Verdi garantiert Härtefallplätze

Trotz Kita-Streik: 3000 Kinder werden sicher betreut

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Der Kita-Streik in München geht weiter.

München - Der Arbeitskampf geht weiter: Noch ist kein Ende des Kita-Streiks in Sicht. Für einige Eltern in München gibt es trotzdem leise Hoffnung.

Die schlechte Nachricht: Der Kita-Streik wird geht auch über Pfingsten hinaus weiter. Die Gewerkschaften haben zur Fortsetzung der Arbeitskampfmaßnahmen im Bereich der städtischen Kindertageseinrichtungen aufgerufen.

Die gute Nachricht: Vor diesem Hintergrund hat die Landeshauptstadt München mit der Gewerkschaft Verdi die bestehende Vereinbarung über die Bereitstellung von Härtefallplätzen nachverhandelt. Das teilt die Stadt mit. Folgende Vereinbarung ist getroffen worden:

Während dem Streik sind 3000 Kita-Plätze verfügbar

Neu wurde vereinbart, dass in den vom Streik betroffenen städtischen Kitas eine Mindestzahl von 3000 geöffneten Plätzen garantiert wird. Es bleibt laut Stadt München zudem bei der Vereinbarung, dass für Kindergartenkinder in 40 Kitas Härtefallgruppen mit insgesamt 1000 Plätzen über das ganze Stadtgebiet verteilt angeboten werden.

Sollten also noch mehr Erziehungskräfte streiken als bisher, so stellt die Streikleitung von Verdi sicher, dass für mindestens 3000 Plätze Personal zur Verfügung steht.

Härtefall-Plätze müssen angemeldet werden

Eltern, die einen Härtefallplatz benötigen, sollen sich direkt an die Einrichtungen wenden, die Härtefallgruppen anbieten. Auskunft darüber, wo sich diese Einrichtungen befinden, erteilen die jeweiligen Stadtquartiersleitungen und die Elternberatungsstelle des Referats für Bildung und Sport unter Telefon 233-96771 oder E-Mail an kita-eltern@muenchen.de Das Referat für Bildung und Sport veröffentlicht auf der Internetseite www.muenchen.de/kita außerdem laufend aktuelle Informationen rund um den Streik.

Am Mittwoch hatte es zum Kita-Streik eine Demonstration mit rund 800 Teilnehmern am Marienplatz gegeben.

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