Auch Falschparken wird bestraft

E-Scooter-Ärger wird für Nutzer teuer: Roller-Rambos sollen zahlen

Wer seinen Roller nicht ordnungsgemäß parkt, muss demnächst Strafe zahlen: Der Verleiher Lime hat angekündigt, Bußgelder künftig an die Kunden weiterzugeben.

  • E-Scooter sind ein neues Phänomen in deutschen Innenstädten. Doch sie sorgen auch für Ärger.
  • Ärzte prangern die mangelnde Sicherheit an, Fußgänger die Wildparkerei.
  • Nun sollen die Nutzer zur Kasse gebeten werden.

Die Düsseldorfer sind damit die ersten Anbieter Deutschlands, die den Nutzer belangen, wenn sie gegen Regeln verstoßen.

Um den Anteil an „falsch abgestellten E-Scootern und Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung zu minimieren, haben wir uns entschlossen, unsere Kunden für Verwarn- und Bußgelder haftbar zu machen“, sagt Jashar Seyfi, Chef von Lime Deutschland. Das US-Unternehmen, das im Juni auf den Markt ging, gab bekannt, dass die Bußgelder seit August angestiegen seien. Zuvor seien die Strafgelder vom Anbieter übernommen worden.

München: Falsches Abstellen von E-Scootern wird bestraft

Die neue Regelung betrifft vor allem das falsche Abstellen von E-Rollern. So muss man nun als Nutzer bei der Abgabe des E-Scooters ein Foto machen. Es soll dokumentieren, dass man den Roller korrekt geparkt hat. Bei groben und wiederholten Verstößen behält sich die Firma vor, Nutzer komplett zu sperren.

Der Anbieter Tier, der mit der MVG zusammenarbeitet, regelt die Sache anders: Bußgelder für falsch abgestellte Roller übernimmt das Unternehmen. Nur in eindeutigen Fällen werden vereinzelt auch Benutzerdaten an die Ordnungsbehörden weitergegeben.

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E-Scooter in München: Viele Fahrer halten sich nicht an die Promille-Grenze. Die Polizei berichtet über die erschreckende Wahrheit über E-Scooter in München.

Seit Monaten sorgen E-Scooter in deutschen Großstädte für erhitzte Gemüter. Doch auch in der kalten und rutschigen Jahreszeit werden sie wohl nicht von den Straßen verschwinden.

Rubriklistenbild: © Markus Götzfried

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