Rückzugsort verändert sich komplett

Coronavirus in München: Spaziergänger entdecken „Spooky“-Ort im Englischen Garten 

Coronavirus - München
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Coronavirus in München: Der Englische Garten.

Der Englische Garten in München ist gerade ein Rückzugsort in der Coronavirus-Krise. Ein beliebter Ort zieht aber einige gerade mächtig runter.

  • Münchner und Münchnerinnen versuchen mit der Coronavirus-Krise  klarzukommen.
  • Der Englische Garten in der Landeshauptstadt ist derzeit wohl ein beliebtes Ziel, um einfach mal auf andere Gedanken zu kommen.
  • Ein beliebter Ort in dieser grünen Oase mitten in München lässt jedoch wenig Freude aufkommen.  

München - Das Wetter über Ostern war einfach grandios. Viele Münchner und Münchnerinnen drehen eine Runde im Englischen Garten. Joggen, radeln oder gehen einfach spazieren. Natürlich heißt es in sämtlichen Parks und Grünanlagen Abstand halten. Nichtsdestotrotz lässt es sich im Englischen Garten in München ganz gut aushalten - für alle, die nicht in Quarantäne sind.

Lesen Sie auch: „Es muss bald wieder weitergehen“, lautet die Forderung der Münchner Einzelhändler in der Corona-Krise - wie, darüber machen sie sich schon viele Gedanken.

Corona München: Englischer Garten - Diese Ort hat sich komplett verändert

Ein bekannter Ort hat sich allerdings komplett verändert. Er sorgt bei einigen für ziemlich gemischte Gefühle. Wo sonst das Leben tobt, Blasmusik erklingt, herrschte am Osterwochenende Stille: am Chinesischen Turm. Noch dazu sieht der Holzbau völlig ungewohnt aus. Bierbänke und -tische sind aus Sicherheitsgründen weggeräumt. Der Turm der als Wahrzeichen des Englischen Gartens gilt - scheint verloren auf seinem Platz zu stehen. Es ist ein Anblick, der einige wehmütig macht. Auf Instagram teilen Nutzer Fotos.

Lesen Sie auch: In Hohenschäftlarn bei München wird alle fünf Jahre ein Maibaum aufgestellt. In diesem Jahr geriet die Maibaumwache zum Brutherd für das Coronavirus.

„So leer habe ich den Englischen Garten und den Chinesischen Turm noch nie bei strahlendem Sonnenschein und herrlichen 20 Grad gesehen....“, schreibt eine Nutzerin zum Insta-Post

„Spooky!“, findet ein andere den Chinesischen Turm gerade. Dazu setzt er die Hashtags Einsamkeit und große Leere.

Vor ein paar Monaten war rund um den Chinesischen Turm noch richtig was los, wie andere Instagram-Posts beweisen.

Seit mehr als zwei Wochen gilt in München eine Ausgangsbeschränkung. Die Polizei meldet immer wieder Verstöße. Viele fragen sich: Wann wird der Lockout zurückgefahren, und Schulen wieder geöffnet?

Ein paar Nachbarn in München haben jetzt jedoch festgestellt: Grillpartys gehen auch trotz Ausgangsbeschränkungen.

Für eine Münchnerin wurde eine U-Bahn-Fahrt zum Alptraum. Ein Mann belästigte sie in einem Waggon. Mit ihrer mutigen Reaktion konnte sie zur Festnahme des Manns beitragen. 

ml

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