„Juristisch nicht zu verhindern“

Rock-Legende heute in der Olympiahalle - OB Reiter distanziert sich vom Konzert

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Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters.

Am Mittwochabend spielt der Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters in der Olympiahalle. Ein Auftritt, den der Stadtrat gerne verhindert hätte - OB Reiter distanziert sich von dem Israel-kritischen Künstler.

München - Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat sich gestern in einer Pressemitteilung vom Auftritt des Pink Floyd-Mitbegründers Roger Waters in der Olympiahalle distanziert. „Bedauerlicherweise wurde der Mietvertrag für dieses Konzert abgeschlossen, bevor der Stadtratsbeschluss ,Gegen jeden Antisemitismus‘ am 13. Dezember von einer breiten Mehrheit offiziell verabschiedet wurde. Juristisch ist der Auftritt von Roger Waters daher nicht mehr zu verhindern.“

Hintergrund von Reiters Unmut ist die Unterstützung Waters’ für die antiisraelische Organisation BDS (Boycott, Divestment and Sanctions). Der Gitarrist hatte zudem mehrfach zum Boykott von Künstlern aufgerufen, die in Israel auftreten wollen

OB Reiter ließ weiter mitteilen: Wer antisemitische Boykottkampagnen gegen Israel unterstützt, von einer ,ungemein mächtigen jüdischen Lobby‘ fantasiert oder eine Parallele zwischen der politischen Situation in Israel und den beispiellosen nationalsozialistischen Verbrechen an den europäischen Juden zieht, muss sich nicht nur den Vorwurf des Antisemitismus gefallen lassen. Er stellt sich auch außerhalb all dessen, wofür unsere demokratische, liberale und bunte Stadtgesellschaft steht.“

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