Gründermesse „Bits & Pretzels“

Auch in München ist Kevin Spacey jetzt unerwünscht

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US-Schauspieler Kevin Spacey sprach am 24. September beim Unternehmensgründer- und Investorentreffen Bits & Pretzels in München.

Nächster Schlag für Schauspieler Kevin Spacey: Auch die Zusammenarbeit mit der Münchner Gründermesse „Bits and Pretzels“ wurde nun auf Eis gelegt. 

München - Nach den Vorwürfen gegen Kevin Spacey wegen sexueller Übergriffe haben die Veranstalter des Münchner Gründerfestivals Bits & Pretzels ihre Partnerschaft mit dem US-Schauspieler zunächst beendet. 

„Angesichts der Vorwürfe gegen Herrn Spacey haben wir entschieden, dass er momentan kein passender Botschafter für Bits & Pretzels ist und wir die Zusammenarbeit suspendieren, bis mehr Fakten verfügbar werden“, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung der Veranstalter Andreas Bruckschlögl, Bernd Storm van's Gravesande und Felix Haas.

Da war die Welt noch in Ordnung: Der US-Schauspieler und Regisseur Kevin Spacey (2.v.l) mit den Organisatoren von "Bits & Pretzels" im Käferzelt.

Erst im September war der Oscar- und Golden-Globe-Preisträger Spacey (“House of Cards“, „American Beauty“) als neuer Partner präsentiert worden. Der weltberühmte Schauspieler war sogar zu Gast im Käferzelt auf dem Oktoberfest

Nun zeigen sich die Veranstalter „schockiert über das mutmaßliche Verhalten von Kevin Spacey“. Gleichzeitig betonten sie, dass sie den 58-Jährigen als loyalen Geschäftspartner kennengelernt hätten, der ihnen oft geholfen habe. „Ohne ihn wäre Bits & Pretzels nicht da, wo es heute ist.“

Mehrere Schauspieler haben dem Oscar-Preisträger in den vergangenen Tagen vorgeworfen, sie sexuell belästigt zu haben. Spacey ist einer von mehreren Hollywood-Stars, die sich derzeit mit Vorwürfen der sexuellen Belästung und des Missbrauchs konfrontiert sehen. Schauspieler Anthony Rapp (46, „Star Trek: Discovery“) hatte den Anfang gemacht. Er sei von Spacey vor rund 30 Jahren auf einer Party belästigt worden. Damals war Rapp 14 Jahre alt. 

mag/dpa

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