München-Marathon: Lauf gegen die Uhr und die Kälte

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Der 29 Jahre alte Richard Friedrich von der LG Passau hat am Sonntag den München-Marathon gewonnen.

München - Bei den ungemütlichen Temperaturen am Wochenende half nur eins: Rennen! 16 075 Teilnehmer des 26. München-Marathons trotzten den bewölkten sieben Grad.

Update vom 7. Oktober 2014: Der beliebte Stadtmarathon geht in eine neue Runde: Am Sonntag, 12. Oktober 2014, starten beim München Marathon über 20.000 Läuferinnen und Läufer. Wir haben alle Infos zum München Marathon 2014 im Überblick.

Teils nur mit kurzen Hosen und knappen Trikots bekleidet liefen sie durch die Stadt. Der Startschuss zum Marathon fiel um 10 Uhr in der Ackermannstraße. Der Halbmarathon startete zur selben Zeit in der Weltenburgerstraße.

Zwischen Odeonsplatz und Giselastraße heizten Cheerleader-Teams sowie zwei Trommlergruppen den dick eingepackten Fans und Zuschauern an der Strecke kräftig ein – dieses Jahr kamen jedoch weniger Zuschauer als noch 2010.

Einige Läufer klagten über die Kälte: „Für die Muskeln ist es zu kalt, meine normale Zeit habe ich nicht erreicht. Letzte Woche wäre es optimal gewesen!“, sagt Sebastiano (54). Andere sahen das nicht so eng: „Kalt und trocken – genau das richtige Wetter zum Laufen. Ich find’s optimal, wenn’s nicht so heiß ist!“, freute sich eine 32-jährige Münchner Teilnehmerin.

Nach 2:19:25 Stunden lief der Ehemann der früheren Marathon-Europameisterin Ulrike Maisch Richard Friedrich (29), als bester Mann ins Ziel im Olympiastadion. Das Rennen der Frauen entschied Bernadette Pichlmaier in 2:38:02 Stunden für sich. Viele Straßen waren während des Marathons von 9.15 bis 16.30 Uhr gesperrt.

Laut Polizei lief jedoch alles reibungslos und es kam zu keinen größeren Zwischenfällen. Auch das BRK bestätigte, dass es heuer nur wenige Einsätze gab.

CL./PSB.

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