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Entwicklung der Einwohnerzahlen

Prognose für 2030: München platzt aus allen Nähten

Die Münchner werden immer mehr, ab 2020 könnte sogar der Baby-Boom-Rekord aus dem Jahr 1964 gebrochen werden.

München - Geburtenrekorde, Zuwanderung, die Landeshauptstadt wächst und wächst und wächst. Wohin das führt? Wir haben die Zahlen für die nächsten 15 Jahre. Es gibt wohl auch einen neuen Rekordwert.

Immer mehr Babys, immer mehr Zugroaste - kurz und knapp beschreibt das die Bevölkerungsentwicklung in München. Natürlich kann die Stadt dazu auch Zahlen vorlegen, die sie in der aktuellen Rathaus-Umschau mitteilt. Eine neue Planungsprognose beschreibt die aus heutiger Sicht wahrscheinlichste Entwicklung der Bevölkerung bis zum Jahr 2030.

Momentan leben knapp 1,5 Millionen Menschen in München (Stand: Januar 2015). Damit ist die bayerische Landeshauptstadt die nach Einwohnern drittgrößte Kommune Deutschlands - hinter Berlin und Hamburg. Die Zahl der Einwohner beziehungsweise Wohnberechtigten wird auch in den kommenden Jahren stetig zunehmen, das rasante Wachstum wird sich allerdings irgendwann auf ein normales Wachstum einpendeln.

So entwickelt sich die Stadt

2015: 1,5 Millionen Menschen

2018: über 1,6 Millionen Menschen

2028: 1,7 Millionen Menschen

2030: 1,723 Millionen

Insgesamt ist für den Zeitraum 2013 bis 2030 mit einem Einwohnerzuwachs von 15,4 Prozent zu rechnen. Das entspricht einem Plus von 230.000 Menschen. Der Zuwanderung kommt verstärkt aus dem Inland, aber auch aus dem Ausland. Die hohen Wanderungsgewinne aus dem Ausland sind überwiegend auf die EU-Osterweiterung, die Eurokrise und die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten zurückzuführen.

Neuer Baby-Rekord

So wie es aussieht, wird das Ganze auch auf einen neuen Baby-Rekord hinauslaufen: Voraussichtlich ab 2020 könnte der bisherige historische Höchstwert aus dem Baby-Boom-Jahr 1964 mit 17.280 Geburten bei damals 1,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern übertroffen werden.

Was das Gesamt-Alter der Münchner angeht: Die Münchner Bevölkerungsstruktur ist typisch für Großstädte in Industriestaaten mit einer hohen Attraktivität für junge Erwachsene. Obwohl mit einem deutlichen Anstieg der Hochbetagten zu rechnen ist, verhindern die Zuwächse bei den jüngeren Altersgruppen eine Überalterung.

kg

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Kommentare

WasAntwort
(0)(0)

Unsinn, wieso das denn? Als wäre das die zwingende Konsequenz.. bitte sachlich bleiben

IdeeAntwort
(0)(0)

Das kann die Politik aber ändern.

peu-107Antwort
(0)(0)

Ja natürlich, aber es wird ja jetzt schon viel zu wenig gebaut an bezahlbaren Wohnungen und das wird in den nächtsten 10-20 Jahren sicherlich nicht anders werden !