O Tonnenbaum!

Alle Jahre wieder in München: Wohin mit dem ausgedienten Christbaum?

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An Sammelstellen kann man seinen abgeschmückten Baum kostenlos abgeben.

Die Weihnachtszeit ist ausgeklungen, das Jahr 2019 schon wieder einige Tage alt. Da stellt sich so langsam die Frage nach der Verbannung des Weihnachtsbaumes aus dem heimischen Wohnzimmer.

München - Die Schweden werfen ihren Christbaum traditionell am 13. Januar aus dem Fenster – zumindest in der Werbung. Aber so einfach geht das natürlich nicht. Denn: Wer seinen Weihnachtsbaum auf die Straße wirft, riskiert ein saftiges Bußgeld. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Baum stattdessen loswerden. Ganz legal, versteht sich – und ohne großen (Zeit)Aufwand.
• Die wohl umweltfreundlichste Lösung besteht darin, seinen dürr gewordenen Weihnachtsbaum zu häckseln und ihn anschließend zu kompostieren. Wer keinen eigenen Garten hat, kann den Baum auch ganz einfach bei den Münchner Wertstoffhöfen entsorgen. Fachgerecht und kostenfrei. Die Öffnungszeiten der insgesamt zwölf Anlaufstellen finden Sie im Internet unter www.swm-muenchen.de.
• Außerdem hat die Stadt an 19 Münchner Schulen Christbaum-Sammelstellen eingerichtet. Diese sind ab Montag, 7. Januar, bis einschließlich Mittwoch, 9. Januar, jeweils von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Auf seiner Internetseite hat der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) eine Karte eingerichtet, die die nächstgelegene Sammelstelle zeigt, sobald man seine Adresse eingegeben hat. Auch dieser Service ist kostenfrei.

Mehr zum Thema: Weihnachten 2018 wird alles besser - Fünf Tipps für ein nachhaltiges Fest

Entsorgung des Weihnachtsbaumes: Man kann ihn auch abholen lassen

• Hausgemeinschaften, die mindestens 20 Christbäume ausrangieren wollen, können diese abholen lassen – per einen Anruf beim AWM (unter der 089/233 962 00) sowie gegen eine Gebühr, die bei 40 Euro beginnt.
• Einen besonderen Service bietet die Junge Union München West. Sie holt den Baum gegen eine Spende von vier Euro ab. Angefahren werden unter anderem die Bezirke Pasing-Obermenzing, Laim und Neuhausen. Der Abhol-Service beginnt am Samstag, 12. Januar, um neun Uhr morgens und endet um 19 Uhr desselben Tages. Auch hier ist eine Anmeldung erforderlich – per Kontaktformular auf der Internetseite der Jungen Union (christbaumabholaktion.de/anmeldung).

• Auch im Münchner Süden werden ausrangierte Christbäume gegen eine Spende von vier Euro abgeholt: am 13. Januar ab zehn Uhr morgens. Anmelden können sich alle Bewohner der südlichen Stadtviertel per E-Mail an anmeldung@isarfalter.info.
• Wer nicht nur seinen Tannenbaum loswerden, sondern gleichzeitig auch noch etwas Gutes tun will, kann sich die App „Erledigt“ auf sein Handy laden. Das junge Münchner Unternehmen, das sich hinter diesem Angebot verbirgt, hat gemeinsam mit der Münchner Stiftung für krebskranke Kinder eine auf Spenden basierende Abhol-Aktion gestartet. Die Registrierung erfolgt im Internet unter erledigt-app.de/weihnachten. Der Erlös, so versichern die Jungunternehmer, werde zu 100 Prozent gespendet.

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