Warntag 10. September

Übung für den Ernstfall: KATWARN löst auch in München aus - Feuerwehr informiert über nicht unwichtiges Detail

Die Silhouette der bayerischen Landeshauptstadt München im Abendlicht.
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Warntag in München: Am 10. September wird für den Ernstfall geprobt (Symbolbild).

Am 10. September ist es so weit: Beim ersten bundesweiten Warntag wird für den Notfall geprobt. Auf was sich Bürger in München dabei einstellen müssen, lesen Sie hier.

  • Zum ersten Mal findet am 10. September ein bundesweiter Warntag statt.
  • Auch in München sollten die Bürger darauf vorbereitet sein - pünktlich um 11 Uhr soll es losgehen.
  • Heulende Sirenen wird es in der bayerischen Landeshauptstadt allerdings nicht geben.

Update, 10. September, 07.37 Uhr: Am heutigen Donnerstag (10. September) findet der erste bundesweite Warntag statt. Um 11 Uhr soll es losgehen. Auf was sich die Münchner dabei einstellen müssen, lesen Sie im unten stehenden Artikel im Überblick.

Auch die Feuerwehr gibt dabei Auskunft zu der Übung für den Ernstfall - via Twitter. Warum in der Isar-Metropole heute keine Sirenen heulen werden, erklären die Einsatzkräfte ganz charmant: „Weil es in München gar keine Sirenen mehr gibt“.

Erstmeldung vom 9. September:

München - Pünktlich um 11 Uhr soll es an diesem Donnerstag (10. September) losgehen: Beim ersten bundesweiten Warntag wird der Notfall geübt - mit Sirenen und Lautsprecher-Durchsagen. Auch in der bayerischen Landeshauptstadt München sollten die Bürger auf den Warnmittel-Test vorbereitet sein. Heulende Sirenen wird es dort allerdings nicht geben.

München: Bundesweiter Warntag am 10. September 2020 - Das ist in der bayerischen Landeshauptstadt geplant

Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern soll die technische Infrastruktur der Warnung getestet werden. „In Bayern wird das Sirenenwarnsystem getestet und ein Heulton von einer Minute Dauer ausgelöst. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Neben dem Sirenensignal werden, soweit vorhanden, auch andere Warnmittel, wie zum Beispiel Warn-Apps, getestet“, heißt es zur Erklärung auf der Website der Freiwilligen Feuerwehr München.

Eine wichtige Ergänzung fügt die Feuerwehr noch hinzu: Für die bayerische Landeshauptstadt München wird es keine Warnung mit Sirenen geben. „Achten Sie in München stattdessen auf Meldungen in der Warn-App Katwarn. In München gibt es darüber hinaus Lautsprecherfahrzeuge, die ebenfalls als Alternative zur Sirenenwarnung eingesetzt werden können“, heißt es weiter.

München: Alarm in Form von Durchsagen und KATWARN-Meldungen am ersten Warntag 2020

Beunruhigt sein müssen Münchner am 10. September freilich nicht, wenn der Alarm in Form von Durchsagen und Mitteilungen auf Warn-Apps wie NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) oder die Warn-App KATWARN losgehen. Es handelt sich bei der Maßnahme lediglich um einen Test von Sirenen und anderen vorhandenen Warnsystemen. Durchgeführt wird der erste Warntag in Deutschland vom  Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

In München ist man auf den landesweit einheitlichen Probealarm vorbereitet. „Am Donnerstag um 11 Uhr rappelt‘s in der Kiste oder in der Hosentasche oder auf dem Schreibtisch... aber nur, wenn auf dem Handy die Warn-App KATWARN installiert ist. Denn am 10. September 2020 findet der erste bundesweite Warntag statt“, schreibt die Berufsfeuerwehr München etwa auf Twitter.

Warntag 2020 in München: Warnhinweise für Bürger auch im Fernsehen und im Radio

Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH - eine der größten Wohnungsgesellschaften im Raum München - beispielsweise hat den Warnhinweis ebenfalls für alle Mieter online veröffentlicht. „Liebe Mieterinnen und Mieter, am Donnerstag, den 10. September, findet um 11 Uhr der erste bundesweite Warntag statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt“, heißt es auf der GWG-Website.

Warnhinweise könnten die Münchner im Übrigen wohl auch via TV und Radio bekommen. Radio- und Fernsehsender sollen zur Warnung ihre aktuellen Programme unterbrechen, im Fernsehen kann die Warnung auch eingeblendet werden.

Vorüber soll alles schließlich um 11.20 Uhr sein - dann wird das Signal für Entwarnung gegeben. Am bundesweiten Warntag sollten sich die Menschen in München dennoch schon einmal gewöhnen.

„Der Bundesweite Warntag soll ab diesem Jahr jährlich jeweils am zweiten Donnerstag im September stattfinden“, ist auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Sport und Integration zu lesen. Verwiesen wird dabei auf die offizielle Internet-Seite des bundesweiten Warntags. (nema)

Im Video: Deutschlandweiter Probealarm - Erster bundesweiter Warntag am Donnerstag

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