(Alter) neuer Hit zur WM in Russland

Ralph Siegel bläst zum Angriff: Hier feiert Dschinghis Khan („Moskau“) Comeback

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Ralph Siegels Dschinghis Khan Surprise Party.

Hey, ho! Hier feiert Dschinghis Khan (Bekannt für „Moskau“) Comeback. Mit dem alten Song feiert der 72-jährige Ralph Siegel seine Rückkehr. 

München - Moskau Moskau, wirf die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land, ho ho ho ho ho, hey .... Der Hit bohrt sich seit 40 Jahren in die Ohren der Deutschen, keiner ist den Zeilen der musikalischen Steppenkrieger von Dschinghis Khan jemals entkommen. Jetzt erst recht nicht, denn seit Donnerstagabend bläst Ralph Siegel zum Generalangriff – im Visier: die ganze Welt. Moskau gibt’s ab sofort auch auf Spanisch und Russisch, mit neuen Textzeilen, als inoffiziellen Song der Fußballweltmeisterschaft. Mit einer Riesensause hat der 72-Jährige an Fronleichnam im Hugo’s den neuen, alten Song vorgestellt – und die neue Dschinghis-Khan-Formation. 

„Ich kenne niemanden, der für so einen Scheiß brennt wie Ralph“

An vorderster Front dabei: Jay Khan, Ex-Boyband-Star (US 5) und neuer smarter Dschinghis-Khan-Frontman, der euphorisch auf der Bühne schwärmt: „Ich bin so stolz, dabei zu sein, denn ich kenne niemanden, der so sehr für seinen Scheiß brennt wie Ralph.“ Und das tut er wahrlich, denn monate- und am Schluss nächtelang bastelte er in seinem Studio an dem Comeback, ließ Bernd Meinunger einen neuen (WM)-Text schreiben, trommelte 250 Gäste zusammen, für die er im Hugo’s auf eigene Rechnung eine rauschende Party samt Schampus und Trüffelpizza schmiss. Sein letztes großes Ding soll es sein, verspricht Siegel. „Dieser Song wird unsterblich!“

Auch weil er zwei Superstars aus Russland, Alexander Malinin und seine Tochter Ustinya den Song auf Russisch singen lässt und den stimmgewaltigen Tenor Jorge Jiménz aus Mexiko mit Ehefrau Marifer die spanische Version. Ob’s jetzt Nasdrovie Moskva, Moskú oder Moskau heißt – an diesem Abend kamen alle wegen Ralph: seine erste Ehefrau, seine Kinder aus erster und zweiter Ehe, seine neue, bald vierte Ehefrau Laura. „Es gibt keinen, der so ist wie Ralph“, schwärmt Carolin Reiber. „Bei ihm ist jeder Blutstropfen eine Note. Und, er ist ein echter Freund“. Sie weiß es noch genau, 1979, als sie zusammen mit Thomas Gottschalk die Übertragung des Grand Prix Eurovision de la Chanson (so hieß der Eurovision Song Contest einst) moderierte. Dschinghis Khan landete mit dem gleichnamigen Song überraschend auf dem vierten Platz. „Das war alles neu, die Kostüme, die Choreographie und frivolen Texte“, weiß Reiber. Bei der Party dabei waren: Jo Weil, Helmut Markwort und Patricia Riekel, Martin Krug, Joan Orleans, Linda Jo Rizzo, Simone Ballack. 

Maria Zsolnay

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