Alle Leichtbauhallen werden abgebaut

Immer weniger Flüchtlinge: So will München sparen

Weil die Zahl der Flüchtlinge in München immer weiter zurückgeht, sollen künftig weitere Unterkünfte geschlossen und Einsparmaßnahmen getätigt werden.

Die Zahl der Schutzsuchenden geht auch in der Landeshauptstadt weiter zurück. Dies bestätigt Sozialreferentin Dorothee Schiwy (SPD) in einer Antwort auf eine Anfrage der Bayernpartei. Demnach gebe es derzeit keine Zuweisungen von Flüchtlingen durch die Regierung von Oberbayern. Mithin werden alle Leichtbauhallen geschlossen und keine neuen städtischen Unterkünfte geplant. Insgesamt stehen noch 23 Heime mit einer Kapazität von 5721 Betten zur Verfügung. Ende März waren davon 4814 Plätze belegt, was einer Auslastung von 84,1 Prozent entspricht.

Bettplätze und Wachdienste sollen reduziert werden

Bis September soll die Gesamtkapazität sukzessive auf 5545 Bettplätze reduziert werden. Wie berichtet soll auch das Young Refugee Center an der Marsstraße ebenfalls deutlich verkleinert werden, da es derzeit unterbelegt ist. Es ist die einzige Unterkunft ausschließlich für unbegleitete Minderjährige.

Schiwys Referat versichert ferner, dass zudem beim Personal alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden. So wird der Wachdienst nur mehr nachts und nicht mehr tagsüber eingesetzt, da alle Unterkünfte der Stadt auf entsprechende Standards gebracht worden seien.

Rubriklistenbild: © dpa

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