Culcha Candela in München: Eine laue Partynacht

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Culcha Candela, hier bei einem TV-Auftritt

München - Culcha Candela spielten im Zenith - und präsentierten sich als eine eine auf Reggae-Ghetto-Schmalz gebürstete Boyband.

Tja, das mit dem Sich-Weiterentwickeln ist so eine Sache. Culcha Candela machen seit zehn Jahren Musik, für ihre neueste Platte allerdings wurden die sechs sehr gescholten. Zu medienkompatibel, zu sehr aufs Geldscheffeln ausgelegt sei sie. Und jetzt stand im Münchner Zenith auch noch eine auf Reggae-Ghetto-Schmalz gebürstete Boyband auf der Bühne.

Etwas Positives aber bleibt am Ende trotz der Verwandlung: Die Jungs geben sich wirklich Mühe, ihre Fans bei Laune zu halten. Einst lieferten sie gesellschaftskritische Texte ab. Und sie spielten mit den Genres. Doch von alldem bieten die Jungs an dem Abend zu wenig. Selbst ihr bislang origineller A-cappella-Gesang gerät zu einem zu kurzem Intermezzo. Es regieren die oberflächlichen „Flätrate“-Lieder. Eine nur laue Partynacht ist die Folge, mit Hände-auf-Kommando-in-die-Höhe-Recken, lahmem Tanzkurs und Spaßhaben auf Teufel komm raus. Schade.

Angelika Mayr

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