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Alternative bestätigt

Oktoberfest doch gerettet? Münchner Wirte beschließen Wiesn-Ersatz - erste Details bekannt

Voll besetztes Wiesn-Bierzelt.
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Volle Bierzelte auf dem Oktoberfest wird es dieses Jahr nicht geben. Die Münchner Wirte haben sich jedoch eine Alternative überlegt.

Das Oktoberfest muss dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Doch die Münchner Wirte haben sich eine Alternative zur Wiesn ausgedacht.

  • Das Oktoberfest in München musste wegen dem Coronavirus abgesagt werden.
  • Jetzt haben sich die Münchner Wirte eine Alternative ausgedacht.
  • Überfüllte Bierzelte, wie auf der Theresienwiese, wird es aber nicht geben.

München - Für viele eingefleischte Wiesn-Fans war es wohl ein Schock, als feststand, dass das Oktoberfest in diesem Jahr ausfallen wird. Kein Schunkeln im Bierzelt, kein anbandeln auf der Bierbank und auch kein schief gegröltes „Angels“ von Robbie Williams. Da muss die Ankündigung der Münchner Wirte - eine Alternative zur Wiesn veranstalten zu wollen - jetzt wie Balsam für die Seele sein. Anstelle des geplatzten Oktoberfeststarts am 19. September wollen Gaststätten in der Innenstadt und Wirte eine Mini-Version starten, mit Wiesnbier, Brezen, Hendl und Haxn. Die Schausteller-Hilfe in München geht in die nächste Runde: Auf dem Werksviertel stehen nun auch Fahrgeschäfte und Fressbuden, die einen Hauch Oktoberfest an den Ostbahnhof bringen.

Wiesn-Alternative: Hendl und Maß gibt es jetzt im Wirtshaus

Wer sich jetzt aber am 19. September* auf den Weg zu Theresienwiese machen will, der wird die Bierzelte vergeblich suchen. Der Oktoberfestersatz soll nämlich ähnlich wie der „Sommer in der Stadt“ dezentral stattfinden. Und einen Namen hat das Alternativprogramm auch schon: „Wirtshauswiesn“. Das beschlossen jetzt die Münchner Innenstadtwirte. Deren Sprecher Gregor Lemke erklärte auch, warum diese Variante sogar noch mehr mit der Originalwiesn gemein hat, als das Fest auf der Theresienwiese. „Als 1810 die erste Wiesn stattgefunden hat, gab es keine Zelte. Es gab nicht diese Verpflegungsmöglichkeiten auf der Theresienwiese. Die Menschen sind danach in die Stadt gezogen, in die Wirtshäuser. Da haben wir eine Analogie zur Wirtshauswiesn.“ Und der Sprecher weiter: „Wir wollen zeigen, dass wir uns nicht unterkriegen lassen.“ Ein Wirt musste jedoch schon aufgeben. Der Betreiber der Bräurosl gibt sein Zelt ab.

Die Corona-Krise bringt den Münchner Tierpark in arge Existenznöte. Jetzt hat sich offenbar eine neue Entwicklung ergeben, auf die der Hellabrunn-Chef emotional reagiert.

Oktoberfestersatz: Corona-Maßnahmen müssen eingehalten werden

Wie die Alternativ-Wiesn ablaufen wird, ist noch nicht ganz klar. Lemke sagt: „Wir sind noch in der Findungsphase." Ein weiteres Problem für die Wirte ist die Ungewissheit, wie es mit dem Coronavirus weitergehen wird. „Die politischen Vorgaben für die Coronakrise*, die Ende September greifen werden, kennen wir noch nicht", so der Wirtesprecher. Partystimmung mit Tanzen auf den Bänken wird es sicher nicht geben - schlechte Karten für Flirtwillige. Vorgabe: Abstand, Maske - Tracht.

Eine ARD-Serie über das Oktoberfest im Jahr 1900 sorgt jetzt für Wirbel. Wiesn-Wirte toben.

Nockherberg-Chef will alles wie beim richtigen Oktoberfest machen

Um die Wiesn-Veteranen in die richtige Stimmung zu bringen, hat sich Nockherberg-Chef und Vize-Wirtesprecher Christian Schottenhammel etwas besonderes ausgedacht. In seinem Gasthaus sollen wie beim Original bis 22.30 Uhr Musiker spielen und die Gäste unterhalten. Das soll vor allem die Stammgäste motivieren, vorbei zu schauen. Die haben nämlich angekündigt, sich mit einem Bierkasten auf die leere Theresienwiese setzen zu wollen. Dass dann im Wirtshaus ebenso ausgelassen gefeiert wird, wie in den Bierzelten, ist aber zu bezweifeln. In ein Zelt passen rund 9500 Gäste rein. Auf dem Nockherberg dürfen es wegen den Corona-Auflagen nur 800 sein. (tel) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

So wie es aussieht, gibt es einen Nachfolger für das Traditionszelt „Bräurosl“ - ein Favorit auf den Posten ging dabei aber leer aus.

Ein zweite Wiesn-Alternative - vor allem für Familien - ist der „Sommer in der Stadt“

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Kommentare

Weigand
(0)(0)

Jetzt kommt der Phantomschmerz! :-) Und allgemein: Schutz(Masken) ist gut! Allerdings zieht sich dadurch die Sache sehr lang ohne Impfung.Sogar in den USA hatten bis jetzt,offiziell, nur ein gutes Prozent die Krankheit

Klaus Weizenbier
(0)(0)

Verboten gehört dieses Drogenfest!

NaundwassollsAntwort
(0)(0)

Vielleicht wird der wenn er Pech hat dieses Jahr auch nicht mehr wieder gewählt. Man wird sehen.