eingezeichnet sind sie aber genau so dick wie die Linien auf den Stammstrecken von West nach Ost sowie Süd nach Nord. „Es gibt viele Kleinigkeiten, die kostengünstig hätten berücksichtigt werden können“, sagt Nagel. Die Passagiere seien aber nicht gefragt worden.

MVV-Sprecherin Beate Brennauer erklärt, man wolle die Fahrgäste umfangreich informieren – etwa auch über die neue Express-Buslinie oder das Regionalzugnetz. Die Änderungen seien mit den Verkehrsunternehmen abgestimmt – etwa der MVG für die U-Bahn. „Solche Pläne sind aber nicht in Stein gemeißelt."

DAC

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