“Politische Motivation“ vermutet

Fenster von israelischem Restaurant eingeworfen - Polizei nimmt Ermittlungen auf

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Die Polizei bittet nach zwei Vorfällen in München um Zeugenhinweise (Symbolbild).

Nach zwei Vorfällen bittet die Polizei München um Zeugenhinweise. Offenbar liegt ein antisemitischer Hintergrund vor.

  • Zwei offenbar antisemitisch motivierte Vorfälle beschäftigen die Polizei in München.
  • Ein Denkmal wurde beschädigt, außerdem wurde ein israelisches Restaurant zum Ziel eines Angriffs.
  • Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

München - In ihrem Pressebericht vom Mittwoch hat die Polizei München zwei „staatsschutzrelevante Delikte“ im Stadtgebiet erwähnt. 

Monument in Schwabing beschmiert - Polizei ermittelt

Fall 1: In der Zeit zwischen Montag, 18.11.2019, 18.00 Uhr, bis Dienstag, 19.11.2019, 12.50 Uhr, beschädigten bislang unbekannte Täter in der Clemensstraße (Schwabing-West) ein Monument zum Gedenken an die Deportation der Jüdinnen und Juden. 

Durch das Anbringen von Farbe und der Entnahme von Steinen entstand an dem Mahnmal ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro. Die Ermittlungen wurden durch das Kriminalkommissariat 44 (politisch motivierte Kriminalität rechts) übernommen. 

Politisch motiviert? Fenster bei israelischem Restaurant in München eingeworfen

Fall 2: Am Mittwoch, 20.11.2019, gegen 03.15 Uhr, verständigte eine Anwohnerin im Bereich der Rosenheimer Straße (Haidhausen) über den Notruf 110 die Polizei, nachdem sie das Geräusch von zerbrechender Verglasung wahrgenommen hatte. Die daraufhin eingesetzten Polizeibeamten stellten in einem nahegelegenen israelischen Restaurant die Beschädigung der Frontverglasung sowie Beleuchtungseinrichtung fest. Diese hatten unbekannte Täter offenbar mit Steinen eingeworfen. 

Es entstand dadurch ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro. Aufgrund der mutmaßlich politischen Motivation hat auch hier das Kriminalkommissariat 44 die Ermittlungen übernommen.

mm/tz

In einem anonymen Schreiben sind die Betreiber eines israelischen Restaurants zum Neujahr 2019 übel verunglimpft worden. Im Netz erhielt der Inhaber viel Zuspruch. 

Video: Auch der Täter von Halle war Antisemit

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