Wo sitzt man am schönsten?

Biergärten in München und Region: Preise, Essen und Trinken - die große Übersicht

Endlich wieder Biergartenzeit! Vom Frühjahr bis zum Herbst zieht es die Münchner wie magisch dorthin. In unserem großen Übersichtsartikel finden Sie alle Preise, Daten und noch mehr Informationen zu den schönsten Biergärten in München.

München - Hier lässt sich der Sommer so gut genießen, wie sonst nirgendwo: Bei einem kühlen Bier unter Kastanien auf einer Bierbank in einem Biergarten. Besonders in München ist die Biergarten-Dichte besonders hoch - aus historischen Gründen. Der Erfinder des Biergartens war ein Münchner Brauer, der im 19. Jahrhundert auf die Idee kam im Sommer Bier in tiefen Bierkellern einzulagern, damit es nicht schlecht wurde. Um in den Kellern die richtige Kühle herzustellen, wurden auf die Oberfläche Kies gestreut und flach wurzelnde Kastanien gepflanzt. So konnte sich die Oberfläche in den Sommermonaten nicht aufheizen und Hitze nach unten in den Bierkeller abgeben. Aus diesen Gärten zur Bierkühlung ist inzwischen ein ur-bayerisches Lebensgefühl geworden. Und da die Tradition nun in München begründet wurde, gibt es in München natürlich die schönsten Biergärten. Im Folgenden finden Sie jeweils ein Portrait zu einem Biergarten in München (sortiert nach Stadtviertel) mit nützlichen Informationen, wie Anfahrt und Angebot für Kinder. Am Ende des Artikels sind alle wichtigen Preis-Informationen (Essen und Getränke) in einer Tabelle zusammengefasst. Wir wünschen viel Spaß beim Biergartenbesuch!

Biergarten Altstadt-Lehel: Viktualienmarkt

Es war sein Onkel, der Blerim Berisha zu seinem Beruf brachte: „Bleri“, wie er von den Stammgästen liebevoll genannt wird, arbeitet als Schankkellner im Biergarten am Viktualienmarkt. „Mein Onkel Januz hatte sehr viel Spaß bei der Arbeit, er hat immer gelacht, mit den Gästen gescherzt und dabei unglaublich flink und geschickt das Bier in die Masskrüge eingeschenkt. Das hat mir gefallen. Das wollte ich auch machen“, sagt der 46-Jährige. Seit fast 20 Jahren steht Januz’ Neffe nun am Ausschank – und arbeitet mit der gleichen Leidenschaft und dem Herzblut wie sein Onkel. „Die netten Kollegen vom Team, die tollen Chefs, hier sind wir wie in einer großen Familie.“

Bei den Gästen bestens bekannt: Bleri arbeitet seit fast 20 Jahren am Bierausschank im Biergarten am Viktualienmarkt

So empfindet das auch Gordana Metzelthin, die „Gogo“, wie sie alle rufen, von der Essensausgabe. Die Bosnierin ist seit 30 Jahren beim Biergarten in München am Viktualienmarkt angestellt. Die Hochreiter-Wirte Dieter und Werner haben Gogo vom Vorgänger übernommen. Sie schwärmt: „Das sind beide sehr nette Chefs.“ Gogo weiß jetzt schon: „Wenn ich in Rente gehe, möchte ich gerne ab und an hier noch arbeiten. Sie werden mir alle sehr fehlen.“ Bleri weiß noch genau das Datum seines ersten Arbeitstags: „Ich habe am 5. März 1999 angefangen. Zwei Monate später, am 4. Mai, kam Sina auf die Welt.“ Sie ist die Tochter von Wirtepaar Michaela (49) und Dieter Hochreiter (49) – und jetzt 19 Jahre alt. „Mit Sina bin ich sozusagen groß, beziehungsweise alt geworden“, sagt Bleri scherzhaft. 

Wie in einer großen Familie: Bleri mit Wirtin Michaela Hochreiter und „Gogo“ (rechts). Sie arbeitet seit 30 Jahren im Biergarten

Als der Krieg im Kosovo ausbrach, kam Bleri nach München. Zunächst verkaufte er Blumen am Viktualienmarkt. Michaela Hochreiter erinnert sich: „Jeden Tag hat er mir ein Blümchen geschenkt, wenn ich an seinem Standl vorbeilief.“ Denn Bleri wusste schon damals: „Sie ist eine wunderbare Chefin.“ Die Wirtin ist überzeugt: „Ein respektvoller Umgang mit den Mitarbeitern ist wichtig. Dann bleiben sie auch.“ So wird Bleri zu seinem 20-jährigen Jubiläum nächstes Jahr auch ein Geschenk bekommen: Was, das verrät die Chefin freilich nicht.

Steckbrief: Viktualienmarkt

Im Herzen von Münchens grünem Wohnzimmer liegt der Biergarten am Viktualienmarkt. Hier gibt’s heimische Schmankerl und abwechselnd im sechswöchigen Rhythmus alle beliebten Münchner Biere.

Die Wirtsleute: 

Den Biergarten am Münchner Viktualienmarkt leiten die beiden Hochreiter- Zwillinge Dieter und Werner. Am kommenden Montag werden die Brüder zusammen 100 Jahre alt. Ihre Familie führt den Biergarten schon seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Seit dem Jahr 1973 ist die Familie auch auf der Wiesn vertreten: Sie betreibt die Haxnbraterei und das kleine Zelt Zur Bratwurst. Der dritte Hochreiterbruder, Erich Hochreiter jun., ist der Wirt von der Kalbsbraterei.

Daten und Fakten

Adresse: Viktualienmarkt 9, 80331 München, Tel. 089/29 75 45
Internet: www.biergarten-viktualienmarkt.com
Öffnungszeiten: von Montag bis Samstag 9 bis 22 Uhr, von Mai bis Oktober sonntags von 10 bis 21 Uhr
Sitzplätze: circa 800 im SB-Garten, ca. 100 im bedienten Bereich

Anfahrt

Der Biergarten am Viktualienmarkt ist zentral gelegen – und deswegen auch einfach zu erreichen. Am besten fahren Sie mit der S-Bahn oder der UBahn zum Marienplatz. Von da aus sind es nur ein paar Minuten zu Fuß zum Viktualienmarkt. Und schon sind Sie im Biergarten!

Biergarten in Au-Haidhausen: Hofbräukeller am Wiener Platz

Als Almir Ceka (37) das Messer aus dem an den Biergarten des Hofbräukellers adressierten Umschlag zog, dachte er reflexartig an einen Drohbrief. Dann aber las der Biergartenchef den beigefügten Zettel – und musste schmunzeln. Er habe im Platzregen kürzlich seinen Tisch so schnell geräumt, dass erst zu Hause das Messer, das in den Picknickkorb gefallen war, aufgefallen sei, schrieb der Gast. Dass der Mann sich die Zeit genommen und das Porto für den Brief bezahlt habe, um das Messer zurückzusenden: „Das fand ich einmalig“, sagt Ceka, der seit 18 Jahren im Münchner Biergarten der Familie Steinberg arbeitet. So aber seien die Gäste hier am Wiener Platz.

Biergarten-Chef Almir Ceka (r.) mit dem Messer, das ein Gast zurückschickte.

„Die Leute sind fast alle gut gelaunt und freundlich“, sagt Ceka. Obwohl sich im Biergarten des Hofbräukellers auf relativ engem Raum alles konzentriert, geht es „unwahrscheinlich harmonisch zu“, findet auch Hofbräukeller- Chef Ricky Steinberg, dessen Familie das Haus seit 1995 führt. „Hier setzen sich Touristen, Einheimische und Zuwanderer an unseren langen Tischen zusammen – und es gibt keinen Streit, keinen Stress.“ Das liegt wohl auch an der Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt. Wer durch den Torbogen am Wiener Platz schreitet, lässt den Trubel Haidhausens hinter sich – und ist plötzlich in einer anderen Welt, weg vom Schuss. Das stattliche Bauwerk des Hofbräukellers im Blick, genießt man unter schattenspendenden Kastanien seine Mass – und die bayerischen Spezialitäten. Oder man schlürft (bei schönem Wetter ab 16 Uhr) einen Cocktail an der „Sandbar“ gleich rechts vom Eingang. 

Hofbräukeller-Chef Ricky Steinberg im Liegestuhl vor Palmen.

Der Gast kann hier, im Liegestuhl sitzend, die Füße in den Sand gesteckt, Münchens einzigen Biergarten mit Palmenblick genießen. Wenn es sehr zugeht im Palmenparadies und unter den Kastanien, dann nimmt mancher sich Bier und Brotzeit einfach mit hinten hinaus auf die Wiese, die direkt ans Hochufer der Isar führt. „Wir sind sozusagen der Garten für die Haidhausener, die keinen Balkon und keinen Garten haben“, fasst Steinberg zusammen. Gerade abends, sagt Biergartenchef Ceka, sei es mit den Lichterketten unter den Bäumen total gemütlich. So gemütlich, dass der 37-Jährige, der gleich nebenan wohnt, oft sogar an seinem freien Tag vorbeischaut. Als Gast dann natürlich.

Steckbrief: Hofbräukeller am Wiener Platz

Von 1892 bis 1894 wurde der Hofbräukeller erbaut. Er diente von 1896 bis 1988 als Bierkeller und Braubetrieb von Hofbräu München, als die Brauerei des Hofbräuhauses am Platzl nicht mehr ausreichte. Ein Idyll inmitten des geschäftigen Treibens direkt am Wiener Platz.

Die Wirtsleute: 

Seit 1995 führten Margot (69) und Günter Steinberg (79) den Keller. 2012 übernahmen die Kinder Friedrich „Ricky“ Steinberg (47) und Silja Schrank-Steinberg (46). Biergartenleiter ist Almir Ceka (37). Die Familie Steinberg betreibt zudem seit 1980 das Hofbräuzelt auf der Wiesn. Ricky Steinberg ist außerdem zusammen mit Joachim Bauer Wirt des Harlachinger Jagdschlössls und betreibt seit 2017 die Raststätte Fürholzen-West an der A9.

Für Kinder

Im Biergarten wartet ein Spielplatz auf alle Tobewütigen. Die Kinderkarte bietet Gerichte wie Spätzle mit Sauce (3,50 Euro) oder Fischstäbchen mit Kartoffelbrei (4,50 Euro). Eine Kugel Eis kostet 1,40 Euro.

Daten und Fakten

Adresse: Innere Wiener Straße 19, 81667 München, Tel.: 089/459 92 50
Internet: www.hofbraeukeller.de
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 23 Uhr
Sitzplätze: ca. 1500 im SB-Bereich, ca. 300 im bedienten Bereich.
Es gibt behindertengerechte WCs

Anfahrt

Die Tram 16 (Haltestelle Wiener Platz) hält direkt vor der Tür des Hofbräukellers. Weitere Möglichkeiten, um zum Biergarten zu kommen: U4/U5 und Tram-Bahnen 15, 19 und 25 (Haltestelle Max-Weber-Platz) sowie Busse X30, 190, 191.

Lesen Sie auch: Müssen die Wirte bald für die Kontrollen der Obazden zahlen?

Biergarten in Au-Haidhausen: Paulaner am Nockherberg

Wenn andere durchdrehen würden, fühlt sich Bella- Victoria Hanigk gerade wohl–die24-JährigemagStress. „Voll am Schwimmen, so nennen wir diesen Zustand hier“, sagt sie und lacht. Und stressig kann es im Selbstbedienungs- Bereich des Nockherberg-Biergartens schon mal zugehen. Besonders, wenn es gegen Abend noch schön mild ist – und sich die Gäste nach einem kühlen Getränk und einem Hendl oder Obazdn sehnen. 

Gute Laune garantiert: Kellnerin Bella-Victoria Hanigk

Bella-Victoria Hanigk hat nach ihrem Fachoberschul-Abi im Jahr 2016 angefangen, im Löwenbräukeller zu arbeiten. „Ich hab mich sofort in die Menschen verliebt, die dort gearbeitet haben“, sagt sie. Als ihr Chef Christian Schottenhamel Anfang 2018 den Löwenbräukeller verließ und den Paulaner am Nockherberg zusammen mit Florian Lechner übernahm, ging sie mit. „Hier macht es sogar noch mehr Spaß als im Löwenbräukeller“, sagt sie. An der Biergarten-Kasse arbeitet Bella-Victoria, außerdem bedient sie im Restaurant und bei Veranstaltungen im Festsaal. Wie sie zu ihrem außergewöhnlichen Vornamen gekommen ist? „Meine Mama sagt, das war eine spontane Eingebung“, erzählt sie. „Mir gefällt der Name sehr gut, ich bin stolz auf ihn.“ 

Der Biergarten am Nockherberg.

Bella-Victorias Mutter stammt vom Tegernsee, ihr Papa aus Ecuador. Nach dem Abi wollte die 24-Jährige nicht gleich studieren, sie stieg erst mal in der Gastronomie ein. „Das war Learning by doing. Aber mittlerweile kann ich zehn Masskrüge auf kurzer Strecke tragen.“ Neben der Arbeit im Paulaner am Nockherberg studiert Bella- Victoria berufsbegleitend Wirtschaftspsychologie und BWL an der FOM in München. Was genau sie mit ihrem Studium einmal machen will, weiß sie noch nicht. „Da halte ich mir noch alle Optionen offen.“ Am umgebauten Nockherberg mag sie, dass alles moderner geworden ist. „Allein welche Mühe man sich bei der Einrichtung des Wirtshauses gegeben hat, ist toll.“ Ihr Lieblingsgericht: Kaiserschmarrn. „Der ist so schön fluffig und weich. Und auch Rosinen mag ich sehr gerne.“ Wenn sie sich mal nicht am Nockherberg rumtreibt, dann ist die 24-Jährige in der Natur, geht an einen See oder Wandern. Oder sie reist. Ihr letzter Trip ging ins ferne Kanada.

Steckbrief: Paulaner am Nockherberg

Er ist eine Institution – und seit dem Februar umgebaut und unter neuer Führung: der Paulaner am Nockherberg. Unter Kastanienbäumen lässt es sich hier im Biergarten entspannen – und eines der vielen Schmankerl genießen. Und vor allem das vor Ort gebraute Bier. Berühmt ist der Paulaner am Nockherberg für den Starkbieranstich mit Fastenpredigt und Politikerderblecken.

Die Wirtsleute: 

Sie führen den neuen Paulaner am Nockherberg seit dem Februar gemeinsam: Florian Lechner (44, Café Nymphenburg auf dem Viktualienmarkt) und Christian Schottenhamel (55, u.a. Schottenhamelzelt auf der Wiesn). Vorgänger Peter Pongratz (71, Winzerer Fähndl auf der Wiesn) hatte das Traditionslokal zuvor 27 Jahre lang geleitet und aus Altersgründen aufgehört.

Daten und Fakten

Adresse: Hochstraße 77, 81541 München, Tel.: 089/45 99 130
Internet: https://paulaner-nockherberg.com/
Öffnungszeiten: Werktags ab 12 Uhr, Wochenende und Feiertag ab 11 Uhr
Sitzplätze: 300 im bedienten Bereich, 2000 im unbedienten

Anfahrt

Am einfachsten kommen Sie zum Nockherberg mit der Tram. Nehmen Sie hierfür die Linien 15, 25 oder 18. Die nächstgelegene Haltestelle ist Ostfriedhof. Auch für einen Ausflug mit dem Radl bietet sich der Paulaner am Nockherberg an. Für Autofahrer gibt es eine gebührenpflichtige Tiefgarage.

Biergarten in Feldmoching-Hasenbergl: Fasanerie Biergarten

Er brennt für seinen Job als Koch. Besnik Burrniku aus dem Kosovo ist seit der Wiedereröffnung der Fasanerie im vergangenen Jahr fest im Team. Zusammen mit seinem Küchendirektor Piersandro Pieli (52), einem gebürtigen Italiener aus Mailand, zaubert er täglich feine Gerichte. In ihrer Küche geht es demnach multikulturell zu: „Er bringt mir die Raffinessen der italienisch mediterranen Küche bei und ich unterstütze ihn bei bayerischen Gerichten“, sagt der 29-Jährige. Schließlich hat Besnik in seiner Vergangenheit ausschließlich in bayerischen Gaststätten gearbeitet, zuletzt im Ritter-Hilprand- Hof in Taufkirchen. 

Koch Besnik Burrniku brutzelt einen Schweinerollbraten knusprig.

Burrnikus größte Freude ist, wenn es seinen Gästen ausgezeichnet schmeckt. So gibt es beispielsweise eine 80-jährige Seniorin, die regelmäßig in die Fasanerie zum Mittagessen kommt, da sie für sich alleine nicht mehr kochen mag. „Sie schenkt mir jedes Mal Süßigkeiten, als Dank, dass ich für sie so ein gutes Essen zubereitet habe“, erzählt Besnik. Das Team in dem Münchner Biergarten sei großartig, so Besnik. „Wir sind bereits nach einem Jahr richtig zusammengewachsen, und gerade Piersandro und ich ergänzen uns in der Küche fantastisch.“ Und das Team schwärmt von Chefin Martina Meise. „Sie hat für uns Mitarbeiter immer ein Ohr, ist sehr verständnisvoll und professionell“, erklärt Burrniku. „Martina wird von uns allen sehr geschätzt.“ 

Idyllisch gelegen: Die Fasanerie ist eine grüne Oase – ohne jede städtische Hektik.

Gut findet es der Vater von zwei Kindern auch, dass die Wirtin hier vor allem für Familien sorgt. In der Fasanerie wird auf die Kleinen geschaut: So gibt es einmal im Monat Zauberer und sonntags ein Kinderprogramm mit Basteln, Schminken und Spielen. Selbst bei den Speisen hat Martina Meise ein Herz für Kinder: „Bei und gibt es Pommes und Pizza, was normalerweise in Biergärten nicht angeboten wird“, sagt die Chefin. Die deftigen Fleischgerichte seien den Kids oft zu viel. Noch ein Vorteil für die Eltern: Sie können an langen Tischen direkt am großen Sandspielplatz bei ihren Kindern sitzen. Auch Kindergeburtstage werden hier gerne gefeiert. Also, Große und Kleine, nix wie los in die Fasanerie!

Steckbrief

Komplett renoviert in den Farben der Fasane ist die Fasanerie (noch) ein Geheimtipp. Selbst viele Münchner kennen den bayerisch-traditionellen Biergarten am kleinen Hartmannshofer Park nördlich des Nymphenburger Schlossparks nicht.

Die Wirtsleute: 

Im Februar 2017 entschied sich Martina Meise, die Fasanerie zu übernehmen. Denn als studierte Betriebswirtin mit jahrzehntelanger Erfahrung bei BMW und als Beraterin zahlreicher Unternehmen erkannte sie sofort dieses Gastronomie-Juwel. Die Wirtin führt auch noch die Cafébar Limulus. Bei den Speisen setzt die 47-Jährige auf weiß-blauen Gaumenkitzel und mediterrane, saisonale Küche.

Für Kinder

Auf die Kleinen wartet ein großer Sandspielplatz mit Rutsche und Klettergerüst. Jeden Sonntag gibt es ab 13 Uhr Kinderbetreuung. Mitarbeiter von „Happy-Birthday-SOS“ basteln mit den Kindern und schminken sie. Zudem gibt es extra Portionen für Kinder, beispielsweise einen Knödel mit Soße (2,80 Euro).

Daten und Fakten

Adresse: Hartmannshofer Straße 20, 80997 München, Tel.: 089/92 28 46 00
Internet: www.fasanerie.de
Öffnungszeiten (Biergarten):Mo. - Fr. 16 - 22 Uhr, Sa., So., Fei.: 12 - 22 Uhr

Anfahrt

Wer nicht mit dem Auto oder Radl kommt, muss einen zehnminütigen Fußmarsch einkalkulieren. Am nächsten kommt man mit den Bus-Linien 162/164/165 bis zur Untermenzinger Straße.

Biergarten in der Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt: Paulaner Bräuhaus

Steckbrief

Rund 130 000 Liter Bier werden hier jährlich von Braumeisterin Tanja Leidgschwendner frisch gebraut – und dann an die Gäste ausgeschenkt. Das Gebäude am Kapuzinerplatz 5 ist der ehemalige Ausschank der Brauerei Thomasbräu, wo eines der ersten Hellbiere gebraut wurde. Im Jahr 1928 fusionierte Thomasbräu mit der Paulaner Brauerei. Im Biergarten in München gibt es heute 800 Masskrüge und Platz für 550 Gäste – 300 davon im bedienten Bereich.

Die Wirtsleute: 

Das muss ihm erst mal jemand nachmachen: Seit mehr als 40 Jahren arbeitet Hermann Zimmerer (57) als Gastronom. Als Koch fing er einst an, seit 2013 ist er Chef des Paulaner Bräuhauses und leitet auch das Wirtshaus Zum Straubinger und das Wirtshaus Zur Brezn. Beim Paulaner Bräuhaus ist Daniel Demut (33) seine rechte Hand: Der Betriebsleiter schaut, dass alle Abläufe funktionieren und die Gäste zufrieden sind.

Daten und Fakten

Adresse: Kapuzinerplatz 5, 80337München, Telefon: 089/544 61 10
Internet: https://www.paulaner-brauhaus.de/
Öffnungszeiten:Montag bis Sonntag 11 bis 23 Uhr, durchgehend warme Küche
Sitzplätze: 550 im Stadtbiergarten

Anfahrt

Am besten kommen Sie öffentlich zum Biergarten, es gibt nur wenige Parkplätze. Die nächste U-Bahnhaltestelle gleich in der Nähe ist der Goetheplatz (U3/U6). Wer mit dem Bus kommt, nimmt die Linie 58 bis zum Kapuzinerplatz.

Biergarten in der Maxvorstadt: Löwenbräukeller

Hier brüllt der Löwe doppelt. Zumindest in der Küche des Löwenbräus, in der Tobias und Sebastian Lang seit April arbeiten. Die beiden sind 35 Jahre jung und eineiige Zwillinge. Und eigentlich sind die Brüder auch schon lange berühmt. Denn bei einem Wiesnausflug wurden die Münchner Kindl im zarten Alter von drei Jahren fotografiert. Ein Besucher hatte die Buben in Tracht entdeckt. Den Blick nach rechts gerichtet, wartete das Duo auf seine Eltern, die ganz geschwind auf der Toilette entschwunden waren. In dieser kurzen Zeit wurden die Kinder wohl abgelichtet. Kein Wunder, bei diesem goldigen Anblick! 

Die Zwillinge Sebastian (35, li.) und Tobias

Der Fotograf machte daraus gleich ein Geschäft: Er ließ das Porträt als Postkarten drucken. Daraufhin hingen die herzigen Kerlchen an jedem Postkartenständer in München… Heute sehen sich die Brüder immer noch sehr ähnlich. Die Frage, wer auf dem Foto wer ist, können sie selbst nicht beantworten. Hätte nicht der eine, also Sebastian jetzt einen Bart, könnte man Tobias nicht von ihm unterscheiden. 

Die Zwillinge als Dreijährige

Für das Team im Löwenbräukeller ist das jedenfalls sehr hilfreich. Denn beide haben auch noch den gleichen Arbeitsplatz: Sie sind Souschefs, sprich Stellvertreter des Küchenchefs. Tobias machte seine Ausbildung im Seehaus und war zuletzt im Spatenhaus. Sebastian hat im Bayerischen Hof viele Erfahrungen gesammelt und zusätzlich das Handwerk des Patissiers gelernt. Zwillingsstreiche wie die frechen Gören Hanni und Nanni von Autorin Enid Blyton haben die Lang- Brüder allerdings nicht gemacht.

Unter Kastanien: Der Biergarten vom Löwenbräukeller liegt direkt

„Wir waren sehr brav“, sagt Tobias. Genervt seien sie nur davon gewesen, immer die gleichen Klamotten tragen zu müssen. Vom Brüllen in der Großküche, in der bekannterweise oft ein rauher Ton herrscht, kann bei den Brüdern keine Rede sein. Mit ihrer Ruhe bändigen sie sogar einen Löwen.

Steckbrief

Der bemalte Turm ist schon von Weitem zu sehen. Der Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz gilt als Wahrzeichen der Maxvorstadt. Hier gibt’s ein gemütliches Bräustüberl, einen lichtdurchfluteten Festsaal für Großveranstaltungen und natürlich den Biergarten mitten in München – stilecht mit Kastanien.

Die Wirtsleute: 

Von 2008 bis April dieses Jahres war Wiesnwirt Christian Schottenhamel (55, Schottenhamelzelt, Nockherberg) Chef im Löwenbräukeller. Jetzt ist das Lokal in der Hand der Familie Reinbold (Zum Franziskaner, Schützen-Festzelt). Vater Edi (75) hat den Löwenbräukeller gekauft. Zusammen mit seinen Söhnen Ludwig (30) und Mathias (31) führt er das Lokal an der Ecke Dachauer-/Nymphenburger Straße – ein gleichberechtigtes Trio. Sie teilen sich allerdings die Aufgaben: Ludwig leitet den Löwenbräukeller, Mathias ist für den Franziskaner in der Innenstadt zuständig. Das Hotel Drei Löwen, das Ludwig zuvor betreute, wurde einem Hotelier übertragen. Besonders wichtig ist es den Reinbolds, den Bierpreis günstig zu halten.

Daten und Fakten

Adresse: Nymphenburger Str. 2, 80335 München, Tel. 089/52 60 21
Internet: www.loewenbraeukeller.com
Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 23 Uhr
Sitzplätze: 750 im SB-Bereich, 350 im bedienten Bereich

Anfahrt

Der Löwenbräukeller liegt direkt am Stiglmaierplatz. Zu dem geht’s am einfachsten mit der U1/U7 oder den Tramlinien 20/21. Wer’s bequem mag: Ein Taxistand ist gleich gegenüber.

Biergarten in Neuhausen-Nymphenburg: Schlosswirtschaft Schwaige

Schon seine Mama hat in der Gastronomie gearbeitet: Und auch Daniel Mikolajczyk zog es vor 16 Jahren als Quereinsteiger in die Branche – bis heute ist er hängen geblieben. Seit etwas mehr als einem Jahr arbeitet der 34-Jährige, den alle „Miko“ rufen, als Restaurantleiter in einem wahren Idyll: in der Schlosswirtschaft Schwaige beim Nymphenburger Schloss. Auch einen kleinen, romantischen und bedienten Biergarten bietet das Lokal. Hier kommt vor allem Bayerisches auf die Teller, aber als wahrlich fürstlicher Genuss. Etwa gebratene Kalbsleberscheiben mit Kirsch-Sauce, weißem Zwiebel-Konfit, feinen Bohnen und Kartoffel-Reherl- Schmarrn oder Weißbier-Obazda auf Carpaccio von der Strauchtomate mit Schnittlauch- Vinaigrette, dazu geröstetes Treber-Brot. Mikos Favorit: ein Neuling. Der „Pulled-Duck-Burger“ mit Blaukraut-Salat und Pommes. „Der Burger mit Entenfleisch ist für die Schwaige absolutes Neuland, schmeckt aber phänomenal gut“, sagt er. 

Daniel Mikolajczyk ist Restaurantleiter in der Schlosswirtschaft Schwaige der Wirte Peter Kinner und Michael F. Schottenhamel.

Wenn der Restaurantleiter daheim kocht, dann macht er gern Chili con Carne. Schön scharf. Dafür sorgen Eigengewächse aus Ottobrunn. Miko züchtet zu Hause mit Freundin Verena Chilipflanzen. „Der Geschmack von selbstangebauten Chilis ist ganz anders als der von welchen aus dem Supermarkt“, sagt er. Eine seiner Lieblingssorten heißt „Lemon Drop“. Eine Chili mit Zitrusaroma, nicht allzu scharf. Bei der Arbeit in der Schwaige ist es Mikos oberstes Ziel, die Gäste glücklich zu machen. „Das Schöne ist aber, dass wir Angestellten uns nicht verbiegen müssen. Wir dürfen hier sein, wie wir sind“, sagt er. 

Biergartenserie - die Schloßwirtschaft Schwaige

Oft sind es die kleinen Momente, die besonders viel Freude machen. Etwa letztens, als eine Frau am Tag nach ihrer großen Feier in der Wirtschaft noch mal vorbeischaute – einfach nur, um Danke zu sagen. „So eine Geste ist nicht zu unterschätzen – ohne ein Dankeschön ist auch ein Trinkgeld nicht komplett“, findet der Restaurantleiter. Der 34-Jährige ist in Hamburg geboren, aber der Liebe wegen nach München gekommen. „Zuerst haben die Münchner Gäste ein wenig verwundert geschaut, als ich sie mit ‚Moin‘ begrüßt habe“, sagt er und lacht. Und die Liebe? Die hält bis heute an. Nächstes Jahr werden Daniel Mikolajczyk und seine Verena heiraten.

Steckbrief: Schlosswirtschaft Schwaige

Sie ist ein Geheimtipp – und sogar noch älter als der Bau des Hauptschlosses Nymphenburg: Die Schlosswirtschaft Schwaige. Im 17. Jahrhundert hieß der Gutshof noch „Ober- und Unterkemnath“. Kurfürst Ferdinand Maria erwarb den Schwaighof für 10 000 Gulden. 1664 gab er den Auftrag zum Bau des Schlosses. Seit 1714 ist die Schwaige in die Schlossanlage integriert.

Die Wirtsleute: 

Die Schlosswirtschaft Schwaige betreiben Wiesn-Wirt Michael F. Schottenhamel (Schottenhamelzelt) und Peter Kinner, ehemals jüngster deutscher Sternekoch. Schottenhamel ist eher für die administrativen Geschäfte zuständig, Kinner ist vor Ort in der Schwaige. Im Innenhof hat die Schwaige einen gemütlichen, bedienten Biergarten.

Für Kinder

Für die kleinen Gäste gibt’s im Biergarten in München Nymphenburg einen Spielplatz, im Wirtshaus eine Spielecke.

Daten und Fakten

Adresse: Schloss Nymphenburg 30, 80638 München 
Internet: www.schlosswirtschaft-schwaige.de 
Öffnungszeiten: Mo bis So 11 bis 24 Uhr, Biergarten bei schönem Wetter geöffnet
Sitzplätze: 310 innen, 450 im Biergarten (nur bedienter Bereich)

Anfahrt

Beim Schloss gibt’s viele Parkplätze. Oder: Tram (12 oder 16) bis zum Romanplatz oder Tram 17 (Haltestelle Schloss Nymphenburg).

Biergarten in Neuhausen-Nymphenburg: Hirschgarten

Alessia (4) hat ihrenLieblingsplatz im Hirschgarten schon längst gefunden. Und so muss ihre Mama Alex Overbeck (24), wenn das Töchterchen sie besucht, auf jeden Fall mit ihr zum Gehege mit dem Damwild gehen. Idyllisch liegt der größte Biergarten Bayerns mitten im Hirschgarten. Alex Overbeck kümmert sich seit Februar um die Gäste im Lokal und im bedienten Biergarten-Bereich. Gelernt hat die Gilchingerin (Landkreis Starnberg) Restaurantfachfrau, ihr Papa schenkt schon seit Jahren am Wochenende bei schönem Wetter im Hirschgarten- Biergarten aus. 

Bleibt im Trubel immer ruhig: Kellnerin Alex Overbeck

Über eine Bekannte fand schließlich auch die Tochter in den Hirschgarten. „Hier passt alles: Die Kollegen, die Gäste, die Umgebung“, schwärmt Overbeck. Von ganz jung bis ganz alt kämen Besucher in den Biergarten. Viele Einheimische – und auch Touristen, die das Flair genießen wollen. Am liebsten mag die Bedienung es, wenn richtig viel los ist im Biergarten. „Wenn es stressig ist, ist es gerade schön“, sagt sie. Die Getränke und das Essen für den bedienten Bereich packt sie dann auf ein großes Tablett, ihren „Schlitten“, wie es in der Gastronomie heißt. Schwer? „Mei, das ist alles Gewohnheit“, sagt sie und lacht. 

Niedlich! Eine Attraktion (nicht nur) für kleine Besucher ist das Wildgehege. Der Hirschgarten ist der größte Biergarten Bayerns

Alex Overbecks Leibspeise im Hirschgarten sind die Käsespätzle. „Die habe ich noch nirgendwo anders so gut gegessen.“ Bier trinkt sie persönlich nicht – verteilt die Massen aber gerne an ihre Gäste. Etwas Besonderes ist es für die Kellnerin immer, wenn spezielle Feiern im Hirschgarten sind. Eine Taufe, Kommunion oder Hochzeit etwa. „Das freut mich dann besonders.“ Und wenn sie nicht arbeitet? „Dann bin ich Mama“, sagt die Gilchingerin. Ihren Hals ziert ein Tattoo mit einem verzierten „A“. Er steht für Alessia, ihre Tochter.

Steckbrief

Er liegt im Westen der Stadt und ist mit 40 Hektar Größe nicht nur Münchens sondern Bayerns größter Biergarten: Der Königliche Hirschgarten. Schon in vergangenen Jahrhunderten feierten hier die Wittelsbacher ihre familiären und gesellschaftlichen Feste. Heute hat der Hirschgarten viele treue Fans unter den Münchnern.

Die Wirtsleute: 

Johann Eichmeier ist schon seit 29 Jahren der Chef im Königlichen Hirschgarten. Das angrenzende Wildgehege, ein Highlight besonders für die kleinen Gäste, existiert übrigens schon viel länger: Seit dem Jahr 1780.

Für Kinder

Das Gehege mit den Damhirschen und den Weibchen, den sogenannten Damtieren, ist das Highlight für Kinder am Hirschgarten. Außerdem gibt’s einen Bolzplatz, einen Wasserspielplatz und ein Kettenkarussell.

Daten und Fakten

Adresse: Hirschgarten 1, 80639 München, Telefon 089/ 17 99 91 19
Internet-Adresse: www. hirschgarten.de
Öffnungszeiten: täglich von 11 Uhr bis maximal 1 Uhr 
Sitzplätze: 7000 im SB-Bereich und 1200 mit Bedienung

Anfahrt

Fahren Sie mit der S-Bahn bis zur Haltestelle Laim oder Hirschgarten. Der Biergarten ist auch mit der Tram 12, 16 oder 17 gut erreichbar (Haltestelle Romanplatz). Auch die Busse 51 und 151 fahren zum Biergarten (Hirschgartenallee).

Biergarten in Neuhausen-Nymphenburg: Taxisgarten

Eigentlich müsste der Taxisgarten einen anderen Namen tragen: „Spareribs-Garten“, sagt Florian Gierstorfer (36) und lacht. Denn wegen der schmackhaften Ripperl pilgern viele Gäste extra in den Biergarten in München Neuhausen. „Es gilt als Geheimtipp, dass unsere Spareribs sehr gut sind, besonders mit der Soße“, sagt der Biergartenleiter. Auch etwa der Avocadosalat oder die Trilogie vom Obazdn seien sehr zu empfehlen. Florian Gierstorfer leitet den Taxisgarten die vierte Saison. Er hat ursprünglich Hotelfachmann gelernt, doch nach ein paar Jahren im Hotel zog es ihn doch eher in den Restaurantbereich. „Im Hotel habe ich mich vor allem um Dinge wie Buchhaltung gekümmert. Aber ich brauche den Gästekontakt – ein bisserl Action schadet nicht“, so Gierstorfer.

Biergartenleiter Florian Gierstorfer präsentiert den Taxisgarten- Klassiker

Um die 30 Leute arbeiten zusammen mit ihm im Taxisgarten. Besonders wichtig ist dem Leiter die Freundlichkeit der Mitarbeiter. „Wenn jemand im Rollstuhl kommt, muss es selbstverständlich sein, dass das Tablett aus dem SB-Bereich an den Tisch getragen wird.“ Im Biergarten hat der geborene Münchner Unterstützung aus der eigenen Familie: Seine Mama Claudia (70) arbeitet als Aushilfe an der Kasse. Die Mutter hat früher schon bedient, auch Gierstorfers Schwester arbeitete in der Gastronomie. Zum Taxisgarten hat der Biergartenleiter eine ganz alte Verbindung. „Als ich drei Monate alt war, hat mein Papa mich im Kinderwagerl mit in den Taxisgarten genommen.“ 

Der Taxisgarten hat viele Stammgäste – inklusive einer Ente, die hier täglich vorbeischaut…

Familiär geht es in dem Biergarten auch heute noch zu. Viele Eltern mit Kindern schauen vorbei, aber auch Geschäftsleute für die Mittagspause. Ein besonderer Besucher hat sich einen festen Platz im Herzen der Mitarbeiter gesichert: eine Ente. „Sie schaut jeden Tag hier vorbei und bekommt dann zu trinken und zu fressen“, sagt Florian Gierstorfer. Eines Tages ging der Biergartenleiter aus dem Taxisgarten- Gebäude heraus, um den Biergartentag zu eröffnen. Und vor der Tür wartete: der Enten-Stammgast.

Steckbrief

Er ist ein Geheimtipp unter den Münchner Biergärten: Der Taxisgarten ist seit 1924 eine feste Größe in Neuhausen. Er ist rund 300 Meter von der U-Bahnstation Gern entfernt (U1, U7).

Die Wirtsleute: 

Der Taxisgarten ist ein alteingesessener Betrieb der Familie Haberl. Wirtin ist die Haberl-Tochter Antje Schneider, auch bekannt als Wirtin der Ochsenbraterei auf der Wiesn. Sie betreibt außerdem den Biergarten am Chinesischen Turm, den Biergarten Zum Flaucher, den Michaeligarten, den Hopfengarten und die Kugler Alm. Vor Ort im Taxisgarten hat Florian Gierstorfer die Zügel in der Hand.

Für Kinder

Kinder können sich auf dem Spielplatz austoben. Für größere Madln und Buben gibt es außerdem einen neuen Abenteuerspielplatz im Taxispark gleich um die Ecke.

Daten und Fakten

Adresse: Taxisstraße 12, 80637München
Telefon: 089 / 15 68 27
Internet: www.taxisgarten.de
Öffnungszeiten: Bei schönem Wetter ab 11.30 Uhr geöffnet
Sitzplätze: circa 1500

Anfahrt

Die U1 fährt zur Haltestelle Gern, einfach den Ausgang Tizianstraße nehmen, dann sind’s noch zwei Gehminuten. Mit dem Auto über den Mittleren Ring (West): Landshuter Allee, Ausfahrt Richtung Nymphenburg, in die Dom-Pedro- Straße, erste rechts in die Taxisstraße.

Biergarten in Pasing-Obermenzing: Weichandhof

Sie sind ein eingespieltes Team: Eveline (55) und Olli (35) kümmern sich um die Wünsche der Gäste im Weichandhof. „Hier kennt jeder jeden – und genau das ist das Schöne“, sagen die zwei. Eveline arbeitet seit zwei Jahren in dem Restaurant mit kleinem Biergarten in Obermenzing, Olli seit sieben Monaten. Anfang des Jahres bekam der Weichandhof eine neue Führung. Wiesnwirt Michael F. Schottenhamel und der ehemalige Sternekoch Peter Kinner kauften den denkmalgeschützten Hof und renovierten ihn. „Die Gäste loben seitdem, dass die Qualität des Essens noch mal gestiegen ist“, sagt Olli. Und wahrlich gibt es im Weichandhof zwar Bairisches, aber keinen Einheitsbrei. Hier servieren die Bedienungen und Kellner etwa gebackene Spanferkelbackerl auf Artischocken- Tomatensalat mit Bärlauch-Pesto oder ein Saiblingsfilet in Heusahne pochiert mit Kohlrabi und Kartoffelpüree. 

Prost und an Guadn! EvelineundOllikümmern sich gern um die Gäste

Lieblingsspeise von Eveline und Olli: die resch gebratene Bauernente und der Kaiserschmarrn. Eveline ist durch Zufall in die Gastronomie gekommen. Sie ist eigentlich Betriebswirtin des Handwerks, wollte sich abends was dazuverdienen – und blieb beim Kellnern. Olli hat eine Lehre als Restaurantfachmann gemacht, im Drehrestaurant des Olympiaturms. „Am Anfang hat es mir schon was ausgemacht, dass es sich ständig dreht. Später dann gar nicht mehr“, sagt er. Ein besonderer Arbeitsplatz sei das gewesen – genauso wie der Weichandhof. Der alte, denkmalgeschützte Hof sieht mit seinen verzierten Fensterläden ein bissl aus wie ein Hof auf dem Land, strahlt Ruhe aus. Davon profitieren Olli und Eveline jeden Tag.

Im Biergarten Weichandhof in Obermenzing befinden sich ungefähr 250 Sitzplätze

Trotzdem braucht es natürlich auch Ausgleich in der Freizeit. Olli geht gern zum Basketballspielen oder Schwimmen, Eveline entspannt auch mal einen Tag einfach nur oder geht tanzen. Ein Highlight ist es für sie, wenn sich ein ganz besonderer Besuch im Biergarten ankündigt: Enkelin Theresa (4 Jahre). „Theresa freut sich immer total, wenn sie mich hier in der Idylle besuchen darf“, sagt Eveline. Und der Oma geht’s da genauso…

Steckbrief

Ein Traditionslokal unter neuer Führung: der denkmalgeschützte Weichandhof aus dem 18. Jahrhundert in Obermenzing. Das an der Würm gelegene Anwesen wurde zunächst als Bauernhof betrieben, um das Jahr 1900 wurde der Hof schrittweise in eine Hühnerzucht, dann in eine Schreinerei und später zum Restaurant umgebaut. Im Sommer können Gäste im schönen, bedienten Biergarten sitzen und sich verwöhnen lassen.

Die Wirtsleute: 

Übernommen hat den Weichandhof nahe der Blutenburg im Februar 2018 ein eingespieltes Team: Peter Kinner, ehemals jüngster deutscher Sternekoch, und Wiesn-Wirt Michael F. Schottenhamel (Schottenhamelzelt). Schottenhamel ist eher für die administrativen Geschäfte zuständig, Kinner ist vor Ort im Weichandhof. Die beiden führen auch die Schlosswirtschaft Schwaige beim Schloss Nymphenburg gemeinsam. Den Weichandhof haben sie gekauft und aufwendig renoviert.

Für Kinder

Auf die kleinen Gäste wartet ein großzügiger, neu gestalteter Spielplatz.

Daten und Fakten

Adresse: Betzenweg 81, 81247 München, 089/89 11 600
Internet: www.restaurant-weichandhof.de
Öffnungszeiten: täglich 11 bis 24Uhr, warme Küche von 11.30 Uhr bis 21.30 Uhr
ungefähr 250 Sitzplätze im Biergarten

Anfahrt

Etwa fünf Minuten vom Lokal entfernt halten die Busse 56, 160 und 143 (Halt Blutenburg). Der Weichandhof ist am Autobahnende der Stuttgarter Autobahn gelegen, Parkplätze vohanden.

Biergarten in Ramersdorf-Perlach: Michaeligarten

Enten schnattern, über den See weht eine leichte Brise, Menschen heben Gläser und Krüge. Ein Prosit! An einem der schönsten Arbeitsplätze in München hat Lubo Kubina (46) eine Bilderbuchkarriere hingelegt: „Ich habe vor 18 Jahren hier als Spüler angefangen“, erzählt er. Mittlerweile ist er zum Bier-Löwen aufgestiegen. Der Michaeligarten ist sein Reich. 

Perfekt eingeschenkt! Lubo Kubina (46) hat am Ausschank das Sagen

Vor allem in der Küche und am Ausschank hat Kubina die Fäden in der Hand. „Ich bin das Mädchen für alles“, sagt er und lacht. Das trifft es gut. Denn Kubina hilft da, wo seine Kollegen ihn brauchen. Ständig klingelt sein Telefon. Trotzdem findet der gebürtige Slowake nicht, dass es hier besonders hektisch zugeht. „Der Biergarten ist vor allem eins: Ruhe“, sagt er. „Die Leute kommen her, um echte Münchner Gemütlichkeit zu erleben.“ Und die ist im wuseligen München oft gar nicht so leicht zu finden. Hier, mitten im Ostpark, tut man sich allerdings nicht schwer. Der Michaeligarten zieht Leute an, die im Münchner Osten leben oder arbeiten – zum Mittagessen, Feierabendbier oder nach dem Sporteln im Park. Unter Touristen ist der Biergarten in München hingegen eher ein Geheimtipp. Aber was für einer! 

Schattige Fleckerl und jede Menge Platz: Im Biergarten am Ostpark geht’s gemütlich zu.

Der Michaeligarten bietet neben den Klassikern – Helles, Hendl, Obazda – auch ganz besondere Schmankerl: zum Beispiel einen Wein-Pavillon, an dem man das Wochenende mit einem Hugo oder Aperol Spritz in der Hand versüßen kann. Lässig! Außerdem bereitet die Küche je zwei wechselnde Tagesgerichte zu – eins davon vegetarisch, damit auch auf dem Teller keine Langeweile aufkommt! Apropos: Über Langeweile kann sich auch Lubo Kubina nicht beklagen. Doch: „Die Kollegen hier sind füreinander da“, sagt er. „Wir sind wie eine Familie – Haberlianer eben.“ Und die eigene Familie? „Meine Töchter helfen regelmäßig im Biergarten mit“, erzählt Kubina stolz. „Vielleicht werden die Mädels mich eines Tages beerben.“ So schnell will Kubina allerdings noch nicht aufhören. Im Oktober, wenn sein Kollege Werner in Rente geht, wird Kubina der dienstälteste Mitarbeiter sein. Dieses Amt möchte er dann erst einmal eine Weile genießen.

Steckbrief

Richtig idyllisch ist es tief im Osten der Stadt: Der Michaeligarten liegt direkt am Ufer des Sees im Ostpark. Perfekt zum Ausspannen!

Die Wirtsleute: 

Antje Schneider (50) ist die Wirtin des Michaeligartens – und ein wahrer Tausendsassa: So betreibt sie unter anderem auch die Ochsenbraterei auf der Wiesn, den Chinaturm-Biergarten oder den Hopfengarten im Westpark. Der Michaeligarten wird seit mehr als 35 Jahren von der Familie Haberl geführt.

Für Kinder

Kinder können auf einem großen umzäunten Spielplatz toben. Oder Enten, Gänse und Schwäne auf dem See beobachten.

Daten und Fakten

Adresse: Feichtstraße 10, 81735 München, Tel. 089/43 55 24 16
Internet: www.michaeligarten.de
Öffnungszeiten: bei schönem Wetter ab 11 Uhr geöffnet
Sitzplätze: 2400

Anfahrt

Mit der U-Bahn: Linie U5 bis zur Haltestelle Michaelibad, dann Ausgang Richtung Ostpark/Michaelibad. Mit dem Bus nimmt man die Linie 195 bis zur Haltestelle Michaelibad. Auch die Tram- Linie 19 bringt einen ans Ziel, allerdings mit etwas längerem Fußmarsch.

Biergarten in Schwabing-Freimann: Seehaus 

Biergarten: Das ist Obazda, Brezn und eine Mass Bier. Aber auch: Monaco Spritz oder Moscow Mule. Zumindest, wenn es nach Sebastian Caputo (35) geht. Der junge Mann, der von allen nur „Caputo“ genannt wird, leitet die „Bar am See/ Haus“ im Seehaus-Biergarten. Die Bar ist eine Kooperation von der Familie Kuffler mit der 089-Bar und besteht heuer die dritte Saison. Hier gibt es Longdrinks und Cocktails, aber auch Paulaner-Zwickl- Bier und ausgewählte, kleine Gerichte. „Die Gäste können sich auch was vom Selbstbedienungs- Bereich holen und dann bei uns essen“, sagt Caputo. 

Seit drei Jahren gibt es auch eine Bar im Biergarten. Die „Bar am See/Haus“ leitet Sebastian Caputo

Der Müchner hat ursprünglich Energieelektroniker gelernt, dann verschiedene Diskotheken geleitet. Auch als Fotograf arbeitete er – bis er dann wieder im Nachtleben beruflich gelandet ist. Die Bar im Seehaus: Eine Ergänzung zum traditionellen Biergartenbetrieb – wie etwa auch ein Eisstandl der Münchner Bio-Eis- Manufaktur Bartu. „Viele Gäste trinken abends einfach noch entspannt ein Weinchen bei uns“, erzählt Bar-Chef Caputo. Sein Papa stammt aus Italien, von ihm hat er auch den Nachnamen. Caputos Highlight: „Der Sonnenuntergang am Seehaus ist einer der schönsten in München.“ 

In den Genuss dieses Schauspiels kommt der Barmann relativ häufig: Die Bar hat sonntags bis donnerstags von 12 bis 23 Uhr und Freitag und Samstag von 12 bis 1 Uhr in der Nacht geöffnet. Wenn Sebastian Caputo frei hat, macht er sich einen entspannten Tag zu Hause. Und wenn ihn mal der Hunger treibt, dann hat er es mit dem Radl ins Seehaus nicht weit.

Steckbrief: Seehaus im Englischen Garten

Die begehrtesten Tische des Seehauses stehen direkt am Kleinhesseloher See in München: Dort können die Gäste Enten füttern oder die schönen bunten Tretboote beobachten. Samstags gibt es hier von 10 bis 13 Uhr einen Bauernmarkt mit verschiedenen Standln, die regionale und saisonale Produkte verkaufen – alles bio und ökologisch.

Die Wirtsleute: 

Seit mehr als 30 Jahren ist das Seehaus Teil des Gastro-Imperiums von Roland Kuffler, zu dem auch das Weinzelt auf der Wiesn gehört. Seit zwei Jahren führen die Söhne Sebastian und Stephan Kuffler die Geschäfte rund um die Standorte München, Frankfurt und Wiesbaden. Chef im Seehaus ist Sebastian Kuffler. Seit 1. Mai 2016 leitet Sebastian Caputo die neue „Bar am See/Haus“.

Für Kinder

Im Seehaus gibt es einen eingegrenzten Spielplatz – dass die Kleinen in einem unbeobachteten Moment nicht zum Kleinhesseloher See laufen können. Auf dem Spielplatz warten unter anderem ein Kletterturm und eine Schaukel auf den Nachwuchs. Nach dem Toben gibt’s zum Beispiel ein Eis von der Manufaktur Bartu (Kugel 1,80 Euro)

Daten und Fakten

Adresse: Kleinhesselohe 3, 80802 München, Tel. 089/3 81 61 30
Internet: www.kuffler.de 
Öffnungszeiten: ganzjährig täglich ab 11 Uhr, am Wochenende ab 10 Uhr 
Sitzplätze: circa 2500 im SB-Bereich

Anfahrt

Mit der U3/U6 zur Münchner Freiheit, zehn Gehminuten durch den Englischen Garten oder mit dem Bus 144 zur Haltestelle Osterwaldstraße; gebührenpflichtige Parkplätze vor Ort.

Biergarten in Schwabing-Freimann: Aumeister

Eigentlich müsste Brigitta Simm nicht mehr arbeiten, sie könnte ihren Ruhestand genießen. „Ich muss auch nicht arbeiten um des Geldes willen – ich will aber, um unter die Leute zu kommen“, sagt die 78-Jährige. Also setzt sich Simm, wann immer sie gebraucht wird, in eines der Kassenhäuschen beim Aumeister in München. Tippt die Preise für Hendl, Obazdn oder ein Bier in die Kasse und wünscht dann noch einen schönen Tag. Zu schätzen wissen das die Gäste nicht immer, erzählt sie. „Es gibt sehr nette Leute, aber auch andere.“ Über die wolle sie jetzt aber gar nicht reden, sagt Simm und lacht. Die Kassenkraft ist nämlich ein praktisch veranlagter Mensch, der sich lieber an den vielen Stammgästen erfreut. Auch wenn bekannte Bands wie die Cagey Strings oder die Isarrider im Biergarten spielen, ist sie begeistert dabei, wenn das Wetter mitspielt. 

Arbeitet an der Kasse im Aumeister- Biergarten am Rande des Englischen Gartens: Brigitta Simm

Früher, da war Brigitta Simm zusammen mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann selbstständig. Lusterbehänge haben sie gemacht, also die Verzierung für Kronleuchter zum Beispiel in Schlössern. Besonders schön findet sie Herrenchiemsee. „Die Lage im Chiemsee ist herrlich“, sagt sie. Geboren wurde Simm in Frankfurt an der Oder, 1945 flüchtete sie mit ihrer Familie nach Fürth und dann weiter nach München. Später lebte sie lange mit ihrem Mann im Günzkreis in Schwaben. Doch dann kehrte sie doch wieder nach München zurück: 1994, zehn Jahre nach dem Tod ihres Mannes. Im Aumeister jobbt sie mittlerweile das neunte Jahr. Besonders wichtig ist ihr, dass die Kasse stimmt. „Und eine gewisse Schnelligkeit braucht jeder Kassierer sowieso.“ Kein Biergartenbesucher in München will lange an der Schlange anstehen. 

Das Gaststätte Aumeister von Außen. 

Im Kassenhäuschen bewahren die Mitarbeiter auch Fundstücke auf, die bei ihnen abgegeben werden. Taschen, Geldbeutel, Fahrradhelme oder Brillen sind Dauerbrenner. „Manchmal bringen uns Leute sogar Sachen, die irgendwo im Englischen Garten verloren wurden“, sagt Brigitta Simm. „Schade ist nur, dass wir genau die verlorenen Dinge, nach denen Leute verzweifelt bei uns fragen, meistens nicht haben.“ Aber manchmal, da gibt es doch ein Happy End. Wie etwa bei der Frau, die ihren Schlüsselbund samt Haustürschlüssel verloren hatte. Die war überglücklich, als sie ihn beim Kassenhäuserl wieder ausgehändigt bekam.

Steckbrief

Am nördlichen Rand des Englischen Gartens liegt der Aumeister. Früher war die Gaststätte ein bewirtschaftetes Forsthaus.

Die Wirtsleute: 

Seit dem Jahr 2003 ist Thomas König (57) der Wirt im Aumeister. Das Gebäude stammt aus den Jahren 1810 und 1811 – ursprünglich errichtet als Dienstsitz des königlichen Aujägermeisters. Mit der Zeit entwickelte es sich zur beliebten Einkehr für die Münchner. Bis 1914 betrieb der Aujägermeister nebenher die Bewirtung. Danach löste ihn ein Gastwirtschaftspächter ab. Der jetzige Chef Thomas König leitete zuvor das Leiberheim in Waldperlach. Als Biergartenleiter ist Josef Reinmoser (57) im Einsatz. Die bediente Terrasse im Aumeister wurde vor einigen Jahren komplett im mediterranen Stil umgestaltet.

Für Kinder

Als Kindergerichte bietet der Aumeister etwa Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Hähnchen-Nuggets mit Pommes (je 4,90 Euro) an. Sonntags gibt’s bei schönem Wetter ein extra Kinderprogramm. Auch ein großer Spielplatz ist vorhanden.

Daten und Fakten

Adresse: Sondermeierstraße 1, 80939 München, Tel. 089/18 93 14 20 
Internet: www.aumeister.de
Öffnungszeiten: bei schönem Wetter täglich ab 11 Uhr
Sitzplätze: 3000 im SB-Bereich

Anfahrt

Mit den Öffentlichen kommen Gäste am besten mit der U6 (Station Studentenstadt) zum Aumeister. Dann stadtauswärts vorbei am Tennisclub und dem Aumeisterweg folgen. Mit dem Auto über die Leinthalerstraße anfahren, kurz vor der Unterführung abbiegen. Oder noch besser: Kommen Sie mit dem Radl.

Biergarten in Schwabing-Freimann: Hirschau

Vera Ruman (62) sitzt im Kassenhäuschen und strahlt. Zwei Halbe? Kein Problem. Halbe Haxe, eine Mass? Völlig entspannt. Zwei halbe Haxn, Spezi, Brezn, Weißbier-Mass und ein Wasser? Sie bleibt gelassen. Die Preisliste kennt sie auswendig. Nachschauen muss sie nix – logisch, sie arbeitet ja auch schon seit zwölf Jahren in der Hirschau. Eine Gaudi ist’s noch immer: „Wenn ich den Gästen ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann, bin ich glücklich.“ Wie oft gelingt das? Anscheinend nicht selten, denn: „Es gibt einige Leute, die regelmäßig den Tisch direkt vor meiner Kasse reservieren“, strahlt Vera. „Die kennen mich und wollen in meiner Nähe sein.“ Das macht sie stolz. „Der Biergarten ist mittlerweile mein zweites Zuhause geworden“, sagt sie. 

Erst ein erfrischendes Lächeln, dann eine frische Halbe: Wer in der Hirschau zu Gast ist, kommt bei Vera Roman an der Kasse vorbei

Das glaubt man gerne, denn sie arbeitet fast jeden Tag. Oft von 9 Uhr bis zum Schluss. Ihr macht das nichts aus: „Wir sind hier eine große Familie.“ Das war nicht immer so: Bis die Familie Hagn das Lokal 2013 übernommen hat, war es weniger gemütlich. Wie Vera Ruman berichtet, war das Arbeitsklima damals nicht so schön. „Die Stimmung war schlecht, und ich hatte Kollegen, die pampig zu den Gästen waren“, sagt sie. Die beschwerten sich dann nicht selten beim Chef. Als später die Familie Hagn den Biergarten in München übernahm, klingelte ein Gast durch: Er beglückwünschte Hagn zum neuen Lokal, und dann sagte er: „Aber tun Sie sich selbst einen Gefallen und schmeißen sie die böse Hexe an der Kasse raus! Ruman heißt die.“ Chef-Wirt Wiggerl Hagn (78) dachte sich: „Böse Hexe? Wenn der die so nennt, dann behalte ich die auf jeden Fall.“ 

Prächtiges Gebäude in ebenso prächtiger Umgebung: Die Hirschau liegt im Englischen Garten – ist also quasi eine Oase innerhalb einer Oase

Und als er Vera Ruman dann kennenlernte, konnte er sich nicht vorstellen, dass sie eine Hexe sein sollte. Im Gegenteil: Heute ist sie für ihn die „gute Seele des Biergartens“. Trotzdem ist die Geschichte noch immer ein Renner. Wenn sie etwas von der strahlenden Kassenfrau brauchen, rufen die Kollegen darum auch jetzt noch: „Vera, du böse Hexe!“ Was sich liebt, das neckt sich. 

Vera arbeitet so gerne hier, dass sie ihre Tochter Lydia (38) kurzerhand auch ins Kassenhäuschen geholt hat. Das teilen sich Mutter und Tochter an manchen Tagen acht Stunden lang. Ob das nicht auf Dauer nerven kann? „Nein, ich liebe meine Tochter“, bekräftigt Vera. „Was gibt es Schöneres, als seine Kinder um sich zu haben?“ Bald geht Vera Ruman in Rente. Davor hat sie schon ein bisschen Angst. „Was sollen die nur ohne mich machen?“, fragt sie – und lacht.

Steckbrief

Früher gab’s viel Wild in den Isarauen nördlich der Stadt – da liegt der Name Hirschau nahe. Seit dem Jahr 1808 ist er auf den Stadtkarten eingetragen.

Die Wirtsleute: 

Seit dem Jahr 1936 ist sie in München gastronomisch vertreten: die Wirtsfamilie Hagn. Heute wird sie vertreten durch Wiggerl Hagn (78) und seine Tochter Stephanie Spendler (51) mit Mann Michael (56). Bekannt ist die Familie auch von der Wiesn: Dort betreibt sie das Löwenbräuzelt. Die Hirschau haben die Hagns 2013 übernommen. Davor betrieben sie vier Jahrzehnte den Rheinhof am Hauptbahnhof und 20 Jahre das Unionsbräu. Das Besondere: Wer sich vor der wohlverdienten Feierabend-Mass sportlich betätigen will, kann auf sieben angrenzenden Tennisplätzen oder zwei Beachvolleyball-Plätzen reservieren (www.tennis-hirschau.de). Im Winter gibt’s eine Almhütte zum Mieten – mit der Möglichkeit zum Eisstockschießen.

Für Kinder

Auf die Kleinen warten auf dem schön hergerichteten Spielplatz Klettergerüst und Tarzanschaukel. Auch sonst gibt’s viel Platz zum Toben in der idyllisch gelegenen Hirschau.

Daten und Fakten

Adresse: Gyßlingstraße 15, 80805 München, Tel.: 089/360 90 490, Parkplätze direkt beim Biergarten
Internet: www.hirschau-muenchen.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 12 bis 23 Uhr, Samstag/Sonntag/Feiertag ab 11 Uhr
Sitzplätze: circa 1800 im SB-Bereich, im bedienten Bereich gibt es zwei Terrassen mit je 50 Plätzen

Anfahrt

Die Hirschau liegt mitten im Englischen Garten. Ab der U-Bahn Dietlindenstraße sind es 15 Minuten zu Fuß (oder Bus 59 bis Osterwaldstraße, dann 8 Minuten zu Fuß). Mit dem Auto: Abfahrt vom Isarring.

Biergarten in Sendling: Zum Flaucher

Über ihrem Arbeitsplatz steht in dicken Lettern „Kasse“ geschrieben, doch genauso gut könnte dort „Info-Point“ stehen, findet Alina Turcitu (29), die als Kassenkraft im Biergarten „Zum Flaucher“ in München arbeitet. „Wenn die Leute Fragen haben, kommen sie zu mir. Ich muss alles wissen“, sagt sie. Alina, die gute Flaucher-Fee. Wo finde ich die Salate? Wo gibt’s Kaffee? Wo sind die Toiletten? „Eigentlich ist bei uns alles bestens ausgeschildert“, sagt Alina Turcitu. „Aber die Leute fragen gerne.“ Ist ein Handy abgegeben worden? Haben Sie mein Kind gesehen? Nicht immer könne man da helfen. Wichtig sei aber vor allem eines: Geduld. „Und man muss immer freundlich sein.“ 

Der Biergarten liegt idyllisch in den Isarauen. Alina arbeitet an der Kasse

Alina Turcitu mag ihren Job. Jeden Sommer kommt die Rumänin nach München, um in einem der schönen Biergärten der Haberl-Gastronomie zu arbeiten: Taxisgarten, Michaeligarten, jetzt Biergarten zum Flaucher. Betriebsleiter Markus Märkl (41) ist voll des Lobes für seine Mitarbeiterin: „Auf die Alina kannst dich verlassen. Die kann alles!“ Tatsächlich: Auch als Servicekraft hat Alina schon gearbeitet, als Abräumerin, in der Schänke. Aber die Kasse verlangt ihr am meisten ab, sagt sie: „Hier musst du auf alles gleichzeitig achten.“ Am Anfang habe sie sich vor allem mit der Sprache schwergetan. „Deutsch ging schon, aber wenn die Leute dann Dialekt geredet haben...“ Auch jetzt bereite ihr breites Bairisch mitunter Probleme. „Aber unsere Gäste sind nett und haben Verständnis, wenn ich mal was nicht verstehe.“ Als sie neu war, habe sie sich darüber gewundert, wie viele Sorten Bier es gibt: „Bei uns in Rumänien gibt es helles und dunkles Bier – mehr nicht.“ Aber hier! Sie zählt auf: Weizencola, dunkler Russ, dunkler alkoholfreier Russ, saures Radler. Für Alina ist Bayern das Land der unbegrenzten Biermöglichkeiten. 

In ihrer Heimat hat die 29-Jährige Jura studiert. Aber dort eine Stelle zu finden? Alina macht eine wegwerfende Handbewegung. Aussichtslos. Umso mehr weiß sie ihren Job im Flaucher- Biergarten in München zu schätzen: „Ich bin glücklich, dass ich hier arbeiten und gleichzeitig wohnen kann.“ Von April bis Oktober kommt Alina jedes Jahr nach Bayern. Der Höhepunkt jeder Arbeitssaison ist für sie der gemeinsame Wiesn- Besuch mit dem Biergarten-Team. „Ich mag das Oktoberfest. Bei uns in Rumänien gibt es mittlerweile auch eins, aber im August. Hier ist das Original.“ Wenn Alina frei hat, zieht es sie nicht zum Baden an den nahegelegenen Flaucher. Nein, selbst dann ist die junge Frau im Biergarten anzutreffen. Bei einem Cappuccino und ihrem Leibgericht: Obazda mit Brezn.

Steckbrief

Ein Ausflugslokal mitten in den Isarauen: Auf diese Idee kam der Wirt Johann Flaucher schon im Jahr 1871. Er gab dem Abschnitt der Isar im Süden Münchens seinen Namen. Bis heute sind der Biergarten „Zum Flaucher“ und die nicht weit entfernte, bewirtete Jagdhütte Schinderstadl ein beliebter Anlaufpunkt bei den Münchnern.

Die Wirtsleute: 

Der Biergarten „Zum Flaucher“ ist Teil der Haberl-Gastronomie, dazu gehören unter anderem auch der Biergarten am Chinesischen Turm, der Hopfengarten, der Michaeligarten. Die Chefin ist Antje Schneider. Zusammen mit ihrer Mutter Anneliese Haberl führt sie auch das große Wiesn-Zelt Ochsenbraterei. Chef vor Ort im Biergarten „Zum Flaucher“ ist Markus Märkl (41).

Für Kinder

Hier können die Kleinen unbeschwert tollen: Beim Flaucher-Biergarten gibt es keine Autos weit und breit. Am Spielplatz warten eine Rutsche, ein Klettergerüst und Wipptiere.

Daten und Fakten

Adresse: Isarauen 8, 81379 München
Internet: www.zum-flaucher.de
Öffnungszeiten: Biergarten bei schönem Wetter täglich ab 11 Uhr geöffnet
Sitzplätze: 1200

Anfahrt

So kommen Sie hin: Nehmen Sie die U3 bis zur Haltestelle Brudermühlstraße und danach den Bus 54 bis zur Haltstelle Schäftlarnstraße, von dort aus Richtung Süden an der Isar entlanglaufen. Öffentliche Parkplätze gibt’s am Isarkanal, von dort sind es fünf Gehminuten zum Biergarten.

Biergarten Sendling-Westpark: Rosengarten

Heinz Nawrath (67) ist ein Mann mit einem großen Herz. So konnte er die verkümmerte Rose direkt am Gasthaus einfach nicht sehen, als er im Wirtshaus am Rosengarten vor sechs Jahren anheuerte. Also holte sich der Serviermeister Rat bei den Gärtnern der Stadt, die sich im Westpark nur ein paar Meter weiter um den berühmten Rosengarten kümmern. Und siehe da: „Jetzt blüht die Rose wieder, das ist doch schön“, sagt Nawrath. Er ist die rechte Hand von Wirt Gerhard Rieder in dem Restaurant mit Biergarten in München. Und das, obwohl Nawrath seit drei Jahren eigentlich schon in Rente ist. Die freie Zeit genießen, im Sommer an den See gehen? „Schön und gut“, findet er. „Aber doch nicht jeden Tag.“ 

Familienbande: Heinz Nawraths Sohn Flo (Foto oben, rechts) bedient auch im Rosengarten. Auch auf der Wiesn arbeiten sie gemeinsam

In der Gastronomie herrscht generell Personalmangel, so auch am Rosengarten. Nawrath wollte seinem Chef Rieder zuerst für zwei Tage aushelfen – trotz Rente. Mittlerweile arbeitet er wieder Vollzeit. Und hat Unterstützung aus der Familie: Sohn Flo (24) werkelt seit drei Jahren auch im Wirtshaus. „Mit Papa zusammenzuarbeiten, ist das Beste“, sagt der Hotelfachmann. Das macht Heinz Nawrath stolz. „Ich hab von meinem Sohn die Lockerheit gelernt“, sagt er. Der Sohn wiederum bewundert die Stress-Resistenz des Vaters. „Schreien ist eine menschliche Schwäche, es bringt vor allem nichts“, erklärt Heinz Nawrath lapidar. Zusammen im Auto fahren Vater und Sohn meistens von ihrem Wohnort Unterföhring zum Rosengarten. Beide wohnen nicht weit entfernt voneinander. Auch auf der Wiesn arbeiten sie zusammen: in der Fischer-Vroni. 

Gemütlich geht’s im Wirtshaus am Rosengarten zu.

Eine besondere Ehre war es für Nawrath, wenn er in den letzten Jahren mit ganz besonderen Gästen im Wirtshaus am Rosengarten zusammenarbeiten durfte. Wechselnde Sterneköche kochen einmal im Jahr im Wirtshaus auf. Etwa Ali Güngörmüs, der im Rosengarten gelernt hat, oder dieses Jahr Frank Rosin. Anregungen holen kann man sich auch als Voll-Profi: Nawrath arbeitet schon sein ganzes Berufsleben in der Gastronomie, führte auch eigene Restaurants. Anfang der 1980er-Jahre brachte er dem jungen Wolfgang Fierek für einen Aushilfskellnerjob das Bedienen im damaligen Traditionswirtshaus „Grüntal“ im Herzogpark bei. An seinem jetzigen Arbeitsort, dem Wirtshaus am Rosengarten, liebt er: die Gäste – und das Flair mit den vielen Rosen.

Steckbrief: Wirtshaus am Rosengarten

Am Rande des Westparks auf einer kleinen Anhöhe liegt das Wirtshaus am Rosengarten. Der Münchner Biergarten ist – wie es der Name schon sagt – umgeben von einer Blumenpracht und liegt gleich beim Westpark-See. Der Westpark wurde für die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 1983 angelegt, im dortigen Rosengarten wurden 20 000 Rosen von über 500 Sorten angepflanzt.

Die Wirtsleute: 

Gerhard Rieder (53) ist der Chef des Wirtshauses mit Biergarten. Der Rosengarten-Wirt bringt reichlich Erfahrung mit: Rieder hat bereits im Königshof, im Hotel Hilton und in England gearbeitet.

Für Kinder

Alle Kindergerichte im Wirtshaus am Rosengarten gibt’s für 4,50 Euro. Auch ein großes Angebot an Eis am Stiel und eine Slush-Eis- Maschine – Becher 3,00 Euro – sind vorhanden. Wenn die Kleinen sich austoben wollen, können sie auf dem großen Spielplatz mit Schaukel und Rutsche herumtollen.

Daten und Fakten

Adresse:Westendstr. 305, 81377München, Tel.: 089/ 57 86 93 00
Internet: www.wirtshausamrosengarten.de
Öffnungszeiten: Bei schönemWetter täglich von 11 bis 23 Uhr 
Sitzplätze: ca. 1500 im Biergarten (SB-Bereich).

Anfahrt

Am schnellsten geht’s zum Biergarten per Tram 18 (Halt Stegener Weg) oder Bus 51/151 (Haltestelle Andreas-Vöst-Straße). Von den Haltestellen sind es ein paar Minuten zu Fuß.

Biergarten in Sendling-Westpark: Hopfengarten

Norbert Schallenberger (68) hat sein Leben lang gearbeitet und könnte eigentlich den wohlverdienten Ruhestand genießen. Und doch zieht es ihn mehrmals die Woche in den Hopfengarten, wo der Rentner auf 450-Euro-Basis als Steckerlfisch- Brater arbeitet. „Ich gehe mit Freude her“, schwärmt der gelernte Handbuchbinder. Früher war er nur Gast in dem beschaulichen Biergarten am Rande des Westparks, bis er den Leiter Thomas Weigert vor neun Jahren fragte, ob er nicht auch hier arbeiten könnte. Die Sache war schnell geritzt. Erst räumte Schallenberger die Tische ab, dann verkaufte er Brezn, schließlich landete er beim Steckerlfisch. Wie war das noch mit dem Tellerwäscher und dem Millionär? 

Norbert Schallenberger (68) ist im Hopfengarten der Mann für den Steckerlfisch

Egal, Schallenberger ist als Steckerlfischverkäufer glücklich. „Ich mag die Kollegen und den Chef – wenn gesundheitlich alles passt, bin ich auch nächstes Jahr hier. Mich werden’s nicht mehr los.“ So ein Münchner Gewächs kann man auch nicht so einfach ersetzen. Norbert Schallenberger, den alle nur bei seinem Vornamen rufen, wirkt zunächst zurückhaltend, wenn er da in seinem Häusl steht und Makrelen brutzelt. 

Spaß auf dem Spielplatz haben im Hopfengarten nicht nur Kinder: Biergartenleiter Thomas Weigert auf der Rutsche

Doch er kann auch anders: Als Steilvorlage für seine Sprüche dienen ihm oft ungewöhnliche Wünsche der Gäste. Kürzlich verlangte eine junge Frau, die gerade einen Steckerlfisch bestellt hatte: „Können Sie mir bitteschön den Kopf abschneiden?“ Schallenberger schmunzelt, wenn er daran denkt: „Ich hab ihr geantwortet: ,Gefällt Ihnen Ihr Kopf etwa nicht mehr?‘“ Die Dame habe erst ein wenig verdutzt geschaut. „Dann haben wir zusammen gelacht. Unsere Gäste verstehen auch mal einen Spaß.“ Bevor Norbert Schallenberger seinen Dienst im Hopfengarten antritt, geht er meist ein paar Meter runter zum Mollsee und setzt sich ans Wasser. Sein Lieblingsplatz. „Das ist wunderbar zum Abschalten“, erzählt der 68-Jährige. „Manchmal entdeckt man im Wasser sogar eine Schildkröte.“ Nach der Arbeit am Steckerlfischstand erwartet ihn seine Frau daheim und reißt ihm stets die Kleidung vom Leib – denn die muss schnell in die Waschmaschine, es soll ja nicht die ganze Wohnung nach Fisch riechen. Schallenberger erzählt lachend: „Ich muss manchmal aufpassen, dass sie mich nicht gleich mit reinschmeißt in die Waschmaschine.“

Steckbrief: Hopfengarten im Westpark

Der Hopfengarten liegt am Rande des Westparks direkt neben dem Audi Dome, wo die Basketballer des FC Bayern ihre Spiele austragen. Im Biergarten geht’s gemütlich zu – dennoch können sich die Besucher auch über ein vielfältiges Programm freuen. Und auf körperliche Betätigung, wenn sie mögen. Denn im Biergarten gibt es sowohl eine Tanzbühne als auch eine Sommerstockbahn.

Die Wirtsleute: 

Der Hopfengarten gehört Antje Schneider aus der Münchner Gastro-Dynastie Haberl. Sie ist unter anderem auch die Chefin des Biergartens am Chinesischen Turm, des Taxisgartens und der Kugler Alm. Zusammen mit ihrer Mutter Anneliese Haberl führt Schneider die Ochsenbraterei auf der Wiesn. Biergartenleiter vor Ort im Hopfengarten ist Thomas Weigert (54).

Für Kinder

Auf die Kleinen wartet im Hopfengarten ein großer Sandspielplatz mit Rutsche, Klettergerüst, Wipptieren, Schaukel und vielem mehr.

Daten und Fakten

Adresse: Siegenburger Straße 43, 81373 München, Telefon: 089/ 760 88 46
Internet: www.hopfen-garten.de
Öffnungszeiten: Biergarten täglich bei schönem Wetter ab 11 Uhr geöffnet
Sitzplätze: circa 1500

Anfahrt

Mit der U4/U5 bis Heimeranplatz, dann MetroBus 63 Richtung Forstenrieder Allee bis Haltestelle Siegenburger Straße, von dort noch wenige Minuten zu Fuß. Mit dem Auto: Parkplatz neben dem Audi Dome.

Biergarten in Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln: Mangostin-Garten

Eine Kräuterecke hat sich Giang van Binh (49) im Mangostin- Garten in München eingerichtet. Dort pflegt der Küchenchef mit Hingabe seinen Rosmarin, Thymian und die Kräuter für sein selbstgemachtes Thai-Pesto. Seit 21 Jahren arbeitet der gebürtige Vietnamese bei dem Edel-Asia- Lokal. Auch einen kleinen Biergarten – mit durchaus bezahlbaren Preisen – hat das Restaurant. Früher war dort komplett Selbstbedienung. Mittlerweile holen sich die Gäste nur noch den Aperitif, Longdrinks oder Cocktails an der Bar, sonst werden sie bedient. Denn mit Selbstbedienung war die Gefahr zu groß, dass die frisch zubereiteten asiatischen Spezialitäten beim Warten aufs Bier in der Schlange kalt werden, erzählen Mangostin Chef Joseph Peter und sein wichtigster Mitarbeiter, Giang van Binh. 

Giang van Binh ist Küchenchef im Mangostin.

Letzteren nennen im Mangostin alle nur „Mister Binh“. Er ist im Alter von 18 Jahren als Gastarbeiter in die ehemalige DDR gekommen. Dort werkelte Binh in einer Schuhfabrik. Mit der Wende ging er in den Westen und begann, in einem chinesischen Lokal zu kochen. Er eignete sich alle wichtigen Kniffe selbst an, ab 1997 lernte er dann von Spitzenkoch Joseph Peter im Mangostin. „Meinen Chef mag ich sehr gerne, wir verstehen uns blendend“, sagt Giang van Binh. Joseph Peter gibt das Kompliment auf bayerische Art zurück: „Der Mister Binh macht dir einen Schweinebraten, da legst di nieder.“ Auch Binhs gefüllte Kalbsbrust mit Kartoffelsalat sei hervorragend. Die bayerischen Spezialitäten werden neben asiatischen Gerichten und Sushi beim legendären Sonntags- Brunch des Mangostin aufgetischt. 

Wenn Joseph Peter mal nicht im Mangostin ist, dann vertritt ihn Mister Binh vor Ort. Bei der Arbeit kann der Mann, der von sich aus nicht viel spricht, dann auch mal streng sein. „Es ist wichtig, dass alles gut funktioniert“, sagt der 49-Jährige. Und das bedeutet für Giang van Binh, dass er im Notfall auch mal seinen Werkzeugkoffer holt und eine Maschine repariert. Denn auch technisch ist er begabt. Wenn Giang van Binh frei hat, dann schlüpft er gerne in seine Lederjacke. Und fährt mit seinem Motorrad durch Bayern. Nicht selten stattet er dann auch seinem Chef einen Besuch ab.

Steckbrief

Es hat 1990 eröffnet und steht seitdem für höchste asiatische Kulinarik in München: Das Mangostin in Thalkirchen gleich beim Tierpark. Das Restaurant hat auch einen kleinen Biergarten. Cocktails und Longdrinks holen sich die Besucher an der Bar – der Rest wird an den Tisch gebracht. Biergarten mal anders.

Die Wirtsleute: 

Im Mangostin ist ein gut eingespieltes Team am Werk. Das Lokal wird geführt von der Familie Kuffler, bekannt unter anderem vom Weinzelt auf der Wiesn. Und von Partner und Geschäftsführer Joseph Peter. Im Mangostin gibt es japanische, thailändische und asiatischkoloniale Küche, das Lokal ist für seinen üppigen Sonntagsbrunch über die Grenzen Münchens hinaus bekannt.

Für Kinder

Das Mangostin hat einen kleinen Spielplatz. Vor der Einkehr bietet sich ein Besuch im nahegelegenen Tierpark an.

Daten und Fakten

Adresse:Maria-Einsiedel-Straße 2, 81379 München
Telefon: 089 723 20 31
Internet: www.mangostin.de
Email: restaurant@mangostin.de
Öffnungszeiten des Gartens:Montag bis Freitag ab 17 Uhr, Samstag und Sonntag ab 15 Uhr
Sitzplätze: 400

Anfahrt

Das Mangostin liegt nur wenige Meter von der U-Bahnstation Thalkirchen entfernt.

Biergarten in Trudering-Riem: Franziskaner Garten

Edith Varga (41) hat – das merkt man sofort – Temperament. Ungarisches Temperament. Quirlig ist sie und auf Zack. Das muss sie auch, schließlich ist die aus Szeged stammende Blondine Restaurant- und Biergartenleiterin im Franziskaner Garten. Die Herrin über Haxn und Hendl, Bier und Brezn. Im Franziskaner Garten hat die Ungarin nicht nur einen Arbeitsplatz gefunden, sondern zugleich eine neue Heimat. „Hier geht’s total familiär zu, das liebe ich“, schwärmt sie. „Unsere Gäste kommen aus vier Generationen, vom Baby bis zur Uroma.“ 

Alles im Griff: Edith Varga  arbeitet als Restaurant- und Biergartenleiterin im Franziskaner Garten.

Bei jedem Besuch der Stammgäste erlebt sie mit, wie die Kinder größer werden: „Das ist toll.“ Inzwischen arbeitet Edith Varga schon den vierten Sommer im Biergarten. Und was sie da nicht alles erlebt… Hochzeiten und Wildbiesler, Taufen und Raufereien. Hoch her ging’s erst kürzlich beim Maibaum-Klau. Wirt Markus Huber hat den stattlichen 23-Meter-Baum im Glonntal selber gefällt, gehobelt und geschliffen. Als er den Baum dann höchstpersönlich um fünf Uhr früh mit dem Traktor nach Trudering gefahren hat und von einem Maler anstreichen ließ, lockte das die Maibaum-Diebe in den Franziskaner Garten. Nachbarn aus Baiern im Glonntal klauten den stattlichen Stamm – und ließen sich auslösen. „Es gab Spanferkel am Spieß und 150 Liter Bier“, erzählt Edith Varga. Für sie war das freilich auch eine Lehrstunde in bayerischem Brauchtum. 

Gemütlich geht’s im Biergarten zu. Er liegt in einer Wohngegend in Trudering – viele Gäste kommen aus der Nachbarschaft

Edith Vargas absoluter Glanzpunkt aber ist das alljährliche Lampionfest. „Wenn es dunkel wird und dann die Lampions leuchten: Das ist eine tolle Stimmung.“ Probleme, sich als Frau gegenüber Schankkellnern und anderen Männern durchzusetzen, hat Edith Varga nicht. „Ich spiele nicht Prinzessin, ich packe überall mit an“, ist ihre Devise. Und damit verschafft sie sich Respekt… Als Restaurant- und Biergartenleiterin achtet sie darauf, dass ihr Team mit Freude arbeitet, „auch wenn es stressig ist“. Freilich hat auch sie selbst mal einen schlechten Tag. „Aber wenn mich dann ein Gast nett anlächelt, ist der Tag gerettet.“

Steckbrief: Franziskaner Garten

Versteckt in einer gutbürgerlichen Wohngegend in Trudering liegt der Franziskaner Garten. Weil vor allem die Leute aus der Nachbarschaft den Biergarten besuchen, achten die Wirtsleute auf gleichbleibend hohe Qualität. Schließlich sollen ihre Gäste wiederkommen.

Die Wirtsleute: 

Familie Huber hat seit bald acht Jahren das Sagen im Franziskaner Garten. Markus Huber (45) hat seine Ausbildung im Herzoglichen Schlosskeller am Tegernsee gemacht, bei Käfer und in der Haberl-Gastronomie. Gemeinsam mit seiner Frau Margret (38) führt er den Biergarten und das dazugehörige Wirtshaus mit viel Liebe und Engagement. Wer sich nach einem Ausflug in den nahe gelegenen Truderinger Forst bei Bier und Brezn erholen will: Hier ist das richtige Platzerl.

Für Kinder

Die Hubers haben selber zwei Mäderl (2 und 4 Jahre alt) und wissen deshalb, was Kinder mögen. Auf dem Spielplatz gibt’s eine große Holz- Lokomotive. Außerdem können die Kleinen das Klettergerüst erklimmen oder im Sandkasten Burgen bauen. Im bedienten Bereich gibt’s Mini-Rostbratwürstl mit Pommes (6,50 Euro). Für den kleinen Hunger bietet sich auch eine Tüte Pommes (2,50 Euro) an.

Daten und Fakten

Adresse: Friedenspromenade 45, 81827 München, Tel. 089/430 09 96
Internet: www.franziskanergarten.de
Öffnungszeiten: bei schönem Wetter von 11 bis 22.30 Uhr
Sitzplätze: circa 2000 im SB-Garten, 180 im bedienten Bereich

Anfahrt

Fahren Sie mit der U2 bis Trudering und dann weiter mit dem Bus 192 Richtung Neuperlach Zentrum bis zum Halt Vogesenstraße. Und dann: abschalten und genießen.

Biergarten in Untergiesing-Harlaching: Menterschwaige

In der Menterschwaige halten alle zusammen – genau das ist das Besondere an dem Biergarten, findet Betriebsleiter Carsten Bialy (37). „Viele Gäste drücken uns Angestellte zur Begrüßung kurz, es geht sehr familiär zu.“ Ursprünglich kommt der gebürtige Münsteraner aus der Fünf-Sterne-Hotellerie. Und so ist Bialy auch einer, bei dem es sehr exakt zugeht.

Für seine Gäste immer alles im Blick hat Betriebsleiter Carsten Bialy.

Etwa bei den vielen Hochzeiten, die in der Menterschwaige gefeiert werden. Stress? Keine Spur. „Es ist doch zauberhaft, wenn sich zwei Menschen ein solches Versprechen geben.“ Auch im Biergarten geht es dem Leiter darum, den Besuchern „ein Erlebnis zu bieten“. Sein Albtraum: lange Warteschlangen. „Anden wichtigen Punkten muss genügend Personal eingeteilt sein.“ 

Wichtig seien den Besuchern außerdem ein gut eingeschenktes Bier und frische Gerichte. Experimente: erwünscht. Neben Klassikern wie Obazda, Spareribs oder Hendl gibt es seit letztem Jahr im Biergarten auch vor den Augen der Gäste zubereitete Steinofen-Pizzen. „Die Idee kam uns, weil wir sehr viele Familien mit Kindern als Gäste haben – mittlerweile ist die Pizza unser Verkaufsschlager“, sagt Bialys Chefin und Wirtin Johanna Schottenhamel. Heuer neu gibt es Steak vom Grill – und bald auch gegrillte Garnelen. Carsten Bialy behält bei allem den Überblick. An manchen Tagen freut er sich besonders: Immer dann, wenn er mit seiner Frau Lisa zusammenarbeitet. Die Germanistin hilft in Teilzeit in der Menterschwaige aus.

Die Menterschwaige ist ein Familienbiergarten

Steckbrief: Gutshof Menterschwaige

Der Biergarten liegt direkt am Isarhochufer unter alten Kastanien. Über 2300 Sitzplätze gibt’s für Ausflügler. Heuer neu: Der umgebaute Gartensaal und das Herrenzimmer können für Veranstaltungen gebucht werden. Außerdem gibt’s neue Räumlichkeiten für Seminare.

Die Wirtsleute: 

Seit 1999 betreiben Johanna Schottenhamel und ihr Mann Christian die Menterschwaige, vor Ort am Ruder ist Johanna Schottenhamel. Ihr Mann kümmert sich vor allem um den Paulaner am Nockherberg, den er im Februar übernommen hat. Daneben führt die Familie das Schottenhamel-Festzelt auf der Wiesn und das Hotel Admiral nahe des Europäischen Patentamts. 

Für Kinder

Der Spielplatz mit einem großen Piratenschiff lässt die Kinderherzen höher schlagen. Und damit die Eltern auch mal in Ruhe ihr Bier genießen können, wird sonntags ab 13 Uhr bis 17 Uhr Kinderbasteln angeboten.

Daten und Fakten

Adresse: Menterschwaigstr. 4, 81545 München, Tel. 089/64 07 32
Internet: www.menterschwaige.de   
Öffnungszeiten bei schönem Wetter Montag bis Freitag 12 bis 22.30 Uhr und Samstag und Sonntag 11 bis 22.30 Uhr   
Sitzplätze: über 2000 im SB-Garten, über 300 im bedienten Bereich 

Anfahrt

Nehmen Sie die Tram 15 oder 25 (Menterschwaigstraße). Für Autofahrer gibt’s Parkplätze in der Umgebung. Über einen Weg am Isarhochufer ist der Biergarten gut mit dem Radl zu erreichen

Biergarten im Landkreis München: Waldwirtschaft

Manchmal traut Erhard Schneider (58) seinen Augen kaum. Man sollte meinen, dass die goldene Biergartenregel gemeinhin bekannt ist, zumindest bei den Einheimischen: eigene Brotzeit mitbringen – ja. Eigene Getränke – nein, die kauft man beim Wirt. Doch Schneider, Geschäftsführer der Waldwirtschaft, hat schon mehr als einmal erlebt, dass Gäste ihren eigenen Champagner mitgebracht haben! Vermutlich ist es der Nähe zu Solln und Grünwald geschuldet, wo ja bekanntlich nicht die ärmsten Bürger wohnen, und die wollen wohl auch im Biergarten nicht auf ihren Schaumwein verzichten. Schneider kann dann zwar immer nur den Kopf schütteln, aber rausgeschmissen hat er deshalb noch niemanden. „Mit einem Augenzwinkern sagt man: beim nächsten Mal bitte nicht mehr.“ 

Für den „Morgendanzl“ kommen die Gäste schon in aller Früh in die WaWi. Kellnerin Jasmin (u.) freut’s

In der WaWi geht’s entspannt zu. Keine Hektik, dafür beschwingte Livemusik. „Wir haben nette Gäste und kaum Ärger. Hier weiß man sich zu benehmen“, sagt Schneider. Seit 1987 arbeitet er – mit kleinen Unterbrechungen – in der WaWi. Aber langweilig wird es ihm nie, was vor allem an den Gästen liegt, die immer wieder für Überraschungen sorgen. Schmunzeln muss er auch immer über eine bestimmte Art von Anrufen, die jedes Jahr kommen: „Die Leute rufen im Hochsommer an und fragen, ob der Biergarten geöffnet hat.“ Bei schönem Wetter selbstverständlich immer! Wenn die Gäste dann kommen, lassen sie sich nicht lumpen. Mit Bollerwägen voller Essen rollen sie an, breiten auf den Biertischen ihre Tischdecken aus und zaubern aus dem Inhalt zahlreicher Tupperdosen ein Menü, das manch einen Koch staunen lässt. 

Oft genug siegen dann doch die Düfte von den Standln: „Am Ende holen sie sich dann Spareribs und Hendl bei uns“, erzählt Schneider und lacht. In wenigen Wochen steht wieder sein liebster Termin des Jahres an: das „Morgendanzl“. Die Gäste schmeißen sich in ihre schönste Tracht und treffen sich in der Früh zum Tanz vor der Bühne in der WaWi. Ähnlich wie beim berühmten Kocherlball. Jeder, der mittanzen mag, ist herzlich eingeladen: Am Sonntag, 29. Juli, geht es um 8 Uhr los.

Steckbrief

Bier und Jazz, das passt! In der WaWi gibt’s bei schönem Wetter jeden Tag Musik. Münchens Jazzbiergarten lädt zum Verweilen ein. Jede Woche spielt hier eine andere Band (ab 12 Uhr).

Die Wirtsleute: 

1982 übernahm Sepp Krätz, ehemaliger Wiesn-Wirt, die Waldwirtschaft als Pächter. Die Familie Krätz führt den Biergarten seit vielen Jahren. Geschäftsführer vor Ort ist Erhard Schneider (58), als Betriebsleiter zeichnet Tom Kriegenherdt (39, re.) verantwortlich.

Für Kinder

Schiffschaukeln, Minigolf, eine Mini- Eisenbahn zum Mitfahren und ein Trampolin (gegen Gebühr) locken die kleinen Gäste. Zudem gibt’s für die Madln und Buben einen Spielplatz.

Daten und Fakten

Adresse: Georg-Kalb-Straße 319 82049 Pullach Telefon: 089/74 99 40 30
Internet: www.waldwirtschaft.de
Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 22.30 Uhr
Sitzplätze: 2500 im SB-Bereich, 250 im bedienten Bereich

Anfahrt

Mit der S-Bahn kommen die Gäste zum Biergarten über den Isartalbahnhof Großhesselohe. Viele Münchner fahren mit dem Radl in die Waldwirtschaft. Mit dem Auto: über die Wolfratshauser Straße und Melchiorstrase in die Pullacher Straße. Dann ist die Waldwirtschaft ausgeschrieben.

Landkreis München: Kugler Alm

Für Harald Reiterer (45) war es wie Heimkommen. Einst, vor 18 Jahren, hat er in den Haberl- Betrieben in der Kugler Alm angefangen, später wechselte er in den ebenfalls zugehörigenMichaeligarten – und jetzt ist er wieder zurück auf der Alm in Oberhaching (Kreis München). „Zurück zu den Wurzeln also, auch wenn ich den Michaeligarten auch sehr ins Herz geschlossen habe“, sagt der gelernte Koch. Reiterer leitet den Biergarten der Alm zusammen mit David Hudak. Das Wirtshaus der Kugler Alm ließ Wirtin Antje Schneider in den vergangenen drei Jahren renovieren. 

Harald Reiterer mit den berühmten Schmalznudeln

Nun ist es frisch wiedereröffnet und besticht durch moderne Gemütlichkeit. Vieles an der Einrichtung – wie etwa Bestandteile eines Kachelofens – erinnern an ihren verstorbenen Vater Hermann Haberl. Dieses Herzblut fällt an der Kugler Alm besonders auf, findet auch Reiterer. Zutaten für die Gerichte gibt es jetzt auch aus dem neu angelegten Gemüse- und Kräutergarten. Stammgäste haben ihn nach seiner Rückkehr auch nach all den Jahren wiedererkannt, so Reiterer: „So sehr verändert habe ich mich also wohl nicht…“ Reiterer ist ein zurückhaltender Mensch, er steht nicht gern im Mittelpunkt. Lieber ist es ihm, wenn er einfach die Gäste umsorgen kann. Mit den Ausflüglern oder Einheimischen, die in der Kugler Alm einkehren, wechselt er gern ein paar Worte. Den Besuchern soll es an nichts mangeln. Wenn er selber mal Zeit für eine Auszeit hat, gönnt er sich gern etwas Süßes. Eine Schmalznudel etwa, für die die Kugler Alm bekannt ist.

Die Kugler Alm ist (und war schon immer) ein beliebtes Ausflugsziel für die Münchner

Oder einen Kaiserschmarrn. Die Liebe zu Süßem kommt nicht von ungefähr: Ursprünglich kommt Reiterer aus Österreich. Zu den Bayern sieht er Parallelen. „Gutes Essen – und vor allem deftiges – lieben die Österreicher und die Bayern.“ Auch sonst gebe es viele Gemeinsamkeiten. Nur ein bisserl entspannter gehe es in seiner Heimat Österreich zu. Wenn Reiterer auf seine Biergarten-Jahre schaut, dann fällt ihm auf, dass die Gäste mittlerweile neben den Klassikern wie Hendl oder Spareribs mehr Gemüse und Vegetarisches essen. „Folienkartoffel, Grillgemüse oder Avocado- Salat: Wir versuchen, unseren Besuchern immer wieder etwas Neues anzubieten.“ Bei der Fußball-WM ist Reiterers Heimatland nicht dabei. Trotzdem fiebert er mit. „Und wir Österreicher haben zumindest das Bier geliefert“, sagt er und lacht. Denn: Da in Russland aufgrund durstiger Fans Biernotstand herrschte, hat eine niederösterreichische Privatbrauerei 20 Lkw mit Bier nach Russland geschickt.

Steckbrief

Familien-Ausflugsziel in Oberhaching: Die Kugler Alm im Süden Münchens lädt zum Wohlfühlen ein. Das Wirtshaus wurde drei Jahre lang umgebaut, seit Anfang Juni erstrahlt es in neuem Glanz. Den Biergarten erneuerte die Wirtin Antje Schneider schon vor einigen Jahren, er blieb die ganze Zeit geöffnet. Übrigens: Einer Geschichte nach soll die Radler-Mass in der Kugler Alm im Jahr 1922 vom damaligen Wirt Franz Xaver Kugler erfunden worden sein. Kugler hatte die Kugler Alm 1895 als Bretterhütte zur Versorgung von Bahn- Streckenarbeitern mit Bier gegründet.

Die Wirtsleute: 

Die Kugler Alm gehört zu den Haberl- Betrieben unter der Wirtin und Haberl- Tochter Antje Schneider. Zu den Betrieben gehören auch der Chinesische Turm oder etwa der Michaeligarten. Antje Schneider ist außerdem auch Chefin der Ochsenbraterei auf der Wiesn.

Für Kinder

Die Kugler Alm ist der perfekte Biergarten für einen Ausflug mit der Familie. Bei den kleinen Gästen beliebt: das Ponyreiten (bis Ende August). Sonntags zwischen 12 und 16 Uhr kann man bei schönem Wetter an der Biergartenkasse Chips für drei Euro kaufen. Und wer einfach nur im Sand spielen will, ist in der neu hergerichteten „Kinderbaustelle“ richtig. Das Plus hier: Werkzeuge wie Sandtrichter und Siebe sind vorhanden.

Daten und Fakten

Adresse: Linienstraße 93, 82041 Oberhaching, Tel. 089/61 39 01 22
E-Mail: info@kugleralm.de
Internet: www.kugleralm.de 
Öffnungszeiten: bei schönem Wetter täglich ab 11 Uhr geöffnet
Sitzplätze: circa 2400

Anfahrt

Mit den Öffentlichen kommen Sie am besten in die Kugler Alm mit der S3 Richtung Holzkirchen (Haltestelle Furth). Von dort aus sind es etwa 15 Gehminuten (Richtung Grünwald) bis zum Biergarten. Bei schönem Wetter eignet sich die Kugler Alm auch gut für einen Radl-Ausflug.

Biergärten in München und Region: Essen und Getränke-Preise im Vergleich

Stadtviertel und Name des Biergartens

Getränke im SB-Bereich

Das Essen im SB-Bereich

Specials/Neuheiten

Altstadt-Lehel

Viktualienmarkt

  •  Helles/Radler-Mass: 8 Euro  
  • Russn-Mass: 8,10 Euro
  • 0,5 lWeißbier: 4,10 Euro
  • 0,5 lWasser: 3,70 Euro
  • 0,5 l Apfelschorle: 3,70 Euro
  • 0,5 l Spezi: 3,70 Euro
  • 0,5 l Zitronenlimo: 4 Euro

  • Bayerischer Wurstsalat: 7,50 Euro
  • Schweinebraten: 11,50 Euro
  • Fleisch-Spieß (Schaschlik-Art): 6,50 Euro
  • Portion Obazda: 5,80 Euro
  • Große Brezn: 4 Euro
  • Brotzeitteller: 12,40 Euro
  • Würstelteller mit Kraut oder Kartoffelsalat: 12,50 Euro
  • Zwei hausgemachte Fleischpflanzerl: 10,50 Euro
  • Bierkutscher-Gulasch mit Semmelknödel: 12,50 Euro
  • 1/2 Schweinshaxe von Hochreiters Haxnbraterei: 15,30 Euro
  • Warmer Leberkäs mit kleiner Brezn: 7,90 Euro

Jazz-Samstag: Zum ersten Mal findet am 16. Juni auf dem Viktualienmarkt der Jazz- Samstag statt. Von 11 bis 18 Uhr treten Studenten des Jazz-Instituts der Hochschule für Musik und Theater München auf. 

Das Brunnenfest ist heuer am 3. August. Es versteht sich als Musikantenfest, bei dem alle Künstler in traditionellen Gewändern Unterhaltungskunst bieten.

Au-Haidhausen:

Hofbräukeller am Wiener Platz

  • Helles/Radler-Mass: 8,30 Euro
  • Weißbier/Russn-Mass: 8,60 Euro
  • Wasser (0,5 l): 3,30 Euro
  • Spezi/Apfelschorle (0,5 l): 3,70 Euro

  • Bayerischer Wurstsalat: 7,20 Euro
  • Halbes Hendl: 6,80 Euro
  • Spareribs: 10,50 Euro
  • Obazda: 7,30 Euro
  • Flammkuchen: 7,50 Euro  
  • Steckerlfisch ab 17 Uhr: 9,90 Euro  
  • Crêpes, zum Beispiel mit Nutella: 4,50 Euro

Au-Haidhausen:

Paulaner am Nockherberg

  • Mass hausgebrautes Nockherberger Hell/Radler: 9,00 Euro
  • Mass Weißbier: 9,00 Euro
  • Mass Paulaner Helles Alkoholfrei: 9,00 Euro
  • Wasser (0,4 l): 3,50 Euro
  • Apfelschorle/Spezi (0,4 l): 4,00 Euro

  • 1/2 Hendl: 9,50 Euro
  • O’gmachter: 7,50 Euro
  • Zwei Kalbspflanzerl mit Kartoffel- Gurkensalat: 9 Euro
  • Brotzeitbrettl: 10 Euro
  • Kaiserschmarrn: 9 Euro
  • Nockherburger vom Grillofen: 10 Euro

Schmankerl-Pavillons im Biergarten: Süßes Standl (im Angebot sind Strauben, Crêpes etc.), Steckerlfisch von der Fischer Vroni, Eis von Eismeer

Feldmoching-Hasenbergl:

Fasanerie Biergarten

  • Helles/Radler: 7,80 Euro
  • Weißbier/Russn: 8 Euro
  • Wasser (0,4 l): 3,20 Euro
  • Apfelschorle (0,4 l): 3,90 Euro

  • Halbes Hendl: 7,80 Euro
  • Schweinerollbraten: 7,90 Euro
  • Spareribs: 11,90 Euro
  • Portion Obazda: 6,50 Euro
  • Pizza: ab 7,50 Euro
  • Tomaten-Mozzarella-Burger: 9,50 Euro
  • Leberkäse: 4,50 Euro

Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt: 

Paulaner Bräuhaus

  • Helles/Zwickl (Mass): 8,60 Euro
  • Weißbier (0,5 l): 4,30 Euro
  • Wasser - Brauwasser (0,5 l): 3,30 €
  • Spezi (0,4 l): 3,50 Euro
  • Watzmann Bio Alpen-Limo (0,33 l): 3,50 Euro

  • Münchner Wurstsalat mit Tegernseer Bergkäse: 9,50 Euro (ohne Käse 8,50 Euro)
  • Obazda mit Bräuhaus Brezn: 8,50 Euro
  • Brotzeitdaube: 11 Euro   Vladimir, der falsche Russ (1 l).
  • Hauseigenes Sommer- Weißbier mit Citra-Hopfen, aber ohne Limo: 8,80 Euro
  • Kross gebratenes Doradenfilet mit Grillgemüse und Rosmarinkartoffeln: 18,50 Euro
  • Gegrillter Ziegenkäse in der Malzkruste mit Wildkräutersalat und gerösteten Kerndln: 14,50 Euro
  • Brezenködel-Carpaccio, marinierter Rucola, Pfifferlinge in Nussbutter gebraten: 14,50 Euro
  • Erdbeer-Obazda mit Heumilch-Topfen, weißer Schokomousse, Orangensirup: 7,00 Euro

Maxvorstadt: 

Löwenbräukeller

  • Helles/Radler: 7 Euro
  • Weißbier/Russn: 7,80 Euro
  • Wasser (0,4 l): 2,70 Euro
  • Apfelschorle (0,4 l): 3,90 Euro

  • Halbes Hendl mit Kartoffelsalat: 8,80 Euro
  • Halbe Schweinshaxe: 8,80 Euro
  • Große Brezn: 4,20 Euro
  • Schweinebraten: 8,80 Euro
  • Käsespätzle: 8,80 Euro

Der Löwenbräukeller bietet von Freitag bis Samstag tägliche Spezialitäten an: So ist beispielsweise am Montag der Schnitzel-Tag (ab 11,90 Euro), Dienstag gibts Nudel- Gerichte (ab 9,90 Euro), mittwochs sind Pflanzerl (ab 7,90 Euro) dran. Freitag kommt freilich Fisch auf den Tisch (ab 9,80 Euro), und samstags können sich die Gäste auf Spareribs freuen (14,90 Euro) – entweder mit einer klassischen Sauce, Honig-Ingwer- oder Chili- Sauce.

Neuhausen-Nymphenburg:

Schlosswirtschaft Schwaige

  • Helles Original vom Fass (0,5 l, Hofbräu): 4,60 Euro
  • Radler (0,5 l, Hofbräu): 4,60 Euro
  • MünchnerWeiße vom Fass (0,5 l): 4,90 Euro
  • Wasser (0,75 l): 5,90 Euro
  • Cola (0,33 l): 3,40 Euro
  • Weißweinschorle (0,5 l): 7,90 Euro

  • Weißbier-Obazda auf Carpaccio von der Strauchtomate mit Schnittlauch- Vinaigrette: 9,40 Euro
  • Nymphenburger Wurstsalat im Silvaner- Senf-Sud mit roten Zwiebelringen und frischem Schnittlauch: 9,40 Euro
  • Gebratene Kalbsleberscheiben mit Kirsch-Sauce, weißem Zwiebel-Konfit, feinen Bohnen und Kartoffel-Reherl- Schmarrn: 19,90 Euro 
  • Acht Stunden bei Niedertemperatur gegarte Ente in krosser Honig-Bierhaut mit Apfel-Preiselbeer-Blaukraut und Kartoffelknödel: 1/4 Ente für 18, 20 Euro, 1/2 Ente für 22,30 Euro
  • HB-Sommerbier (0,5 l): 4,90 Euro

Neuhausen-Nymphenburg: 

Hirschgarten

  • Mass Augustiner Helles/Radler: 7,10 €
  • Mass Tegernseer Spezial: 7,80 Euro 
  • Mass Tegernseer Radler: 7,70 Euro
  • Mass König LudwigWeißbier: 8,10 €
  • Mass König Ludwig Russ: 8 Euro
  • Wasser (0,5 l): 3,50 Euro
  • Spezi (0,5 l): 4 Euro
  • Apfelschorle (0,5 l): 4,10 Euro

  • Halbes Hendl: 7,40 Euro
  • Spareribs: 11,80 Euro
  • O’gmachter Kas: 5,40 Euro
  • Fleischpflanzerlsemmel: 3.40 Euro
  • Scheibe Rollbraten: 10,50 Euro
  • 1/2 Schweinshaxn: 7 €
  • Hausgemachter Blechkuchen: 3,80 Euro
  • Bayerisches Bratenpfandl mit Haxe, Ente und Schweinsbraten, dazu Kartoffelknödel: 13,80 Euro

Neuhausen-Nymphenburg:

Taxisgarten

  • Helles/Radler (Hofbräu): 7,90 Euro
  • Weißbier/Russn (Hofbräu): 8,00 Euro
  • Wasser (0,4 l): 2,80 Euro
  • Spezi (0,4 l): 3,20 Euro
  • Apfelschorle (0,4 l): 3,20 Euro

  • Spareribs mit Soße: 14,50 Euro
  • Haberls Currywurst mit Pommes: 6,50 Euro
  • Halbes Hendl: 7,50 Euro
  • Schweinshaxe: 7,70 Euro
  • Avocadosalat (100 g): 3,20 Euro
  • Trilogie vom Obazdn (100g): 2,90 Euro
  • Veganer Avocadosalat (100g): 3,20 Euro
  • Thunfischsalat (100g): 3,40 Euro
  • Breznknödelsalat: 4,80 Euro

Gruppenreservierung: Ab einer Gruppengröße von zehn Personen können Besucher einen Tisch im Biergarten reservieren. Mindestabnahme: ein gemischtes Vorspeisen-Brettl für 5,90 Euro pro Person.

Pasing-Obermenzing: 

Weichandhof

  • Tegernseer Hell (0,5 l): 3,90 Euro
  • Tegernseer Dunkel (0,5 l): 3,90 Euro
  • HopfWeißbier (0,5 l): 4,10 Euro
  • Tafelwasser groß (0,5 l): 2,90 Euro
  • Apfel- oder Kirsch-Schorle (0,4 l): 3,90 Euro

  • Weißbier-Obazda mit blauen Zwiebelringen, Radieserl und Tresterbrot: 8,90 Euro
  • Kalbsfleischpflanzerl auf heißem Stein mit dreierlei Saucen-Dip und hausgemachtem Kartoffel-Endivien- Salat: 9,80 Euro
  • Sechs Nürnberger Rostbratwürstl auf Speck-Sauerkraut und Bratensaft: 9,50 €
  • Ausgelöstes Wiener Backhuhn, knusprig gebraten auf Heu mit hausgemachtem Kartoffel-Gurken- Salat und steirischem Kürbiskernöl: 11,90 Euro
  • Portion resch gebratene bayerische Bauernente vom Lugeder Hof in Honig-Bier-Glasur mit handgedrehten Kartoffelknödeln und Apfelblaukraut: 14,50 Euro
  • Feldsalat mit Pfifferlingen und Haselnuss- Dressing: 13,80 Euro

Ramersdorf-Perlach:

Michaeligarten

  • Helles/Radler (Löwenbräu): 7,90 Euro
  • Weißbier/Russn (Franziskaner): 7,90 Euro
  • Wasser (0,4 l): 2,80 Euro
  • Apfelschorle (0,4 l): 3,20 Euro

  • Haberls Currywurst mit Pommes: 6,50 Euro
  • Halbes Hendl: 7,50 Euro
  • Spareribs mit Spezialsoße: 14,50 Euro
  • Obazda (100 g): 2,90 Euro
  • Schupfnudelpfanne mit Gemüse: 7,80 Euro
  • Steckerlfisch: 13,90 Euro
  • Grillgemüse: 6,10 Euro
  • Kaiserschmarrn mit Apfelmus: 5,80 Euro
  • Auszogne: 3,50 Euro

Biergarten-Reservierung: Ab 10 Personen hält der Biergarten einen gedeckten Tisch frei. Dazu gibt es ein gemischtes Vorspeisen- Brettl für 5,90 Euro pro Person.   Spritziges: Am Wochenende öffnet der Wein-Pavillon seine Pforten. Dort gibt es Flaschenweine und zum Beispiel Aperol Spritz oder einen kühlen Hugo für 5,50 Euro.

Schwabing-Freimann: 

Seehaus

  • Mass Helles/Radler/Dunkel (Paulaner): 8,40 Euro
  • Mass Weißbier/Russn (Paulaner): 8,90 Euro
  • Wasser (0,5 l): 3,20 Euro
  • Mass Spezi: 6,90 Euro

  • Obazda: 7,90 Euro
  • Seehaus Brotzeitteller: 8,90 Euro
  • Frische Haxn: 11,70 Euro
  • BBQ Spareribs vom Iberico-Schwein: 14,50 Euro
  • Caprese: Frische Tomaten mit Büffelmozzarella: 7,50 Euro
  • Salat groß: 6,50 Euro, Tomate Stück 1,20 Euro, Kaminwurzn Stück 3,20 Euro

Happy Hour: Montag bis Donnerstag von 17 bis 19 Uhr wartet das Seehaus mit einer Happy Hour auf: So kostet die Mass Helles/ Radler in dieser Zeit sieben Euro. Für ein halbes Hendl, einen Wurstsalat oder Obazdn zahlen Sie samt kleiner Breze und Mass Helles/ Radler 14 Euro.

Schwabing-Freimann:

Aumeister

  • Helles/Radler-Mass (Hofbräu): 8,30 Euro
  • Weißbier/Russn-Mass (Hofbräu): 8,50 Euro
  • Mass Sommerzwickl (Hofbräu): 8,50 Euro
  • Wasser (0,4 l): 3,20 Euro
  • Spezi/Apfelschorle (0,4 l): 3,90 Euro
  • Marillennektar (0,2 l): 5,00 Euro

  • Bayerischer Wurstsalat: 6,90 Euro
  • Halbes Hendl: 8,30 Euro
  • Spareribs (100 g): 2,10 Euro
  • Käse-Batzi: 6,80 Euro
  • Makrele (100 g): 3,10 Euro
  • Burger (190 g): 9,50 Euro
  • Waffel mit Kirschen und Eis: 6,40 Euro

Schwabing-Freimann: 

Hirschau

  • Mass Helles/Radler (Löwenbräu): 8,30 Euro Mass Weißbier/Russn (Franziskaner): 8,50 Euro
  • Wasser (0,5 l): 3,70 Euro
  • Spezi (0,5 l): 4,30 Euro
  • Apfelschorle (0,5 l): 4,30 Euro

  • Bayerischer Wurstsalat: 6,20 Euro
  • Halbes Hendl: 8,50 Euro
  • Spareribs: 11,50 Euro
  • Obazda: 5,90 Euro
  • Halbe Haxe: 8,50 Euro
  • Krustenbraten: 7,90 Euro

Tischreservierung mit Brotzeitbrettl: Ab 20 Personen ist eine Tischreservierung im Biergarten möglich. Brotzeitbrettl (je nach Größe) zwischen 7,50 Euro und 11,50 Euro pro Person.

Sendling:

Zum Flaucher

  • Mass Helles/Radler (Löwenbräu): 7,90 Euro
  • Mass Weißbier/Russn (Franziskaner): 7,90 Euro
  • Wasser (0,4 l): 2,80 Euro
  • Spezi (0,4 l): 3 Euro
  • Apfelschorle (0,4 l): 3,20 Euro

  • Halbes Hendl: 7,50 Euro
  • Spareribs mit Spezialsauce: 14,50 Euro
  • Portion Obazda: 5,90 Euro
  • Haberls Currywurst mit Pommes: 6,50 Euro
  • Kross gegrillte Schweinshaxe: 7,70 Euro
  • Makrele (Stück): 13,60 Euro
  • Frische Waffel mit Puderzucker: 2,80 Euro oder mit Vanillesoße /Roter Grütze (je 3,30 Euro)
  • Außerdem eisgekühlte Masskrüge an der Schänke

Sendling-Westpark:

Rosengarten

  • Helles/Radler-Mass: 8 Euro
  • Mass Weißbier/Russn: 8,20 Euro
  • 0,5 l Wasser: 3,60 Euro
  • 0,5 l Apfelschorle: 4 Euro
  • 0,5 l Spezi: 4 Euro

  • Bayerischer Wurstsalat: 7,90 Euro
  • Halbes Hendl: 7,90 Euro
  • Spareribs: 11,90 Euro
  • Portion Obazda: 6,90 Euro
  • Frisch gebackene Riesenbreze: 4,50 Euro
  • Frische Makrele vom Holzkohlegrill: 12 Euro
  • Gemüsestrudel vegan: 8,50 Euro  
  • Für Naschkatzen: Dampfnudel (6,90 Euro), Germknödel (6,90 Euro), Auszogne (3,50 Euro)
  • hausgemachter Apfelstrudel mit Vanillesoße (6,90 Euro)

Sendling-Westpark:

Hopfengarten im Westpark

  • Mass Helles/Radler (Löwenbräu): 7,50 Euro
  • Weißbier-Mass: 7,70 Euro
  • Russn-Mass (Franziskaner): 7,60 Euro
  • Wasser (0,4 Liter): 2,80 Euro
  • Apfelschorle (0,4 Liter): 3 Euro

  • Steckerlfisch (Makrele, 100 Gramm): 3,40 Euro
  • Halbes Hendl: 7,50 Euro
  • Schweinshaxe: 7,40 Euro
  • Grillgemüse mit Strauchtomaten: 5,90 Euro
  • Spareribs: 13,90 Euro
  • Breze: 3,80 Euro
  • Bulgur-Salat (100 Gramm): 2,20 Euro
  • Veganer Mexiko-Burger mit Beilage: 6,80 Euro

Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln:

Mangostin-Garten

  • Mass Helles/Radler (Löwenbräu): 9 Euro
  • MassWeißbier/ Russn(Franziskaner): 9 Euro
  • Singha Beer (0,33 l): 6,20 Euro
  • Mineralwasser (0,75 l): 4,80 Euro
  • Mango- oder Maracujaschorle (0,4 l): 4,60 Euro
  • Mangostin-Sprizz (0,4 l)mitOrancio- Bitter, Creole-Bitter, Lime Ginger Ale: 8,50 Euro
  • Nippon-Spritz (0,4 l) mit Midori Melon, Roses Lime, Soda und Sparkling Sake: 8,50 Euro
  • Zehn Frühlingsrollen mit Mango- Chili-Dip: 9,50 Euro
  • Glasnudelsalat mit Garnelen, Mu-Err Pilzen und Schalotten in Limetten-Chili- Koriander-Dressing: 15 Euro
  • Thai Poh Pia Sod:Gemüse und Kräuter im Weizencrêpe mit Plumsauce-Dip: 7,50 Euro
  • Summer Rolls: GoiGuan mit fünf Kräutern und Garnele im Reiscrêpe oder Goi Guan Duck Roll mit Mango: 7,50 Euro
  • Spicy Thai Burger: 200-Gramm-Burger mit Thai Sambal gewürzt dazu gebackene Süßkartoffel-Pommes: 13,50 Euro
  • Für 2 Personen: Wildpfefferblätter zum Füllen mit gerösteten Kokosstiften, Ingwer, Limettenwürfeln, Würzgarnelen, Chili, Schalotten, Erdnüssen und Palmsaft- Dip: 15 Euro (insgesamt)
  • Trudering-Riem:

    Franziskanergarten

    • Helles/Radler (Spaten): 7,90 Euro
    • Weißbier/Russn (Franziskaner): 8,10 Euro
    • Wasser (0,5 l): 3,20 Euro
    • Spezi (0,5 l): 3,90 Euro
    • Apfelschorle (0,5 l): 4,10 Euro

    • Bayerischer Wurstsalat: 6,20 Euro
    • Halbes Hendl: 7,50 Euro
    • Spareribs (100 g): 2,20 Euro
    • Obazda: 4,90 Euro
    • Rollbraten mit Beilage: 9,80 Euro
    • Truderinger Brotzeitbrettl mit Tiroler Schinken, kaltem Braten, Griebenschmalz, geriebenem Kren und weiteren Schmankerln: 13,50 Euro

    Untergiesing-Harlaching:

    Menterschwaige

    • Helles/Radler-Mass (Löwenbräu): 7,90 Euro
    • Weißbier/Russn (Franziskaner)-Mass: 7,90 Euro   
    • Wasser (0,4 l): 3,50 Euro
    • Spezi/Apfelschorle (0,4 l): 3,80 Euro
    • Bio-Limo (0,3 l): 3,90 Euro

    • Bayerischer Wurstsalat: 7,20 Euro
    • Halbes Hendl: 8,80 Euro
    • Obazda: 7,50 Euro 
    • Menterschwaig-Cheeseburger: 11,90 Euro
    • Australisches Entrecôte mit Cole Slaw: 16,50 Euro
    • Spareribs: 12,50 Euro
    • Steinofenpizza: 8 bis 12 Euro 

    Pullach (Landkreis München):

    Waldwirtschaft

    • Mass Helles/Radler (Spaten): 8,30 Euro
    • Mass Weißbier/Russn (Franziskaner): 8,50 Euro
    • Wasser (0,4 l): 3,10 Euro
    • Spezi (0,4 l): 4 Euro
    • Apfelschorle (0,4 l): 4 Euro

    • Bayerischer Wurstsalat: 6,50 Euro
    • Halbes Hendl: 8 Euro
    • Obazda: 6,50 Euro
    • Spareribs: 12,50 Euro
    • Currywurst mit Pommes: 7,50 Euro
    • Wagyu-Style-Burger mit Rotwein- Schalotten, Wasabicreme und Potatoe Wedges: 19,50 Euro
    • Rinderlende (220 g) aus regionaler Zucht inklusive einer Beilage nach Wunsch: 26,50 Euro
    • Außerdem: Short Ribs: 21,50 Euro

    Grillstation mieten:

    Wer sich Getränke im Biergarten kaufen, aber selbst grillen möchte, kann eine Grillstation mieten (60 Euro). Besteck, Servietten und Kohle werden gestellt, Grillgut muss selbst mitgebracht werden. Das lästige Grill-Saubermachen entfällt. 

    Spritz-Bar: In einem kleinen Holzhäuschen gleich am Eingang gibt es Aperol Spritz, Lillet Berry, Maibowle und Hugo (jeweils 6,80 Euro). 

    Steckerlfischstand mit Makrele, Forelle, Saibling.

    Oberhaching (Landkreis München):

    Kugler Alm

    • Helles/Radler (Spaten): 7,40 Euro
    • Weißbier/Russn (Franziskaner): 7,60 Euro
    • Wasser (0,4 l): 2,70 Euro
    • Bluna Mix Cola Orange (0,4 l): 3,00 Euro

    • Currywurst mit Pommes Frites: 6,20 Euro
    • Halbes Hendl: 7,50 Euro
    • Obazda (100 g): 2,90 Euro
    • Schmalznudel frisch gebacken: 3,30 Euro
    • Steckerlfisch (Makrele): 13,60 Euro
    • Grillgemüse: 5,80 Euro
    • Spareribs: 13,90 Euro

    • Gruppen ab zehn Personen können einen Tisch reservieren. Für 5,90 Euro pro Person wird ein gemischtes Vorspeisen- Brettl aufgetischt.
    • Neu: zwei wechselnde Tagesgerichte, eines davon vegetarisch

    Darum sollte jeder Münchner unsere Stadtviertel-Seiten auf Facebook kennen 

    Welches ist Ihr Münchner Viertel? Sendling? Ramersdorf? Moosach? Das Westend? Wir haben Facebook-Seiten gegründet, auf denen wir alles Wichtige, Aufregende und Schöne und Ihre Liebe zu diesem einen Viertel mit Ihnen teilen. Hier entlang zur Liste.

    Mitautor: Severin Heidrich

    Rubriklistenbild: © Achim Schmi dt

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