Betrüger bereichern sich durch Scheinkonten

München - Vier Bank-Betrüger sind aufgeflogen. Ihre Masche: Sie haben Scheinkonten eröffnet und damit kräftig abkassiert.

Geschnappt hat die Polizei das bulgarische Betrüger-Quartett als es in der Münchner Innenstadt Klamotten kaufen wollte. Die vier wollten mit EC-Karte bezahlen. Ein Angestellter schöpfte Verdacht und verständigte die Polizei. Die konnte die vier Männer kurz darauf in der Nähe des Geschäfts vorläufig festnehmen. Schnell war klar: Hier liegt ein gewerbsmäßiger Kontoeröffnungsbetrug vor.

Die Vier hatten Konten bei mehreren Münchner Banken eröffnet und dafür entsprechende Zahlungskarten erhalten. Auf die Konten hatten sie aber nie etwas eingezahlt.

Doch nicht nur die Banken haben die Vier betrogen. Auch Mobilfunkverträge hatten sie abgeschlossen. Zum Teil gehen diese bis Jahr 2008 zurück. Der 34-jährige hatte allein auf sich drei Verträge laufen und dafür sieben hochwertige Handys erhalten. Die vier Täter führten noch einen BMW und einen Ford Transit mit sich. Wem die Fahrzeuge gehören, ist nicht bekannt.  In den Fahrzeugen waren noch ein Fernseher, ein Tablet-PC und mehrere etikettierte Kleidungsstücke - ebenfalls alle erschlichen.

In wieviel Fällen die Vier in betrügerischer Art und Weise Waren erlangt haben, muss noch weiter ermittelt werden. Bisher liegt der Schaden bei mindestens 10.000 Euro. Einer der Täter blieb in Freiheit, da er einen festen Wohnsitz in München nachweisen konnte, die anderen drei sind hier wohnsitzlos und befinden sich nun in Untersuchungshaft.

mm

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