Stadtratsausschuss beschließt

Jetzt auch in München: Tempo-Anzeigen sollen Raser einbremsen

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In der Nähe von Schulen, Kindergärten und Kitas sollen Dialog-Displays aufgestellt werden. Der Kreisverwaltungsausschuss hat am Dienstag den Einsatz fünf mobiler Einheiten beschlossen.

München - Mit den neuen Geräten sollen Verkehrsteilnehmer mittels digitaler Anzeige auf erhöhte Geschwindigkeit hingewiesen werden. Denn trotz Kontrollen und Tempo 30 brause der Verkehr an manchen Einrichtungen zu schnell vorbei, sagt Stadtrat Sebastian Schall (CSU). „Ob aus Unachtsamkeit oder Ignoranz: Vor Einrichtungen mit Kindern wird oft viel zu schnell gefahren.“ Solche blinkenden Geschwindigkeitsanzeigen generierten eine gesteigerte Geschwindigkeitssensibilität bei Verkehrsteilnehmern. „Das System funktioniert in den Münchner Umlandgemeinden bereits bestens, München hat hier Nachholbedarf.“  Anwohner und Bezirksausschüsse hatten die Einrichtung gefordert.

Nun will die Verwaltung ab 2018 zwei Jahre testen, wie sich die mobilen, akkubetriebenen Messgeräte an wechselnden Standorten in verkehrsberuhigten Bereichen auswirken. Ist der Versuch erfolgreich, sollen die Bezirksausschüsse zusätzlich die Möglichkeit bekommen, solche Anlagen aus ihrem eigenen Budget anzuschaffen.

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