Bayernpartei berichtet

„Katastrophale hygienische Verhältnisse“: Verbotenes Wohnlager an Landshuter Allee? 

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Dieses Camp war im Dezember 2017 geräumt worden. 

Es befindet sich offenbar erneut ein illegales Wohnlager unter dem Tunnel Landshuter Allee/Georg-Brauchle-Ring. Davon berichtet die Bayernpartei in einer Anfrage an die Verwaltung.

Die Fraktion will wissen, ob die Stadt von dem Lager weiß und wer dort nächtigt. Genau verorten lässt sich der Platz im Umgriff des Georg-Brauchle-Rings, der Parkharfe und der Zentralen Hochschulsportanlage.

„Das Lager, in dem mittlerweile eine große Anzahl an Personen haust, ist gut getarnt und schwer einsehbar“, heißt es in der Anfrage. „Dabei müssen katastrophale hygienische Verhältnisse herrschen, da weder Toilettenanlagen oder fließend Wasser vorhanden sind.“ Die Fraktion will zudem wissen, was die Stadt tut, um solche illegalen Lager zu verhindern. Jüngst hatte die Bundespolizei ein solches an der Friedenheimer Brücke geräumt. Dort hatten sich Armutszuwanderer aus Osteuropa aus Planen und Plastikmüll Schlafstellen gebastelt. Im Dezember 2017 war ein Camp im Wald in der Nähe des Olympiastadions aufgefallen. Und erst kürzlich wurde ein Lager in einer Unterführung am Giesinger Berg geräumt. „Seit der EU-Osterweiterung ist eine deutliche Zunahme von Campbildungen zu beobachten“, sagte eine Sprecherin des Sozialreferates. Im vergangenen Jahr wurden rund 50 wilde Camps im Stadtgebiet geräumt, 2016 waren es laut Kreisverwaltungsreferat 47, das Jahr davor 34. Die meisten wurden entlang von Bahnflächen, in Parks und Grünanlagen, aber auch unter Brücken und in Unterführungen entdeckt.

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ska

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