Falsche Hochrechnung

Ticker: So erklärt der KVR-Chef die peinliche Wahlbeteiligungspanne

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KVR-Chef Thomas Böhle erlebte am Sonntag eine kleine Wahlpanne

Wie sehen die Ergebnisse in der Stadt München aus? Was sagen die Kandidaten und Parteien? Alle Infos, Ergebnisse und Stimmen gibt es hier im Live-Ticker.

  • Die Bundestagswahl 2017 ist auusgezählt - alle lokalen Ergebnisse gibt‘s allerdings nur hier bei uns. 
  • Alle Infos zu den Ergebnissen in den vier Münchner Wahlkreisen finden Sie auf den folgenden Seiten: Nord, Ost, Süd, West/Mitte.
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  • Alle Münchner Wahlkreise sind nun ausgezählt. Die detaillierten Ergebnisse sehen Sie auf unseren Karten: 

Karte: Die Ergebnisse aus den Münchner Stadtvierteln

Karte: Die Ergebnisse aus den Münchner Wahlkreisen

+++ AKTUALISIEREN +++

21.30 Uhr: Eine Meldung aus München sorgte am Sonntag kurz vor 18 Uhr bundesweit für Aufsehen: Fast 90 Prozent der Menschen hätten gewählt in der bayerischen Landeshauptstadt. Unglaublich. Die Hochrechnung lag ziemlich daneben: Die Wahlbeteiligung betrug am Ende 78,4 Prozent. Wie konnte die Panne passieren? KVR-Sprecher Johannes Mayer sagt, dass das Wahlamt für die Hochrechnungen pro Stadtbezirk stichprobenartig je einen Stimmbezirk ausgewählt habe. Die Werte seien jedoch von der tatsächlichen Wahlbeteiligung abgewichen, weil es nicht gelungen sei, repräsentative Stimmbezirke auszuwählen, zu gewichten und für die Berechnung eine treffsichere Formel zu erstellen. In der Stichprobe hätten sich sehr viele Stimmbezirke mit überdurchschnittlich hoher Wahlbeteiligung befunden. Wegen der Neueinteilung und Reduzierung der Stimmbezirke habe es keine Vergleichswerte gegeben, so Mayer. An der Miene von KVR-Chef Thomas Böhle (SPD) konnte man ablesen, dass ihm die Panne ziemlich peinlich war.

11.20 Uhr: Das Wahlergebnis aus Sicht einiger bayerischer Prominenter: Wir haben uns mal bei Christian Springer, Monika Baumgartner, Matthias Matuschik „Matuschke“ und anderen umgehört.

7.13 Uhr: Der Politikwissenschaftler Werner Weidenfeld erwartet nach den großen Verlusten der CSU bei der Bundestagswahl ein hartes Auftreten der Partei in Berlin. „Die CSU wird ein ganz schwieriger Partner in der Bundesregierung sein, schwieriger als bisher“, sagte Weidenfeld der Deutschen Presse-Agentur. Die Partei sei in einem Schockzustand, ausgelöst durch die eigenen Verluste und das gute Ergebnis der AfD. Ein Jahr vor der bayerischen Landtagswahl werde die CSU versuchen, durch Profilierungsversuche in Berlin Boden gut zu machen.

Die CSU war am Sonntag in Bayern unter die Marke von 40 Prozent gerutscht. Sie fuhr damit ihr schlechtestes Ergebnis seit der allerersten Bundestagswahl 1949 ein.

Das waren die Nachrichten zur Bundestagswahl 2017 in München vom Sonntag (24. September)

Bundestagswahl in München: Die Bilder vom Wahlabend

23.22 Uhr: Die Situation rund um die AfD-Wahlparty scheint noch nicht ganz ausgestanden zu sein. 

22.43 Uhr: Die neueste bundesweite Prognose laut ARD: CDU/CSU 33,0 Prozent; SPD 20,6 Prozent; Linke 9,1 Prozent; Grüne: 8,9 Prozent; FDP: 10,6; AfD: 13,0 Prozent.  

22.33 Uhr: Der Countdown für die Ergebnisse aus München läuft: Von 942 Wahlkreisen sind nun 905 ausgezählt. 

21.56 Uhr: Ist die Wahlbeteiligung wirklich so enorm hoch gewesen? Das KVR räumt auf Nachfrage ein, dass die hohen Zahlen tagsüber Schätzungen gewesen seien. Um die 80 Prozent liegt sie jedoch sicher, das lässt sich anhand der bereits ausgezählten Wahlbezirke sagen. 

21.22 Uhr: Das ist stark! In München wurden fast 90 Prozent Wahlbeteiligung erreicht. Und das ist der Stand von 17.30 Uhr, es kann also noch mehr werden. 

21.05 Uhr: Vor der Max-Emanuel-Brauerei sammeln sich Demonstranten. Der Grund: Dort findet die AfD-Wahlparty statt.  

20.51 Uhr: Zwischenstand für München: Von den 942 Wahlbezirken sind bislang 717 ausgezählt. 

20.23 Uhr: Hier jetzt zusammengefasst: Die CSU wird in München voraussichtlich trotz schwacher Ergebnisse alle vier Bundestags-Wahlkreise gewinnen. Nach der Auszählung von 170 der 942 „Erfassungsgebiete“ in der Landeshauptstadt lagen die vier CSU-Kandidaten deutlich vor ihren SPD-Konkurrenten. Bei den Zweitstimmen aber lag die CSU unter 30 Prozent.

Der SPD droht in ihrer einstigen Hochburg ein Debakel: Die Grünen lagen nach den ersten Auszählungen mit 16,9 Prozent knapp vor den Sozialdemokraten mit 16,6 Prozent. Die FDP war demnach in München mit 13,5 Prozent ebenfalls sehr stark. Die AfD schneidet in München schwächer ab als im Landesdurchschnitt: Die Rechtspopulisten lagen mit 9,5 Prozent etwa drei Prozentpunkte unter den landesweiten Hochrechnungen.

20.03 Uhr: Auch Doris Wagner ist glücklich über das Grünen-Ergebnis. Wenn Sie aber an eine Feierstunde zum Holocaust-Gedenktag mit einer AfD-Fraktion im Bundestag denkt, läuft es ihr eiskalt den Rücken runter.

Jetzt aber geht es über in eine entspannte Wahlanalyse im Ampere und es darf getanzt werden. 

Bei den Grünen im Ampere geht es jetzt zum gemütlichen Teil über. 

20.00 Uhr: Bei der SPD zeichnet sich schon jetzt ab, dass man heftig streiten wird, wie mit der AfD umzugehen ist. Florian von Brunn (MdL) sagt: „Die AfD hat im Parlament nichts verloren, das sind rechtsradikale, die Wähler müssen zur Einsicht kommen.“ Die Leute von der Parteibasis hingegen sagen: „Wir müssen die AfD-Wähler ernst nehmen, wir haben ihnen zu lange das Gefühl gegeben, nicht verstanden zu werden.“

19.55 Uhr: Zeit für neue bundesweite Zahlen: Laut der zweiten Hochrechnung der ARD liegen CDU/CSU bei 33 Prozent, die SPD bei 20,8 Prozent, die AfD bei 13,3 Prozent, die Grünen am 9,1 Prozent, die FDP 10,5 Prozent und die Linke bei 8,7 Prozent.    

19.42 Uhr: In München ist man wenig begeistert vom Einzug der AfD in den Bundestag: 

19.39 Uhr: „Eigentlich überwiegt der Schock. Das ist furchtbar, das ist einfach grauenvoll“, sagt der Spitzenkandidat der Linken im Freistaat, Klaus Ernst, bei der Wahlparty der Linken. 

Auch für die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, ist der Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl ein „wahr gewordener Alptraum, eine historische Zäsur“. 

Erstmals sei eine rechtsextreme Partei fraktionsstark im Bundestag vertreten, sie sei in großer Sorge um die Demokratie“, teilte Knobloch mit. „Das verändert die politische Debatte und Kultur und beeinträchtigt das Ansehen Deutschlands in der Welt.“ Die AfD verkörpere die schlechtesten Seiten der Bundesrepublik. Es sei „eine Katastrophe, dass es den demokratischen Kräften nicht gelungen ist, die rechtsextremen Hetzer zu entzaubern“, erklärte Knobloch.

19.32 Uhr: Zieht Margarete Bause von den Grünen jetzt in den Bundestag ein? Dies gilt als sehr wahrscheinlich, gerade bei dem bayerischen Rekordergebnis. 

19.30 Uhr: SPD-Kandidat Sebastian Roloff sagt zum AfD-Ergebnis: Dass es so schlimm wird, haben wir uns nicht träumen lassen. Aber wir werden uns nicht jagen lassen von der AfD. 

19.25 Uhr: Claudia Roths Statement zum AfD-Ergebnis: „Das ist ein schwarzer Tag für unser Land und für ganz Europa. Erstmals sitzen Rechtsradikale im Parlament. Erstmals dürfen Holocaustleugner im Bundestag sprechen. Mit uns wird es keinen Schlussstrich unter die deutsche Geschichte geben. Wir sind das Gesicht für die Menschenrechte, die für jeden gelten, egal ob er aus Dresden oder aus Damaskus kommt.“

19.15 Uhr: Bei der SPD stehen jetzt Marietta Eder, Bernhard Goodwin, Sebastian Roloff, Florian Post, Dieter Reiter und Claudia Tausend auf der Bühne. Claudia Tausend sagt, sie sei sehr froh, dass Thomas Oppermann sich klar dafür ausgesprochen habe, in die Opposition zu gehen. Sie bedankt sich außerdem „für einen unglaublich engagierten Wahlkampf“.

Dieter Reiter sagt: „Danke an alle, die hier gekämpft und mitgearbeitet haben. Das Ergebnis ist bitter.“ Dies sei ein bitterer Abend für die Demokratie insgesamt. „Ich habe mit vielen engagierten Menschen geredet und bin heute umso enttäuschter“, fügt er hinzu. „Positiv ist nur, dass wir die größte Oppositionsfraktion sind. Wir werden weiterhin für unsere Werte kämpfen.“ 

Der OB meint weiterhin, aus Münchner Sicht könne es an den Themen nicht gelegen haben. Den Menschen seien Mieten und Wohnungspolitik wichtig. Leider sei es nicht gelungen, sich gegen krude Ausländerpolitik durchzusetzen. „Wir müssen wieder besser werden!“, meint Reiter. „Wir werden es schaffen!“. 

Enttäuschung aber auch Kampfgeist bei der SPD. 

19.12 Uhr: Bei der AfD sieht es dem Ergebnis entsprechend anders aus: Wolfgang Wiehle, Kreisvorsitzender AfD München-Süd und Direktkandidat sagt: "Ein ausgesprochen gutes Ergebnis, ein sehr, sehr klares Zeichen, dass es so nicht weitergehen kann, wie es in den letzten vier Jahren war.“ Ähnlich begeistert ist der AfD-Landesvorsitzende Petr Bystron: „Es ist ein super Wahlergebnis, die AfD in Bayern liegt über dem Durchschnitt der restlichen Bundesländer.“ Das sei nicht nur eine Niederlage für die GroKo, sondern auch eine für die CSU und Horst Seehofer. „Die Wähler glauben den Altparteien nicht mehr."

19.08 Uhr: Jetzt äußert sich CSU-Direktkandidat Wolfgang Stefinger: Dies sei „kein so schöner Abend, das war so nicht abzusehen. Ich glaube, es war für viele eine Denkzettelwahl. Die GroKo ist ein stückweit abgewatscht worden.“ 

19.05 Uhr: Jetzt jubelt Claudia Roth mit Münchens Grünen im Ampere: „Wir Grüne sind absolut unersetzbar!“. 

18.58 Uhr: Bei der FDP kündigen Drei an, morgen nach Berlin zu reisen. Lukas Köhler sagt: „Der Flug ist schon gebucht“. Daniel Föst kündigt an: „Wir werden die AfD entzaubern“. Auch Thomas Sattelberger, jetzt FDP-Abgeordneter hat schon vor drei Monaten sein Flugticket nach Berlin für morgen gekauft: "Ich war mir einfach sicher, dass wir das schaffen", sagt er.

18.55 Uhr: Seehofer spricht: Das sei ein nicht schön zu redendes, herbes Ergebnis in Bayern wie im Bund. Er mahnt dennoch einen menschlichen Umgang an, jetzt gehe es um die Landtagswahl. „Ich bin bereit und dankbar, dass ihr mich unterstützt“, so der CSU-Chef. Standing Ovations. 

Der CSU-Nachwuchs stellt sich sofort hinter Parteichef Horst Seehofer. „Seehofer steht nicht im Feuer“, sagte JU-Landeschef Hans Reichhart. „Wir müssen jetzt klare Kante zeigen, der AfD das Protestpotenzial wegnehmen.“ Seehofer sei Ministerpräsident und Parteichef und werde das auch bleiben. Es zeige sich, dass es der Union schade, wenn die CSU „die rechte Flanke offen lässt“, sagte Reichhart. Die Forderungen nach einer Obergrenze für Flüchtlinge und längeren Grenzkontrollen müssten durchgesetzt werden.

18.53 Uhr: In der Landesleitung der CSU betritt Horst Seehofer den Saal. Der Applaus ist verhalten. 

18.49 Uhr: Bei der SPD äußert sich jetzt OB Dieter Reiter: „Dass es so schlimm wird, habe ich mir nicht vorgestellt.“ Reiter hofft, dass die AfD in München nicht zweistellig ist. "Die sind so wenig sichtbar hier, das kann einfach nicht sein". Die ersten Zahlen für München werden in Bälde erwartet. 

Reiter findet auch: Das Ergebnis sei ein klarer Auftrag an die SPD, stärkste Oppositionsfraktion zu werden. Als Schulz im TV spricht, ist das Publikum im Münchner Schlachthof mucksmäuschenstill, dann donnernder Applaus.

Dieter Reiter bei der SPD-Wahlparty. 

18.44 Uhr: Große Erleichterung bei Margarete Bause: Toll, dass wir in Bayern nochmal besser abschneiden als letztes Mal, meint sie. „Wir haben uns jede einzelne Stimme hart erkämpft.“ Das AfD-Ergebnis allerdings sei bedrückend. Sie kritisiert, die CSU habe aktive Wahlhilfe für die AfD geleistet.

18.40 Uhr: Für die Linken-Abgeordnete Nicole Gohlke ist der Wahlausgang eine „krachende Niederlage“ für die Regierungsparteien. Das passable Ergebnis der Linken kann sie nicht über Erfolg der AFD hinwegtrösten. Den Leuten gehe es offenbar nicht so gut, wie die Groko suggeriert, meint sie.

18.34 Uhr: SPD-Mann Roloff sagt, dies sei ein Riesendesaster für die SPD. Es sei nicht gelungen, die SPD als Alternative zur Union darzustellen. Er will sich dennoch weiter einbringen. Bernhard Goodwin meint, „es war sehr wichtig, dass Oppermann eine Groko gleich ausgeschlossen hat. Die Stimmung ist hier sofort von bedrückt zu neuem Kampfgeist gekippt.

18.27 Uhr: Bei der CSU ist die Stimmung noch immer wie gelähmt. Jetzt kommt Andi Scheuer. 

18.25 Uhr: Dieter Janecek sagt: „Ich bin überwältigt. Die Schlussmobilisierung hat offensichtlich viele Wähler, auch gegen die AfD, am die Urnen getrieben. Es schaut nach dem historisch besten Ergebnis für uns Grüne in Bayern aus.“

Dieter Janecek jubelt bei der ersten Prognose. 

18.15 Uhr: Für SPD-Mann Florian Post ist die Sache klar: „Aus diesem Ergebnis leite ich keinen Regierungsauftrag für neue Groko ab.“ Er will in die Opposition. Auch Bernhard Goodwin ist in der Sache eindeutig: Keine neue Groko. Einen Riesen-Applaus im Saal gibt es für Thomas Oppermann.

18.07 Uhr: Die ersten Prognosen sind da, die ersten Reaktionen bei den Parteien recht unterschiedlich: 

Bei der Linken wird leise applaudiert, für das Ergebnis der AfD gibt es wütende Rufe. 

Bei der SPD regungslose Gesichter, doch man jubelt immerhin über die Verluste der CSU. 

Bei der CSU wird das Gesamtergebnis der Union wortlos zur Kenntnis genommen. Jubel gibt es aber beim Ergebnis der SPD. Applaus außerdem für die FDP. Einer meint, das sei ein Donnerwetter für Seehofer. Nächstes Jahr sei Landtagswahl, erinnert einer, da dürfe sich das nicht wiederholen. 

Die Grünen im Ampere jubeln, nur als das AfD-Ergebnis kommt, wird gebuht. „Ich werd wahnsinnig“, freut sich Grünen Spitzenmann Dieter Janecek. 

Euphorie auch bei der FDP: „Die FDP ist zurück und jetzt wollen wir Deutschland bewegen“, ruft Daniel Föst. 

Jubel bei der Wahlparty der FDP in München.

18.00 Uhr: Das war‘s: Es ist 18 Uhr, die Wahllokale werden geschlossen. Zeit für erste Prognose-Zahlen für ganz Deutschland: CDU/CSU kommen demnach auf 33 Prozent, die SPD auf 21 Prozent, die Grünen auf 9 Prozent, die Linke ebenfalls auf 9 Prozent die FDP auf 10 Prozent und die AfD auf 13%. 

17.58 Uhr: Großer Andrang und gespannte Stimmung bei den Grünen, als die Rekord-Wahlbeteiligung durchgegeben wird, wird gejubelt. Aris Gürpinar, Kandidat der Linken in München-Nord sagt, „wir haben uns nix vorzuwerfen“ und enorm gekämpft. Die Partei habe sehr viele Mitglieder gewonnen und bis Ende des Jahres die 3000er-Marke geknackt.

Die Spannung steigt bei den Grünen. 

17.55 Uhr: Bei der CSU rechnet man mit einem ordentlichen Ergebnis. Stadtrat Hans Theiss ist optimistisch, dass die Münchner Kandidaten durchkommen. 

17.50 Uhr: Bei der SPD im Schlachthof ist es gut voll, meldet unsere Reporterin. Landesvize Marietta Eder und die Münchner SPD-Chefin Claudia Tausend sind schon da. Beim Landtagsabgeordneten Florian von Brunn ist die Stimmung „nicht gut, seit ich die exit polls kenne“. 

Die SPD-Wahlparty im Schlachthof füllt sich stetig.

17.45 Uhr: Das ist wirklich ein starker Wert: Für 17.10 Uhr meldet das KVR satte 89,3 Prozent Wahlbeteiligung in München! Und ein bisserl haben die Wahllokale ja noch geöffnet.
Die Stimmung bei den Linken ist dennoch verhalten: Man befürchtet eine starke AfD. Direktkandidatin Nicole Gohlke befürchtet, dass das linke Lager kleiner wird. Das Donnerwetter draußen passe zu den Progonsen für die AfD. 

17.35 Uhr: Unsere Reporter berichten heute Abend von den Wahlpartys aller Parteien. Wer Grund zu feiern haben wird, muss sich zeigen. Bei den Linken trudeln jetzt die ersten Gäste ein, auch die Direktkandidaten sind unterwegs, meldet unser Reporter.

Erste Gäste bei der Wahlparty der Linken. 

 

17.25 Uhr: Auch für die einzelnen Stadtbezirke gibt es bereits Werte zur Wahlbeteiligung aus dem KVR: Die niedrigste Wahlbeteiligung heute (Stand 15.40 Uhr) hat bisher Berg am Laim mit nur 24,1 %, die höchste Schwabing-West mit 54,8 %. Beide Werte sind allerdings ohne den Briefwahl-Anteil zu verstehen.  

17.00 Uhr: In München lässt sich tatsächlich schon jetzt eine Rekordwahlbeteiligung feststellen. Laut Mitteilung des Kreisverwaltungsreferates (KVR) haben Stand 15.40 Uhr 79,8 % der Münchner abgestimmt. Zum Vergleich die Werte vergangener Bundestagwahlen um 16 Uhr: 2013: 63,20 %, 2005: 67,50 %, 2002: 72,80 %.  

16. 30 Uhr: Nettes Fundstück aus einem Wahllokal in Haidhausen: 

15.15 Uhr: Das Interesse an der Wahl bleibt rege in München: In der bayerischen Landeshauptstadt zeichnet sich am Nachmittag eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als 2013 ab. Bis 14 Uhr gaben einschließlich Briefwahl 71,6 Prozent ihre Stimme ab - vor vier Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt erst 57,6 Prozent. 

Der Sprecher des Kreisverwaltungsreferats zeigte sich erfreut. „Es gehen sehr viele Menschen an die Wahlurnen“, sagte er. Hinzu komme die hohe Beteiligung an der Briefwahl. Nach Behördenangaben lag der Anteil der Briefwähler in München bei der letzten Bundestagswahl bei 31,4 Prozent - diesmal sind es 35,6 Prozent. In den Wahllokalen laufe zudem alles reibungslos, versicherte der Sprecher.

Dazu ein kleiner Schwank aus dem Wahllokal: 

13.15 Uhr: In München lag die Wahlbeteiligung bis 12.00 Uhr einschließlich der Briefwahl bei 57,1 Prozent, vor vier Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 44,3 Prozent.

12.15 Uhr: Wo gibt es heute Abend die umfangreichste Wahlberichterstattung? Wir haben hier mal ein paar Informationen zusammengestellt. 

11.00 Uhr: Heuer zum ersten Mal im Einsatz in den Wahllokalen: Ein sogenannter Wahlkoffer mit Laptop und Drucker. Dies soll die Stimmenauszählung erleichtern und schneller machen.

10.00 Uhr: Claudia Tausend, Margarete Bause, Dieter Janecek bei den Münchner Direktkandidaten sind einige bekannte Politiker dabei. Hier stellen wir noch einmal alle Kandidaten aus allen Wahlkreisen vor. 

09.35 Uhr: Im Münchner Norden gab es kurz vor dem Wahltag etwas Wirbel. Dass ein Wahllokal in der BMW-Zentrale eingerichtet wird, empfinden manche Bürger als unpassend, denn der Ort sei nicht neutral. Auch der Kabarettist Helmut Schleich schaltete sich ein.   

9.00 Uhr: Rund 9,5 Millionen Menschen im Freistaat können bei der Bundestagswahl heute ihre Stimmen abgeben. Damit kommen etwa 15 Prozent aller Wahlberechtigten (61,5 Millionen) aus Bayern, das hinter Nordrhein-Westfalen bundesweit den zweiten Rang einnimmt.

08.30 Uhr: Heute werden zwei Stimmen abgegeben. Der Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme ist durchaus wichtig. Hier erklären wir das Ganze noch einmal.  

8.02 Uhr: Hier starten wir unseren Live-Ticker am Wahl-Sonntag. 

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