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Mehr Aufenthaltsqualität: Diese fünf Münchner Orte will die SPD schöner machen

SPD-Chef Alexander Reissl will  beliebte Münchnr Ecken aufwerten lassen. 
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SPD-Chef Alexander Reissl will  beliebte Münchnr Ecken aufwerten lassen.  
Die Barer Straße/Ecke Nordendstraße soll aufgewertet werden. 
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Die Barer Straße/Ecke Nordendstraße soll aufgewertet werden. 
Auch der Europaplatz könnte nach Meinung der Münchner SPD eine Verschönerung vertragen. 
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Auch der Europaplatz könnte nach Meinung der Münchner SPD eine Verschönerung vertragen. 
Der Esperantoplatz am Bavariaring  ist eigentlich nur eine Art Beton-Kreuzung - noch! 
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Der Esperantoplatz am Bavariaring  ist eigentlich nur eine Art Beton-Kreuzung - noch! 
Der Bonner Platz fristet seit seiner Erbauung ein ziemlich tristes Dasein. 
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Der Bonner Platz fristet seit seiner Erbauung ein ziemlich tristes Dasein. 
Der Lorettoplatz in Großhadern - Grün, aber ohne Sitzgelegenheiten. 
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Der Lorettoplatz in Großhadern - Grün, aber ohne Sitzgelegenheiten. 

München ist schön und könnte nach Ansicht der SPD an einigen Stellen noch viel schöner werden. Fünf Orte stehen dabei besonders im Fokus der Partei.

München soll schöner werden. Die SPD hat fünf Plätze ausgesucht, die aufgehübscht werden könnten. Es ist der zweite Vorstoß dieser Art, die Umgestaltungen der ersten fünf Plätze sind bereits beschlossen oder schon in der Umsetzung.

München: Sendlinger Straße soll noch Bäume bekommen

Er verstehe die Kritik nicht, sagt Alexander Reissl. Der SPD-Chef im Münchner Stadtrat hatte gestern zu einem Pressetermin geladen, Treffpunkt war der Eingang zur neuen Fußgängerzone Sendlinger Straße. Die wird gerade umgebaut, dennoch hatte es bereits jetzt Wehklagen gegeben, da die neue Flaniermeile zu wenig Grün zeige. „Ich kann doch nichts kritisieren, was noch nicht fertig ist“, sagte Reissl. „Das ist für mich völlig unverständlich.“ Zumal noch sechs Bäume gepflanzt werden sollen. „Und das macht man schließlich nicht im Sommer.“

Die Sendlinger Straße ist nicht der einzige Ort in der Stadt, der mittels Grün und neuen Bodenplatten aufgewertet werden soll. Der Stadtrat hatte in einem ersten Paket fünf Plätze zur Verschönerung freigegeben: am Siegestor, am St.-Pauls-Platz, am Willibaldplatz, am alten Aubinger Ortskern rund um Altostraße, Ubostraße und Giglweg sowie an der Lilienstraße vor dem Kino Museum Lichtspiele. Auch wird der Sendlinger-Tor-Platz verschönert, sobald der Bau des neuen U-Bahnhofes abgeschlossen ist.

SPD nennt fünf optimierungsbedürftige Plätze in München

Die SPD schlägt nun fünf weitere Plätze vor, die neu gestaltet werden sollen. An der Barer Straße/Ecke Nordendstraße, der Eperantoplatz, der Europaplatz, der Lorettoplatz und der Bonner Platz. Sind die erst einmal genehmigt, sollen weitere fünf Plätze folgen. Reissl sieht sehr wohl ausreichend Potenzial für Verschönerungen in der Stadt, am Goetheplatz etwa. Das könne jedoch nur sukzessive angegangen werden, sagt er. Man dürfe sich nicht zu viel vornehmen. „Alles auf einmal geht nicht.“
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Während die Münchner SPD für mehr Lebensqualität durch Aufwertung öffentlicher Plätze plädiert, tobt ein Blumenkrieg in der Maxvorstadt: Pflanzenkübel am Josephsplatz stören die Stadtoberen. Auch die Relax-Ecken in der Schwanthalerhöhe erfreuen nicht alle Anwohner - für sie müssen schließlich acht Parkplätze weichen.

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