Mehr Geld für die Beschäftigten

Endlich Tarif-Einigung bei der MVG – werden die Öffentlichen jetzt noch teurer?

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Im öffentlichen Nahverkehr gibt es künftig mehr Geld für die Beschäftigten.

Tarif-Einigung bei der MVG: Die Beschäftigten des Öffentlichen Nahverkehrs in München werden künftig besser bezahlt.

München - Gewerkschaften und Arbeitgeber im Öffentlichen Nahverkehr haben sich geeinigt. Demnach gibt es rückwirkend zum 1. Juni 3,19 Prozent mehr Geld und ab 1. Juli 2019 weitere 3,3 Prozent. Außerdem werden Schichtzulagen erhöht.

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„Das ist ein guter Abschluss“, sagte Verdi-Tarifexperte Norbert Flach. Wichtig war den Gewerkschaften vor allem die Entlastung, die durch eine Wahlmöglichkeit entstehe, Geld in freie Zeit umzuwandeln. So können bis zu 2,5 Prozent der Lohnerhöhungen in Freizeit umgewandelt werden. Auch bei den geteilten Diensten gebe es künftig die Möglichkeit, die Zulage in eine Zeitgutschrift umzuwandeln.

Mehrkosten von 3,8 Millionen Euro

MVG-Chef Ingo Wortmann sagt unserer Zeitung: „Ich freue mich über die Einigung. Wie die Mehraufwendungen finanziert werden, müssen wir aber noch sehen. Wir können sie jedenfalls nicht ohne Weiteres auf die Fahrgäste abladen. Auch unsere Geldmittel sind begrenzt.“

Die MVG rechnet mit Mehrkosten von 3,8 Millionen Euro (2018), 8,8 Millionen Euro (2019) und 11,4 Millionen Euro im Jahr 2020. Zudem wird neues Personal eingestellt werden müssen.

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