Für jeden Bade-Typ etwas dabei

Der große Badesee-Überblick rund um München: Für Nackerte, Familien und Sportler

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Der Steinsee.

Gutes Wetter ist Badewetter. Wir haben daher die schönsten Seen in München und Region für sie im Überblick. Da ist für jeden Freizeit-Typen was dabei.

München - Bei gutem Wetter drängen alle raus an die Sonne. Am liebsten an einen der schönen Seen in München oder im Umland! Packen Sie Ihre Lieben und Badezeug ein und genießen Sie das herrliche Wetter am Wasser. Einfach nur entspannen, ein Eis lutschen, in einem See für Warmbader eine Runde drehen – oder ein Sportprogramm mit Beachvolleyball und Stand-Up-Paddling-Board absolvieren. Wir haben sieben Seen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse herausgesucht. Viel Spaß, wir Seen uns!

Für Warmbader: Der Steinsee

Der Steinsee.

Kaltes Wasser ist ein Graus für Sie? Dann schauen Sie doch mal zum Steinsee östlich von München. Das 21 Hektar große Gewässer bei Glonn im Landkreis Ebersberg ist in der Eiszeit entstanden. Der See zeichnet sich durch sein warmes Moorwasser aus und steht unter Naturschutz. Der See ist von Wald und Wiesn umgeben. Tipp: Schauen Sie zum „Restaurant Steinsee“ und genießen dort einen Salat oder einen Burger. Das Lokal wird seit 2014 von Ex-Wiesn-Wirt Karl-Heinz Wildmoser und seiner Frau Nicole betrieben. Angegliedert ist ein Strand (ab 9 Uhr, Erwachsene 5 Euro, Kinder von 6 bis einschließlich 12 Jahre 3 Euro). Wer auf einer gemieteten Liege einen Spritz trinken will, kann ihn sich direkt vom Restaurant-Personal bringen lassen.

Für SUP-Fans: Der Eibsee

Sommerwetter am Eibsee.

Was für eine Kulisse! Der Eibsee am Fuße der Zugspitze ist sicherlich einer der schönsten Seen Deutschlands. Er liegt auf 1000 Meter Höhe und gehört zur Gemeinde Grainau. Sein Wasser: Klar und wunderbar grün getönt. Für Sportskanonen bietet sich eine Tour auf einem Stand-Up-Paddling-Board an. Zum Ausleihen inklusive Paddel und Rettungsweste kostet so ein Board für eine Stunde 15 Euro, für zwei Stunden 25 Euro (Führerschein, Personalausweis oder Reisepass als Pfand).

Für FKKler: Der Birkensee

Der Birkensee.

Der Birkensee liegt nicht weit vom Langwieder- und Lußsee im Münchner Westen, ist aber nicht so überlaufen. An dem See, der zum Gebiet der Gemeinde Bergkirchen (Landkreis Dachau) gehört, gibt es auf 900 Metern ausgebautes Ufer mit lauschigen Plätzen und schwer einsehbaren Stellen. Hier liegen vor allem die Nackerten. Es gibt auch Beach-Volleyballfelder, einen Kinderspielplatz und Sanitäranlagen.

Für Entspannte: Der Poschinger Weiher

Der Poschinger Weiher.

Der Poschinger Weiher liegt in Unterföhring (Landkreis München) gleich neben der Isar. Trotzdem ist er auch bei tollem Wetter selten überlaufen. Die meisten Besucher kommen mit dem Radl. Sand zum Spielen für Kinder gibt es an eineigen Uferabschnitten auch. Die Westseite eignet sich gut zum Baden, das Ostufer fällt meist sehr steil ab und ist deswegen weniger gut geeignet. Am Weiher gibt es einen Biergarten und Tischtennisplatten.

Für Familien: Der Fasaneriesee

Der Fasaneriesee.

Gerade für Nichtschwimmer und Familien ist der 14 Hektar Fasaneriesee im Norden Münchens ideal. Denn die meisten Steilufer des Baggersees sind für das Plantschen abgeflacht. Auf großen Liegewiesen gibt es genügend Platz zum Spielen für kleine Besucher. Am Westufer gibt es mehrere Volleyball- und Tischtennisplätze und einen kleinen Skatepark.

Für Städterer: Der Lerchenauer See

Der Lerchenauer See.

Die Umgebung des Lerchenauer Sees wirkt erst einmal nicht besonders see-mäßig. Gleich hinter dem Nordufer stehen 15-stöckige Hochhäuser. Doch dank großer, alter Bäume gibt es viele Schattenplätze rund um den See. Achtung: Für Nichtschwimmer ist der See nicht gut geeignet, da er sehr schnell recht tief wird.

Für Naturliebhaber: Die Böhnerweiher

Die Böhmerweiher.

Die sogenannten Böhmerweiher liegen auf Münchner Stadtgebiet. Aber so weit hinter der Aubinger Lohe, dass die meisten Menschen denken, sie gehören zu Puchheim oder Gröbenzell (Landkreis Fürstenfeldbruck). Es gibt einen großen und einen kleinen Böhmerweiher, beide sind bisher sehr wild und ohne die typischen Liegewiesen, Toiletten und Kioske. Perfekt für Romantiker, die auf Natur stehen. Der Grund ist, dass die Weiher lange in Privatbesitz waren. Doch 2013 kaufen Gröbenzell, Puchheim, München und ein Erholungsflächenverein das Gelände an. Der größere soll zum Erholungsgelände werden, der kleine als Biotop erhalten werden. Getan hat sich bislang wenig. Also: Weiterbaden und die Natur genießen.

Lesen Sie auch:  Schwimmer-Schreck: „Krokodilkopf“ ragt aus Badeweiher - hat ihn der Anwohner selbst platziert?

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