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Münchner wunderten sich über Alarm

Katwarn löste aus - das war der Grund für die merkwürdigen Meldung am Donnerstag

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Die wohl verrückteste Katwarnmeldung erreichte am Valentinstag alle Münchner.

Katwarn löst um 10.30 Uhr Alarm in München aus. Doch die Meldung ist nur für einen Mann bestimmt. Viele Münchner wunderten sich. Das steckt dahinter.

München - Da staunten tausende Münchner nicht schlecht. Katwarn hat seinen Alarm für den Großraum München ausgelöst. Ein Blick zum Himmel zeigt strahlenden Sonnenschein bei frühlingshaften Temperaturen. Welche Großlage, so rätselten viele, sollte nun also im Großraum München für Gefahr sorgen?

Wer einen Blick in die Meldung geworfen hat, kann sich zumindest einen Teil zusammenreimen. Zunächst liest sie sich allerdings bedrohlich an. Das Lagezentrum Bayern des Innenministeriums informiert hier. Wem da schon das Herz in die Hose gesunken ist, kann aufatmen. 

Katwarn löst in München aus - doch die Meldung ist nur für einen Mann bestimmt

Die Meldung war nämlich gar nicht für alle Münchner bestimmt, sondern nur für einen Mann - für Herrn W. - sie stammt von einer Cecilia F.

Wer jetzt an eine große Geste zum Valentinstag denkt, ist allerdings auch fehl am Platz. Leider. Vielmehr handelt es sich um die Bestätigung, dass eine Testmeldung von eben genanntem Herrn W. gut im Lagezentrum Bayern angekommen ist. Unter Hinweise ist zu lesen: „Dies ist eine Testmeldung! Keine Warnung auslösen!“ Tja, und da ist wohl etwas gehörig schief gelaufen.

Die Ursprungsmeldung.

Wir haben davon abgesehen, Frau F. anzurufen. Mussten wir für unsere Recherche auch nicht. Via Katwarn wiesen die Behörden danach alle Nutzer darauf hin, die Meldung doch bitte zu ignorieren. Sie wurde versehentlich abgesetzt.

Hier nochmal die Erklärung.

Video: Diese Frühwarn-App soll vor Attentaten warnen

kmm

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Lesen Sie auch auf Merkur.de* über die Alternative zu Katwarn: Gefahrenmeldungen direkt aufs Smartphone: Das kann die neue App „NINA“

Während diese Meldung wenig Bedrohliches hatte, gab es dafür auf der A8 einen schweren Unfall (Merkur.de): Lkw kippt um - Tonnen Schweinehälften auf A8 - Bergung dauert Stunden - Zwei Spuren gesperrt

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Kommentare

MadridistaMUCAntwort
(0)(0)

Ach der Forentroll. Als KUNDENDIENSTLER solltest mal besser Deine lockeren Schrauben festdrehen. Sachliches Diskutieren fällt Dir offensichtlich ziemlich schwer.
Ausserdem knacke ich bald die 10000 und noch mehr positive Bewertungen. Mach mir das mal nach.. 😉😉😉😋😋😋😜
So erarbeitet man sich ne Festanstellung bei Ippen. 💪

GuentherB
(1)(0)

Die App missbraucht meiner Meinung nach ihren Sinn. Eine Katastrophe ist für mich etwas was mit großer Wahrscheinlichkeit für jeden Betroffenen eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben oder erheblichen Sachschaden bedeutet.
Heutzutage wird aber schon jedes normale Sommergewitter, jeder Herbstwind oder Schneefall als Katastrophe bezeichnet nur weil eine minimalste Wahrscheinlichkeit besteht, dass man zB. von einem umherfliegenden Objekt getroffen wird.
Warnungen vor einer richtigen Katastrophe (Überschwemmung, Dammbruch, Orkan Amoklauf/Terror usw) nimmt dann niemand mehr ernst weil man ja gewohnt ist, dass Katwarn bei jedem Pipifax auslöst.

Münchnerin
(2)(0)

Die Idee hinter der KATWARN App wäre ja ganz sinnvoll, allerdings ist die Umsetzung mehr als jämmerlich. Die Warnungen erfolgen meist verspätet (wenn der Hagel oder der Sturm schon längst am Wüten ist), gar nicht (obwohl man mitten im betroffenen Gebiet ist oder, wie heute völlig unangebracht! So ist die App nichts wert! Dass das Frauenhofer Institut nichts besseres hervorbringt ist jämmerlich!