Polizei muss ausrücken

Erst am Stachus, dann in Neuhausen: Münchnerinnen Belästigungen ausgesetzt - auf die gleiche Art und Weise

In München belästigte ein Mann eine Frau an einer U-Bahn-Station. (Symbolbild)
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In München belästigte ein Mann eine Frau an einer U-Bahn-Station. (Symbolbild)

In München kam es innerhalb eines Tages zu zwei schweren Belästigungen an Frauen. Die erste Tat spielte sich mitten in der Stadt ab, die zweite in unmittelbarer Nähe.

München - Die Polizei musste auf Grund von zwei Sexualdelikten am Donnerstag, 26. November, in München ausrücken. Gegen 15 Uhr alarmierte eine 32-Jährige die Polizei, am späten Abend gegen 22.30 folgte dann der zweite Notruf. Beide Taten haben das gleiche Muster, haben jedoch nach ersten Ermittlungen nichts miteinander zu tun.

München: Mitten in der Stadt - Mann onaniert in U-Bahn am helllichten Tag

Am Donnerstag, 26.11.2020, gegen 15:00 Uhr, saß ein 25-Jähriger ohne festen Wohnsitz auf einer Bank an einem Bahnsteig des U-Bahnhofes Stachus und onanierte dort. Daraufhin verständigte eine 32-jährige Zeugin aus München die Polizei. Der 25-Jährige konnte durch die Beamten festgenommen werden. Er wurde nach einer Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses wieder entlassen.  

Nötigungen in München: Mann belästigt junge Frau in deren Wohnung - Polizei rückt aus

Am selben Tag kam es gegen 22:30 Uhr zu einem weiteren Sexualdelikt. Ein 42-Jähriger aus München stand am Fenster seiner Wohnung in Neuhausen und onanierte dort. Er leuchtete dabei mit einer Taschenlampe in die Wohnung einer 25-Jährigen aus München. Diese verständigte sofort den Notruf. Die Beamten konnten die Wohnung des 42-Jährigen ausfindig machen und diesen festnehmen. Er wurde wie der Mann am Stachus nach Abschluss der Anzeigenbearbeitung wegen einer exhibitionistischen Handlung wieder entlassen. Weitere Ermittlungen übernimmt die Münchner Kriminalpolizei.

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