Polizei rät zu besonderer Vorsicht

Betrug: Falsche Polizeibeamte treiben ihr Unwesen in München

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Plakat der Polizei warnt vor Betrug am Telefon

Falsche Polizeibeamte treiben derzeit ihr Unwesen in München. Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht und gibt Tipps, wie man sich vor den Betrügern schützen kann.

München - Aufgrund der aktuellen Situation, dass sich im Münchner Stadtgebiet Personen als falsche Polizeibeamte ausgeben, rät die Münchner Polizei zu besonderer Vorsicht und gibt folgende Ratschläge:

Nach Erkenntnissen der Kriminalpolizei sind aktuell falsche Polizeibeamte im Stadtgebiet aktiv. Seien Sie aufmerksam und verständigen Sie Ihre Angehörigen. Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten. Vergewissern Sie sich bitte durch einen Rückruf bei einer Polizeidienststelle, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Verwenden Sie hierzu keinesfalls die automatische Rückruffunktion. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.

Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat. Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.

Bereits im vergangenen Jahr gab es immer wieder Fälle, bei denen sich falsche Polizisten bis zu 30.000 erbeuteten.

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