Pizza, Ente, afghanische Küche

Neue Lokale haben gerade in München aufgemacht: Das steht auf den Speisekarten

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17 Punkte im „Gault & Millau“: Küchenchef Christian Kunz (li.) und Sommelier Julien Morlat vom „Alois“.

In den vergangenen Wochen ist die Gastro-Szene in München um neue Lokale reicher geworden – und wir stellen sie vor. Ob Pizza, afghanische Küche oder ein stolzer Koch im Restaurantführer. 

München - Die wahre neapolitanische Pizza, Köstlichkeiten der afghanischen Küche und ein stolzer Koch, der zwei Monate nach der Eröffnung im Restaurantführer „Gault & Millau“ aufgenommen wurde: In den vergangenen Wochen ist die Gastro-Szene um neue Lokale reicher geworden – und wir stellen sie vor.

Neue Lokale in München: Pizza in der Soulkitchen

Die Bewohner von Neapel sind überzeugt: Bei uns gibt es die „Mamma der Pizza“! Seit 1984 setzt sich die Vereinigung der wahren neapolitanischen Pizza für deren Erhalt ein. Im „Soulkitchen“ bringen Chef Andrea Paladino und Pizzabäcker Alessandro, beide aus Neapel, jetzt die Münchner in den Genuss des Originals. Der Teig, mit Mutterhefe im Steinofen gebacken, ist lockerer und luftiger als der herkömmliche und die Pizza (ab 8 Euro) wird unter anderem mit echten San-Marzano-Tomaten aus Kampanien am Fuße des Vesuvs belegt. Ein himmlischer Genuss, der Sehnsucht nach Italien weckt.

Die wahre neapolitanische Pizza: Im „Soulkitchen“ backt Alessandro im Steinofen den Teig mit Mutterhefe, der lockerer und leichter als der herkömmliche ist.

Fraunhoferstraße. 27 a, Tel.: 089/23 04 15 44, Mo – So von 11.30 – 23.30 Uhr, Fr und Sa bis 1 Uhr.

Neue Lokale in München: Watan

Multikulti-Küche vom Feinsten: Bis 2016 wurde im ehemaligen „Schmock“ von Florian Gleibs Koscheres gekocht. Danach wurden die Gäste in der „Vu Tang Kitchen“ mit Kost aus Laos verwöhnt. Jetzt entführt das Team von „Watan“ (deutsch: „Heimat“) die Münchner in die Köstlichkeiten der afghanischen Küche. Sie ist geprägt von indischen, zentralasiatischen und persischen Spezialitäten. Das heißt: feiner Safran- oder Basmati-Reis, Gewürze und Gemüse sowie Lamm-, Rind-, Geflügel- und vegetarische Gerichte. Unbedingt probieren sollte man folgendes Gericht: die Hähnchenbrust pikant mariniert, auf dem Lavastein gegrillt mit braungebackenem Basmatireis. Mandeln, Pistazien, Rosinen und dem Spinat nach Art des Hauses (15,50 Euro). Ein Märchen wie aus 1001 Nacht!

Augustenstraße 52, Tel.: 089/52 35 05 35, Mo – Fr 11.30 – 23 Uhr, Sa und So 12 – 23 Uhr.

Spezialitäten aus Afghanistan: Elias serviert im „Watan“ pikant gewürzte Hühnchenbrust mit Spinat und Reis.

Neue Lokale in München: Restaurant Alois

Vor zwei Monaten wurde das umgestaltete Gourmetrestaurant, das nach dem Dallmayr-Firmengründer Alois benannt wurde, eröffnet. Auf Anhieb erreichte Christoph Kunz, Nachfolger von Diethard Urbansky als Chefkoch im „Dallmayr“, 17 Punkte im Restaurantführer „Gault & Millau“. „Wir sind sehr stolz“, sagt Restaurantleiter und Sommelier Julien Morlat. Kunz, der bei Starkoch Alain Ducasse auf dem Eiffelturm gearbeitet hat, sagt, er bevorzuge „eine leichte Küche“. So enthält sein Drei-Gänge-Menü am Mittag (59 Euro) zum Beispiel als Vorspeise eine Makrele mit Tomate und Dill. Abends kann sich der Gast zwischen sechs (135 Euro), acht (155 Euro) oder zehn Gängen (185 Euro) entscheiden. Ein unvergesslicher Gaumenschmaus!

Dienerstraße 14 – 15, Tel.: 089/21 35 100, Mi von 19 – 21.30 Uhr, Do – Sa von 12 bis 13.30 Uhr, Mo und Di zu.

17 Punkte im „Gault & Millau“: Küchenchef Christian Kunz (li.) und Sommelier Julien Morlat vom „Alois“.

Neue Lokale in München: Irmi

Feierabendbier, Brotzeit, Hausmannskost, Bayerische Klassiker? Bei der Irmi gleich ums Eck vom Hauptbahnhof kriegst du alles. Und weil die Irmi Bier so sehr liebt, wird das besonders Gute Giesinger vom Fass (0,5 Helles für 3,70 Euro) serviert. Zu den Hefegetränken kann der Gast zwischen Brotzeitbrettl (10,90 Euro) oder einer Portion Bauerngeräuchertes mit Kren (6,10 Euro) wählen. Da die fiktive Irmi freilich heimatverbunden ist, gibt’s hier Bratwürste vom Metzger Vogl aus Haidhausen mit Dunkelbiersoße, Sauerkraut, Kartoffelpüree (11,80 Euro). Mit viel Liebe werden Leibspeisen wie Kalbsgulasch (13,90 Euro) und die knusprige Landente mit Apfel-Blaukraut und zwei Knödel zur Wahl zubereitet. Sehr zu empfehlen: Kaiserschmarrn für zwei (9,70 Euro).

Goethestraße 4, Tel.: 089/24 22 24 10, täglich von 17 bis 23.30 Uhr geöffnet.

Bei der Irmi wird jeder glücklich: Restaurantleiter Felix Oberthür mit frisch zubereiteter knuspriger Landente.

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