Ostbahnhof: Zwei brutale Schlägereien in einer Nacht

München - Gleich zweimal musste die Polizei in der Nacht auf Sonntag wegen Schlägereien am Ostbahnhof ausrücken. Jugendliche mit Migrationshintergrund waren auf Deutsche losgegangen.

Aus bislang ungeklärten Gründen gingen ein ein 17-Jähriger aus Somalia, ein 17-Jähriger aus Aghanistan und ein 18-Jähriger aus dem Irak am Samstag gegen 23.50 Uhr auf einen 30-Jährigen am Ostbahnhof los. Dabei gingen sie sehr brutal vor: Die drei jungen Männer schlugen dem Hallbergmooser mit den Fäusten ins Gesicht. Laut Zeugen sollen der Iraker und der Somalier zudem mit Gürteln auf den Mann eingeschlagen und ihn mit Füßen getreten haben, als er schon am Boden lag.

Der zweite Übergriff passierte rund 15 Minuten später. Ein 17-jähriger aus Somalia stammender Deutscher und ein 15-jähriger Portugiese griffen einen 19-jährigen Deutschen an. Der 17-Jährige hatte den Mann als jemanden erkannt, mit dem er in der Vergangenheit bereits Streit hatte.

Die beiden Angreifer ließen sich davon nicht zurückhalten, dass der Deutsche in einer Gruppe von sieben weiteren Personen im Alter von 17 bis 21 Jahren stand. Gemeinsam schlugen sie unvermittelt auf den jungen Mann ein, der eine blutende Lippe und eine Platzwunde am Kopf erlitt. Als die Umstehenden schlichten wollten, soll der 17-Jährige ein Messer gezogen und damit herumgeschwenkt haben. Die Stichbewegungen seien allerdings nicht gezielt gegen Menschen gerichtet gewesen.

Die alarmierte Bundespolizei griff die beiden Verdächtigen in der Nähe des Tatortes auf. Ein Messer fanden die Beamten bei ihnen nicht. Die Angreifer (0,98 und 0,50 Promille) sowie der Geschädigte (0,44 Promille) waren ebenso wie fünf der sieben Zeugen (0,10 – 0,58 Promille) alkoholisiert.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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