Auto geht an Großmarkthalle in Flammen auf

Linker Angriff? Die Feuerteufel schlagen wieder zu

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Auch in Giesing wurden im Januar zwei Autos in Brand gesteckt.

Die Feuerteufel haben offenbar wieder zugeschlagen: In der Nacht auf Dienstag brannte in der Nähe der Großmarkthalle ein Citroen Kastenwagen der Autovermietung Sixt.

München - Die Polizei geht davon aus, dass das Auto absichtlich in Brand gesteckt worden ist. Der Staatsschutz (K 43) ermittelt.

Dieser Brandanschlag reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle in den vergangenen Monaten. Meist in der Nacht zwischen 2 und 3 Uhr schlagen die Unbekannten zu. So auch in diesem Fall: Kurz vor 3 Uhr entdeckte der Pförtner der Großmarkthalle das brennende Fahrzeug auf Höhe der Thalkirchner Straße 142 in Untersendling. Der 54-Jährige alarmierte sofort die Feuerwehr und setzte einen Notruf bei der Polizei ab.

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Die Einsatzkräfte brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Am Citroen Kastenwagen entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Die Polizei bittet jetzt um Hinweise unter der Nummer 089/2910-0.

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Brennende Autos, Bagger und Container beschäftigen schon seit längerer Zeit das Kommissariat 43, das für politisch links motivierte Straftaten zuständig ist, sowie die Brandfahnder der Polizei und die Feuerwehr. Viele der Anschläge richten sich mutmaßlich gegen Immobilienfirmen und Bauunternehmen. Womöglich stecken hinter etlichen Taten linksextreme Gentrifizierungsgegner. Ein Schaden von mehr als 100.000 Euro entstand beispielsweise Anfang Februar auf der Baustelle des alten Viehhofs. Dort war ein 280.000 Euro teurer Hightech-Kettenbagger in Brand gesteckt worden. Im Januar brannten an der Schyrenstraße in Untergiesing vier Container. Zeugen sahen kurz vorher einen Kleinwagen davonrasen. Ebenfalls im Januar gingen an der Ludmillastraße in Giesing zwei Autos in Flammen auf, eines war ein Firmenwagen. Zudem brannte Anfang des Jahres das Auto einer Baufirma in der Au. Auch im Oktober und November 2017 gab es ähnliche Brände. 

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Sendling – mein Viertel“.

Stefanie Wegele


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