Feuerwehr mit Appell

Zweimal an einem Tag: Münchner brechen auf offener Straße zusammen - selber Zufall rettet ihnen das Leben

Zwei Männern konnte in München das Leben gerettet werden. (Symbolbild).
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Zwei Männern konnte in München das Leben gerettet werden. (Symbolbild).

In München ereigneten sich zwei fast identische Vorfälle, bei denen jeweils Leben gerettet werden konnte. Beide Male konnten Ärzte, die privat unterwegs waren, umgehend erste Hilfe leisten.

München - Glück im Unglück hatten zwei Männer, die unabhängig voneinander in München auf der Straße zusammengebrochen waren. Ärzte konnten durch Zufall sofort eingreifen, wodurch beide Männer gerettet wurden.

München: Männer brechen auf offener Straße zusammen - selber Zufall rettet ihnen das Leben

Der erste Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 21. Juli in der Hansastraße. Wie die Feuerwehr München mitteilt, war ein 62-jähriger Mann auf der Hansastraße unvermittelt zusammengebrochen. Der Zusammenbruch blieb glücklicherweise nicht unbemerkt, ein Passant kam dem Mann umgehend zur Hilfe.

Wie sich im Anschluss herausstellen sollte, handelte es sich bei dem Helfer um einen Notarzt einer Münchner Klinik, der gerade privat unterwegs war. Der 62-Jährige hatte einen Herzstillstand erlitten., daher begann der Arzt sofort mit der Reanimation. Die alarmierten Rettungsdienstkräfte trafen wenig später ein und setzten sofort einen Defibrillator ein. Nachdem das Gerät mehrere Stromstöße gegeben hatte, konnten die Retter den Patienten stabilisieren und mit einem Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus transportieren.

München: Zweimal am selben Tag - Männern durch Zufall das Leben gerettet

Am Abend desselben Tages ereignete sich dann in der Elisenstraße ein nahezu identischer Vorfall. Ein 56-jähriger Mann brach auf dem Gehweg zusammen, Passanten reagierten sofort, setzten einen Notruf ab und begannen mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Ein Arzt, der ebenfalls privat unterwegs war, kam dann zur Hilfe und setzte die Sofortmaßnahmen mit einer Polizeistreife fort. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeuges setzte den Defibrillator ein. Der eingetroffene Notarzt intensivierte die Maßnahmen. Kreislaufstabil wurde der Patient in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert.

Die Münchner Feuerwehr weist darauf hin, dass eine Herzdruckmassage Leben retten kann. Etwa 100 Mal muss hierbei auf den Brustkorb gedrückt werden, falsch gemacht werden könne dabei nichts. Lediglich wer nichts tut, handle falsch.

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