Schutzmaßnahmen gefordert

Bestand in der Stadt sinkt: Rettet die Spatzen!

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Immer seltener: Der Spatzenbestand in München nimmt rapide ab, die SPD will nun gegensteuern. 

In deutschen Großstädten – auch in München – gibt es immer weniger Spatzen. Das hat die jüngste Zählung des Landesbundes für Vogelschutz belegt.  Die SPD-Stadtratsfraktion fordert jetzt besseren Schutz für bedrohte Vogelart.

München - Die Gründe: Es fehlt an Lebensraum, an Verstecken und Nahrung. Die SPD-Stadtratsfraktion möchte nun eine Rettungsaktion für die bedrohte Vogelart starten. In einem Antrag wird die Stadtverwaltung aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, damit sich der Spatzenbestand erholen kann.

Früher war der Haussperling überall in der Stadt daheim. Doch diese Zeiten sind vorbei. Vor allem zwei Faktoren setzen dem Singvogel zu: Erstens verschwinden bei vielen Sanierungen bevorzugte Nistplätze wie Dachrinnen, Ritzen und Hohlräume. Zweitens wird der Wildwuchs an Kräutern, Sträuchern oder Hecken immer weniger, das raubt dem Vogel die Nahrung.

Die Rathaus-SPD fordert deshalb, Parks und Plätze in der Stadt so aufzuwerten, dass Spatzen dort brüten können. Bei Sanierungsbaumaßnahmen könnten Nistplätze geschaffen werden. Es soll nach dem Willen der SPD „Spatzen-Hotspots“ geben, also Orte, an denen dauerhaft ein gesunder Bestand an Haussperlingen gesichert werden kann, etwa im Petuelpark. SPD-Stadträtin Bettina Messinger sagt: „Der Spatz gehört zu München und zu unseren Biergärten. Leider werden es immer weniger. Wir wollen dem entgegenwirken und dafür sorgen, dass sich der Bestand erholt.“

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kv

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