Mann droht mit Bomben: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

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Todes-Drama um Kickbox-Weltmeister

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Besim Kabashi beim Gerichtstermin vor wenigen Tagen.

München - Drama um Thaiboxer Besim Kabashi. Der 35-Jährige ist in seiner Münchner Wohnung tot aufgefunden worden. Zuletzt war Kabashi wegen eines Prozesses in die Schlagzeilen geraten.

Er hat seinen letzten Kampf verloren – den einzig wichtigen. Den Kampf um das ­eigene Leben. Thaibox-Weltmeister Besim Kabashi ist am Wochenende im Alter von 35 Jahren unter rätselhaften Umständen gestorben. Am Sonntag um 17.30 Uhr erklärten die Ärzte ihn für tot. Über die genauen Hintergründe gibt es noch keine offiziellen Auskünfte.

Nach tz-Informationen deutet vieles auf einen Selbstmord hin (Medikamenten-Überdosis) – aber gute Freunde haben Zweifel an dieser Theorie. Kabashi war am Freitag noch im Training, er bereitete sich auf seinen Superschwergewichts-Kampf vor. Am 16. Dezember hätte er bei der Fight Night im ­Circus Krone antreten sollen. Auch am Samstag hätte Kabashi wieder trainieren sollen, kam aber nicht ins ­Studio.

Manager und Freund Mladen Steko (35) rief bei seinem Sportler an: „Ich habe ihn den ganzen Tag nicht erreicht.“ In der Nacht auf Sonntag dann die traurige Gewissheit: Kabashi liegt reglos in seiner Wohnung. Ein Freund findet ihn, verständigt die Rettung. Unter laufender Reanimation bringt der Notarzt den Sportler ins Bogenhausener Krankenhaus – wo die Mediziner nichts mehr für ihn tun können.

Kabashi war zuletzt mit einem Gerichtsprozess in den Schlagzeilen. Dabei ging’s um eine Schlägerei auf der Wiesn, die für einen Kellner im Krankenhaus endete. Kabashi war wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt, die Staatsanwaltschaft wollte eine Haftstrafe fordern.

Gute Bekannte: Christine Theiss

Rechtsanwalt Florian Ufer, der Kabashi seit vergangener Woche vertreten hat, sagt: „Er war am Donnerstag bei mir in der Kanzlei. Wir haben über einen Täter-Opfer-Ausgleich gesprochen.“ Kabashi sei ein lebensfroher Mensch ­gewesen. Ufer über die Todesnachricht: „Für mich kommt das völlig überraschend.“ Kabashis Familie hat den Anwalt jetzt beauftragt, die Todes­umstände zu untersuchen. Freunde und Kollegen stehen unter Schock. Kickbox-Weltmeisterin Christine Theiss (31): „Ich habe einen sehr engen Weggefährten verloren. Besim war ein wunderbarer Mensch.“ Und Manager Steko sagt: „Es ist ein Mensch von uns gegangen, der uns sehr ans Herz gewachsen war. Es ist die Frage, ob es jemals wieder so ­einen wie ihn geben wird.“

dop, ebu, hei

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