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Wachsamkeit gefragt

Dreiste Coronavirus-Masche endet bitter: Münchner Ehepaar lässt Betrüger auflaufen 

Miese Betrüger versuchen in der Corona-Krise Rentner abzuzocken. Zum Beispiel wird der Enkeltrick in abgewandelte Form angewandt. Ein Paar aus München fiel darauf nicht hinein. 

  • Das Coronavirus* verändert München immer weiter.
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  • München - Seien Sie besonders wachsam, sowohl am Telefon als auch an der Haustür: Skrupellose Betrüger haben sich in Zeiten der Corona-Krise ganz neue Maschen ausgedacht. Unter anderem geben sich die Gewissenlosen als Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus – und stehen plötzlich mit Atemmaske und Schutzanzug vor der Wohnungstür!

    Mehrfach meldeten sich Leser bei der tz, die in München und Umgebung von Trickbetrügern angegangen wurden. Meistens geben sich die Kriminellen als Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus: Sie wollten einen Corona-Test machen. Im Landkreis Ebersberg waren zum Beispiel zwei Männer unterwegs, die mit Mundschutz bei einer älteren Dame klingelten – angeblich, um einen Virustest durchzuführen. Die Seniorin rief die Polizei, zurecht! Denn: Die Männer waren keine Behörden-Mitarbeiter, sondern Gauner: Sie wollten sich Zutritt zur Wohnung verschaffen und Geld oder Wertsachen mitgehen lassen. Die Behörde warnt im Internet vor den Gaunern, die aktuell flüchtig sind.

    Die andere Masche läuft übers Telefon und ist eine Abwandlung des Enkeltricks. Die Gauner rufen bevorzugt bei älteren Leuten an, geben sich als nahe Angehörige aus („Rate mal, wer dran ist?“). Die Gangster behaupten, Corona-infiziert zu sein. Nun lägen sie im Krankenhaus und bräuchten Geld für Medikamente.

    Die Angst vor dem Coronavirus ist allgegenwärtig. Doch jeder kann für seine Sicherheit ganz einfach etwas tun. Ein Münchner Arzt verrät, wo das Virus lauert. Die Stadt München beklagt seit heute (Dienstag, 24. März) sein zweites Coronavirus-Todesopfer.

    München: Corona-Abzocke - Dreiste Betrüger wollen Rentner bestehlen

    Besonders dreist versuchten es die Trickbetrüger bei einem Münchner Ehepaar, das glücklicherweise nicht auf den Trick reinfiel. Ein Mann rief mittags von einem Münchner Anschluss aus bei Georg D. (66) an und gab sich als Kommissar aus. Der ­falsche Polizist behauptete, es sei ein Tablet gefunden worden, auf dem D.s Name vermerkt sei. Auch sei zu sehen, bei welchen Banken der Rentner ­Kunde sei. Die Kreditinstitute würden – um ihre Verluste in der Corona-Krise auszugleichen – Kundenkonten ­abräumen. Der Betrüger würde nun dafür sorgen, dass das Geld in Sicherheit gebracht werde.

    Bei Heide und Georg D. versuchten’s Gauner am Telefon – ohne Erfolg!

    Der falsche Polizist wollte Informationen über D.s Vermögen. Dieser reagierte klug: Er gebe keine telefonischen Auskünfte über sein Vermögen. Als der Anrufer D. bat, in der Leitung zu bleiben, weil er jetzt auf eine sichere Polizei-Verbindung umschalten würde, legte der 66-Jährige auf. Während der Münchner mit der echten Polizei telefonierte, rief der Trickbetrüger wieder an – und sprach mit Ehefrau Heide (62). Aber auch die ließ ihn abblitzen… 

    Tina Layes

    *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

    Am Viktualienmarkt hat es am Dienstag gebrannt. Ohnehin tut sich dort im Moment viel - nicht nur wegen Corona und der anstehenden Sanierung.

    Rubriklistenbild: © privat

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    Kommentare

    UlleAntwort
    (1)(0)

    Miese Betrüger!

    robertanaAntwort
    (0)(0)

    Ach, sieh mal an.
    Wer nimmt die Schäden auf?

    UlleAntwort
    (0)(0)

    Doch. Hab es gerade probiert