Public Viewing

Besiktas-Fans in München - Polizei befürchtet Randale

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Die Fans von Besiktas Istanbul dürfen nicht in die Allianz Arena.

Die Fans von Besiktas Istanbul dürfen im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League nicht in die Allianz Arena. Sie treffen sich zum Public Viewing in der Innenstadt.

München - Ihr Temperament ist legendär, ihre Schlagkraft allerdings auch: Ab 14 Uhr ist am Dienstag der MMAClub in der Katharina-von-Bora-Straße 8 nahe des Königsplatzes fest in der Hand von voraussichtlich Hunderten türkischer Fußballfans von Besiktas Istanbul. Ursprünglich sollte das Public-Viewing-Event zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions-League gegen den FC Bayern in der Allianz-Arena (Anpfiff um 20.45 Uhr, bei uns im Live-Ticker) in der TonHalle im Werkviertel stattfinden. Dort wurde das Event „aus Sicherheitsgründen“ abgesagt. 

Nach massiven Krawallen in Frankreich im April 2017 spielen Besiktas Istanbul (und auch Olympique Lyon) bis zum Frühjahr 2019 für zwei Spielzeiten auf Bewährung. Besiktas-Fans können sich bis dahin keinerlei gewalttätige Entgleisungen mehr erlauben. Andernfalls droht ihnen der Ausschluss für den nächsten Wettbewerb auf europäischer Ebene. Aus diesem Grund gibt es für das Spiel am Mittwoch in der Allianz-Arena auch keine offiziellen Gästekarten. Die Münchner Polizei begleitet den gesamten Fußballeinsatz in der Stadt und im Stadion mit rund 400 Beamten. „Wir werden auch ein Auge auf den MMA-Club haben,“ bestätigte eine Sprecherin. 

Bayern-PK: Heynckes warnt vor großer Erfahrung bei Besiktas

Nach Einschätzung der Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA waren Lyon- und Besiktas-Fans gleichermaßen für die Krawalle im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League verantwortlich. Hunderte Zuschauer waren damals schon vor dem Spiel in Panik auf den Rasen geflohen, weil sie bei Fan-Ausschreitungen mit Pyrotechnik und Wurfgeschossen belästigt und gefährdet wurden.

Dorita Plange

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